Da Nang – Das Miami Vietnams
Da Nang ist Vietnams viertgrößte Stadt und der wirtschaftliche und politische Kern Zentralvietnams. In der Küstenstadt leben ca. 1,3 Millionen Menschen und sie liegt an der Mündung des Han-Flusses ins Südchinesische Meer. Während der französischen Kolonialzeit war Da Nang eine wichtige Hafenstadt und heute ist sie bekannt für ihre Sandstrände, moderne Sehenswürdigkeiten und ihre Marmorberge (Kalksteinhügel). Aufgrund der Kombination aus langen, weißen Sandstränden, luxuriösen Resorts, des entspannten Lebensstils und der Fülle an touristischen Annehmlichkeiten, wird die Stadt auch „Vietnams Miami“ genannt. Man kann Da Nang übrigens auch über den internationalen Flughafen der Stadt erreichen.




Unsere bisherigen Aufenthalte in Da Nang:
10.11. – 14.11.2025 (4 Nächte)
Unsere Anreise nach Da Nang:
Wir reisten von Hoi An nach Da Nang und da es in Hoi An an mehreren Hauswänden in engen Gassen immer wieder Werbung für private Taxis gab, die einen für 250.000 Dong (= ca. € 8,30) in einem 4-Sitzer nach Da Nang bringen, buchten wir kurzerhand eines dieser Taxis für unsere Anreise. In der App „12go Asisa“ gab es ein paar Angebote für Fahrten mit Mini-Vans oder Bussen, aber keine der Möglichkeiten war günstiger. Die Fahrt für die knapp 30 Kilometer dauerte ungefähr 40 Minuten und wir wurden direkt vor unserem Hotel abgesetzt.
Unsere Low(er)-Budget Unterkunft in Da Nang:
MiAn Hotel Danang: Müsste ich dieses Hotel mit einem Wort beschreiben, würde ich „WOW“ sagen. Wir waren völlig begeistert, was einem hier für ungefähr € 17,- pro Nacht geboten wird. Am Eingang wurden wir schon freundlich von einem Concierge begrüßt, der das schwerste Gepäck zur Rezeption trug. Dort kümmerte sich dann eine liebenswerte Rezeptionistin um die Buchung und sobald das Zimmer bezahlt wurde, überreichte sie uns die Chipkarte für unser Doppelzimmer mit eigenem Bad. Sie war dann sogar so lieb und begleitete uns ins Zimmer, um uns mit den Rucksäcken zu helfen. Dort gab es noch ein paar Informationen und sie verschickte eine WhatsApp-Nachricht an mein Handy, um verbunden zu sein, für den Fall, dass wir eine Frage hätten oder etwas benötigen würden. Das Zimmer war, im Vergleich zu den bisherigen, die wir in Vietnam bisher bezogen hatten, absolut erstklassig – geräumig, sauber, ausreichend Ablageflächen, Kühlschrank, Wasserkocher, TV, (Schmink-)Tisch mit ausklappbarem Spiegel, Sofa und kleiner Tisch – was braucht man mehr? Stimmt – ein Pool wäre doch nett! Und den gibt es auf dem Dach mit 360°-Blick auf die Stadt. Also? Zu viel versprochen? Ich sag‘ nur: WOW!





Fortbewegung in Da Nang:
Taxi (über Grab): In Da Nang ist es einfach und sehr üblich ein Taxi z.B. über die Transportapp „Grab“ zu buchen.
Zu Fuß: Von unserer Unterkunft aus konnten wir zu Fuß den Strand in wenigen Minuten erreichen und auch einige tolle Restaurants waren nicht weit entfernt. Ein 24/7-Supermarkt war direkt gegenüber des Hoteleingangs. Um ihn zu erreichen, musste man allerdings die vielbefahrene Straße überqueren. Bringt man ein bisschen Zeit mit und achtet konzentriert auf den Verkehr, stellt das aber auch kein Problem dar.
Motorroller: Für die Erkundung der Sehenswürdigkeiten mieteten wir ein Motorrad bei „Andy Motorbike Rental“. Wir spazierten ohne Vorankündigung zu einer der beiden Adressen, die sehr nahe unseres Hotels war und hatten Glück. Sie hatten zwar nicht die Yamaha PG-1, die Consti gerne gefahren wäre, aber stattdessen bekamen wir die Honda Winner X mit 150ccm und komplett manueller Gangschaltung. Wir bekamen den schnittigen Roller aber erst, nachdem wir unseren internationalen Führerschein vorgezeigt hatten und kontrolliert wurde, dass entweder A1 oder A darin vermerkt ist. Das war der allererste Motorrad-Verleih, der das kontrolliert hat und auch keine Fahrzeuge verleiht, wenn man den Nachweis nicht erbringt. Allerdings können auch Roller mit 50ccm geliehen werden, die man mit einem B-Führerschein fahren darf (Internationaler Führerschein dennoch erforderlich!). Hier ist es aber vermutlich empfehlenswert sich vorab zu melden, damit dieser auch verfügbar ist. Für unser Motorrad bezahlten wir 150.000 Dong pro Tag (= ca. € 5,-) und hinterließen 500.000 Dong (= ca. € 16,60) als Kaution. Wir konnten problemlos über WhatsApp um einen weiteren Tag verlängern und die Kosten dafür wurden dann einfach von unserer Kaution abgezogen, deren Restbetrag wir bei der Rückgabe anstandslos zurückbekamen.

Unsere Aktivitäten & Sehenswürdigkeiten in Da Nang:
Bevor wir an einen Ort kommen, suche ich immer mögliche Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten im Internet zusammen, um dann vor Ort spontan einfacher entscheiden zu können, was gerade passt, oder worauf wir Lust haben. Das Pensum hierbei ist nicht nur von Mensch zu Mensch unterschiedlich, sondern oft auch sehr tagesabhängig. Es gibt Tage, an denen hat man einfach mehr Energie und andere wiederum, an denen braucht man etwas Pause. Auch das Wetter spielt bei uns hin und wieder eine nicht unwichtige Rolle. Wir haben das besonders bei unserem Langzeitreisen beobachtet, dass wir an manchen Tagen auch einfach dankbar über ein bisschen Pause von den vielen Eindrücken waren. Generell reisen wir sehr gerne langsamer und gemütlicher und mögen vollgepackte 10-Stunden-Sightseeing-Tage nicht unbedingt. Wir sitzen zwischendurch gerne mal im Kaffeehaus oder am Laptop, um z.B. an den Inhalten für diesen Blog zu arbeiten. Die Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten, die wir selbst gesehen und erlebt haben, beschreibe ich hier ausführlicher und weitere, die noch auf unserer Liste waren, führe ich ebenso an. Vielleicht sparst du dir dann ein bisschen Zeit für die Recherche.
Hinweis: Aktivitäten mit Tieren (auch Zoos, Aquarien etc.) sparen wir bewusst aus, da wir diese Orte nicht unterstützen wollen und daher in den meisten Fällen auch gar nicht erst besuchen.
Ba Na Hills SunWorld Cable Car: Ungefähr eine 45-minütige Fahrt außerhalb der Stadt befindet sich die Seilbahn der Firma SunWorld hinauf auf die Ba Na Hills. SunWorld hat insgesamt 8 Themenparks in Vietnam, wie beispielsweise den auf der Insel Hon Thom, den man von Phu Quoc aus mit der längsten Seilbahn über dem Meer weltweit erreicht (lies dazu den Blogbeitrag zu Phu Quoc). Für das Ticket für die Hin- und Retourfahrt mit der Seilbahn bezahlt man 950.000 Dong pro Person (= ca. € 31,50), darf dafür innerhalb des Parks fast alles kostenfrei nutzen und besichtigen. Die Fahrt alleine ist schon sehenswert, denn man fährt hinauf auf ca. 1450m, vorbei an grüner Natur und Wasserfällen. Während unserer Fahrt kroch auch noch ein mystischer Nebel über die Baumkronen, was schon ein besonderes Bild zauberte. Oben angekommen wird man zur nächsten Bahn geleitet, die einen wieder ein Stück weiter hinaufbringt und da beginnt dann der erste Teil des Parks.
Es gibt einen Garten der Liebe (Le Jardin d’Amour) durch den man spazieren kann und auch eine große, weiße Buddha-Statue findet, wenn man bis ganz nach hinten geht. Es gibt hübsche Blumengärten zu bewundern und theoretisch auch einen schönen Ausblick, wenn er nicht gerade von einer Nebelwand verdeckt wird.
Geht man wieder zurück und aus dem Garten, an der Ausstiegsstelle der Bahn vorbei durch Torbögen aus Beton, dann gelangt man zur Hauptattraktion – dem Grund, weshalb alle unbedingt dort einmal hinaufwollen – die Goldene Brücke. Zwei riesige Steinhände halten sie über dem Abgrund und zugegebenermaßen sieht das schon ziemlich eindrucksvoll aus.
Hat man die Goldene Brücke überquert, dann geht die Fahrt mit der Seilbahn weiter ins Französische Dorf (French Village). Dort ausgestiegen geht man an einer kleinen Louvre-Nachbildung vorbei und bewegt sich auf ein großes Schloss, das Luna Castle, zu. Drinnen gibt es ein paar Spielgeschäfte und Automaten, an denen man gegen eine Gebühr kleine Figuren herunterlassen kann und auf mehreren Stockwerken Shows, die man kostenlos ansehen kann. Wir haben zwei gesehen und fanden sie ganz witzig. Es handelt sich um so eine Art 4D/5D-Erfahrung, bei der man in seinem Sitz ganz schön durchgeschüttelt wird. Verlässt man das Schloss, gelangt man (wenn man sich an die Richtung „Exit“ hält) auf den französischen Platz, wo es viele Restaurants und Cafés gibt (von denen die meisten um 16:30 schließen). Dort befindet sich auch „The Brew House“, in dem man seinen am Eingang der Seilbahn erhaltenen Gutschein bis 17 Uhr gegen zwei kleine Bier oder kleine Pommes tauschen kann. Um sich zu orientieren, muss man die Straßenschilder und Wegweiser immer gut im Auge behalten. Wir mussten ein paar Mal nachfragen, weil es für uns etwas verwirrend war. Irgendwo war auch noch ein Fantasy Park angeschrieben und ich bin mir ganz sicher, dass man da oben auf den Ba Na Hills noch viel mehr entdecken kann. Wir waren dann aber ganz schön fertig und verbrachten insgesamt 4,5 Stunden dort, was viel länger war, als wir gedacht hatten. Da es schon dunkel wurde, beschlossen wir vom französischen Platz mit der Seilbahn wieder hinunterzufahren. Es gibt jedenfalls mehrere Seilbahnhaltestellen und um sich in dem großen Areal nicht zu verirren ist es sicher hilfreich, sich den Plan genau anzusehen, da auch nicht alle Seilbahnstrecken bis zum Ende geöffnet sind. Die allerletzte Seilbahn fährt um 22:00 Uhr in die Talstation und die sollte man spätestens erwischen, sonst muss man wohl oder übel in einem der (sicher sündhaft teuren) Hotels oben übernachten. Will man alles aus seinem Besuch auf den Ba Na Hills herausholen, dann sollte man auf jeden Fall schon früh am Vormittag an der Seilbahn sein.


















Hai-Van-Pass: Der Hai-Van-Pass zählte lange zu den schönsten Motorradstrecken überhaupt. Es handelt sich um eine malerische Bergstraße mit atemberaubender Aussicht auf Berge und Meer, die aber auch häufig in Wolken gehüllt ist und ihm dadurch den Namen „Wolkenpass“ gibt. Die Straße verläuft auf 496 Metern Höhe und schlängelt sich durch das Truong Son-Gebirge. Mit unserem geliehenen 150ccm-Motorroller mit manueller Gangschaltung wollten wir die Strecke gerne fahren. Schon bei der Auffahrt fiel uns die endlosscheinende Baustelle an den Seiten des Hügels auf. Überall waren Baustellenfahrzeuge und Erdhügel. Natürlich ist der Ausblick immer noch schön, aber vermutlich lange nicht mehr so, wie er einmal war. Wie wir später hörten, soll hier ein riesiges Resort-Projekt mit Themenpark entstehen. Es wird also zu beobachten sein, wie es sich mit dieser Sehenswürdigkeit in der Zukunft entwickelt. Wir konnten den Pass allerdings nur ungefähr zu einem Drittel befahren, dann zog ein unsagbar starker Wind und Nieselregen auf. Einheimische auf Rollern vor uns blieben stehen und schmissen schnell ihre Regenponchos über. Das war unser Zeichen umzukehren und der Sonne wieder entgegen zu fahren.

Da Nang Cathedral: Wir blieben mit unserem Roller direkt vor der Kirche stehen und eine Frau verlangte dort 5000 Dong (= ca. € 0,16) als Parkgebühr von uns. Im Nachhinein betrachtet sind wir unsicher, ob das nicht ein Scam war, denn wir bekamen, wie sonst eigentlich üblich, keine Nummer und sahen die Dame im Anschluss auch nicht mehr. Seid hier, wenn euch dasselbe passiert, also ruhig ein bisschen skeptischer als wir und bezahlt nur, wenn ihr auch eine offizielle Parknummer bekommt. Das Areal der Kirche zu betreten ist kostenlos, in die Kirche hinein kann man nicht. Der Blick von außen auf die rosafarbene katholische Kirche ist aber auch so sehenswert, weshalb hier auch mit vielen anderen Touristen zu rechnen ist. Am Sonntag soll es einen auf Englisch gehaltenen Gottesdienst um 09:00 Uhr geben, für den man angeblich früh anwesend sein sollte, wenn man dafür einen Sitzplatz ergattern möchte.



Han Market: Ganz in der Nähe der Da Nang Kathedrale befindet sich der Han Market, ein überdachter Markt auf zwei Etagen. Der Markt ist beliebt und es kann im Inneren daher eng werden. Man findet dort viele Lebensmittel und Souvenirs. Mit unseren Handels-Künsten kamen wir kaum weiter, sind in dem Bereich aber ehrlicherweise auch nicht besonders gut.



Drachenbrücke (Cầu Rồng): Die Drachenbrücke ist ein architektonisches Wahrzeichen der Stadt Da Nang und führt über den Han-Fluss. Abends wird sie mit LED-Lichtern bunt beleuchtet und am Wochenende kann man (angeblich um 21:00 Uhr) eine kurze Show sehen, in der der Drache Feuer und Wasser speit.



Son Tra Night Market: Täglich ab 18 Uhr kann man in der Nähe der Drachenbrücke dieses Nachtmarkt besuchen. Da er sehr beliebt ist, war es für uns zuerst gar nicht so einfach einen Parkplatz für unseren Motorroller zu finden. Wir konnten ihn dann aber auf dem Gehweg abstellen, wo eine einheimische Familie sich scheinbar ein Nebengeschäft aufbaute und gegen eine Gebühr von 10.000 Dong (= ca. € 0,33) und einer ausgehändigten Parknummer auf den Roller aufpasste. Der Markt selbst beherbergt einige Souvenir-Stände und bietet auch eine nicht so kleine Auswahl an frischen Speisen.

Veganer Kochkurs bei Chickpea Eatery: In Da Nang war es endlich soweit und wir konnten bei dem von mir lang ersehnten veganen Kochkurs der Chickpea Eatery teilnehmen. Insgesamt bezahlten wir knappe € 35,- für den gut 6-stündigen Kurs, von dem wir am Ende sehr begeistert waren. Er startete um 11:30 und neben uns war noch ein weiteres Pärchen, das an diesem Tag teilnahm. Thu, die Lehrerin, eine ausgesprochen entzückende Person mit großer Cheerleading-Motivationsgabe, erzählte, dass an manchen Tagen bis zu 25 Teilnehmer an einem Tag wären, also hatten wir Glück. Als wir ankamen, waren unsere Arbeitstische mit den benötigten Utensilien bereits vorbereitet und wir wurden freundlich empfangen. Wir bekamen etwas zu trinken und nachdem wir zuvor erst eine Anzahlung über Paypal geleistet hatten, bezahlten wir den Restbetrag in Bar bevor es richtig losging. Thu stattete uns mit Reishüten aus und wir spazierten los zum nahegelegenen Markt. Sie erzählte in recht gut verständlichem Englisch einiges zur vietnamesischen Sprache und Kultur, zeigte uns verschiedene Kräuter und Früchte. Wir verkosteten unter anderem z.B. Zuckerrohr, Cherimoya (Custard Apple), Jackfruit und Longan. Die kleine Markttour dauerte ungefähr eine Stunde bis wir wieder im Restaurant waren und nun mit dem Kochen loslegten. Insgesamt wurden drei Gerichte zubereitet, die auch je nach Saison variieren können. Unsere zubereiteten Gerichte waren: „Fresh Springrolls“, „vegan Chicken Salad“ und „Vietnamese Pancake“. Thu machte aus meiner Sicht einen großartigen Job, denn sie erklärte jeden Schritt sehr genau und zeigte es deutlich vor, sodass wir alles komplett selbstständig durchführen konnten und ich mich – anders wie in manchen anderen Kochkursen – kein einziges Mal „dumm“ fühlte. Zwischendurch machte sie immer wieder Fotos und Videos von uns und wir hatten richtig viel Spaß und lachten viel zusammen. Alle Fotos und Videos und auch die Rezepte bekamen wir im Anschluss über einen Link in der zuvor angelegten WhatsApp-Gruppe. Natürlich freut sich Thu sehr über eine gute Bewertung über Google oder HappyCow. Zwischen dem Zubereiten der Gänge verspeisten wir diese gemeinsam und konnten aufgrund der Menge auch nochmal so viel im Anschluss mitnehmen. Für uns ein sehr gelungener Tag und eine Erfahrung, die sicher lange in Erinnerung bleiben wird.










Weitere Aktivitäten & Sehenswürdigkeiten auf unserer Liste:
- Da Nang Museum of Cham Sculpture: beherbergt die weltweit größte Sammlung von Artefakten des alten Champa-Königreichs
- Đà Nẵng Museum: bietet interaktive Ausstellungen zur Stadtgeschichte
- Danang Fine Arts Museum: 3-stöckiges Kunstmuseum
- My Khe Beach: ein langer, weißer Sandstrand, der als einer der schönsten Strände des Landes gilt und bei Touristen und Einheimischen sehr beliebt ist
- Sơn Trà: Halbinsel (auch Affenberg genannt), üppige Natur, tolle Aussicht
- Linh Ung Pagoda & Lady Buddha-Statue: beliebte Sehenswürdigkeit auf der Halbinsel Son Tra, mit Roller oder Taxi zu erreichen (Taxi ist von dort aus angeblich schwer zu bekommen, daher den Fahrer bitten, dass er wartet)
- Ghenh Bang: uns wurde geraten mit dem Motorroller auf der Halbinsel Son Tra nicht nur bis zur Pagoda sondern bis zu diesem Punkt zu fahren, da es hier eine tolle Aussicht geben soll
- 3D Museum Art in paradise Da Nang: interaktives Museum, in dem Besucher vor 3D-Themenbildern für Fotos posieren können
- The Marble Mountains: eine Ansammlung von fünf Kalkstein- und Marmorfelsen, die nach fünf Elementen benannt sind (Metall, Holz, Wasser, Feuer und Erde), von denen der Wasserfelsen (Thuy Son) der größte und bekannteste sein soll
Lokale und Restaurants in Da Nang:
Wie bei all meinen Kostenangaben sollen sie der Orientierung dienen und, um das Preislevel der Restaurants miteinander vergleichen zu können. Die Summe ist fast immer schon mit ein bisschen Trinkgeld inklusive angegeben. Hinweis: Wir ernähren uns ausschließlich vegetarisch, vorzugsweise vegan. Das bedeutet, dass in all den angegebenen Lokalen für diese Ernährungsform auch etwas zu finden war. Möglicherweise ist dies ja für den ein oder anderen, der nicht lange suchen möchte, hilfreich. Natürlich sind Erfahrungen und Geschmack immer sehr subjektiv.
Chickpea Eatery: Da Nang Vegan Restaurant and Vegan Cooking Class | Tiệm Chay Đà Nẵng: So lange habe ich auf diesen Moment gewartet. Auf die Chickpea Eatery bin ich vor Jahren mal durch Zufall im Internet gestoßen und folge ihnen seit diesem Zeitpunkt auf Instagram, um sie nicht wieder „zu verlieren“. Noch bevor ich irgendetwas über Vietnam recherchiert hatte, wusste ich schon, dass ich in genau dieses Restaurant gehen und im Idealfall auch dort den veganen Kochkurs machen möchte. Es gibt auch eine zweite Filiale in Hoi An, aber bei unserem Besuch war sie leider aufgrund des extremen Hochwassers in den Tagen zuvor geschlossen. Umso fröhlicher hat es mich gestimmt, dass ich nun das Bild, das so lange in meinem Kopf war, hier endlich wahrmachen konnte. Und ich wurde nicht enttäuscht! Die bestellten Gerichte waren ausgesprochen gut und der Service überaus freundlich. Ein Ort, an dem man sich rundum wohlfühlen kann.
- Für 1x Bao Buns, 1x Burger, 1x Lemongrass-Tofu with Quinoa, 1x Mango-Lassi bezahlten wir umgerechnet ca. € 11,40.



Duyên Vegan & Coffee: An diesem Restaurant gingen wir durch Zufall vorbei und beschlossen dann am Tag darauf es zu testen. Es ist in der gleichen Straße gelegen, wie die Chickpea Eatery und wenn man sich die Menükarte so ansieht, dann könnte man meinen, dass auch sie von der Chickpea Eatery inspiriert wurde. Geschmacklich war es definitiv schwer in Ordnung, aber kommt nach meinem Empfinden trotzdem nicht an das Original heran. Naja, wenn man vom Meister abkupfert, dann muss man wohl auch damit rechnen, dass man mit ihm verglichen wird. Schiebt man den Vergleich kurz beiseite, dann merkt man aber, dass es auf jeden Fall ein solides, kleines Lokal mit fairen Preisen ist. Die Kellnerin war auch sehr lieb. Kann man also definitiv machen.
- Für 1x Bao Buns, 1x Burger, 1x Curry with Rice, 1x Kokosnuss, 1x Kombucha bezahlten wir umgerechnet ca. € 10,-.




Bánh Mì Chay Lê Hội – Vegan Bread: Schon in Hoi An haben wir das vegane Banh Mi von diesem Wagen gegessen und mochten es sehr! Umso mehr freute es uns, dass es auch hier in Da Nang die Möglichkeit gibt günstiges, veganes Streetfood zu essen. Es gibt nur eine Variante und in das Baguette kommt alles hinein, das sich im Wagen befindet. Wir haben es diesmal ohne Koriander bestellt (sind einfach immer noch keine Fans). Ein günstigeres Bahn Mi haben wir noch nie bestellt. 15.000 Dong pro Stück (= ca. € 0,50) – wie sich das noch rentieren kann, frag ich mich jedes Mal. Absolute Empfehlung für günstiges, schnelles, veganes und gutes Banh Mi bei dessen Kauf man Locals unterstützt! Bei unserem zweiten Besuch gaben wir deswegen auch gerne mal ein saftiges Trinkgeld. Außerdem kam zufällig eine Straßenverkäuferin auf ihrem Fahrrad vorbei und die Dame vom Banh Mi-Stand erklärte uns auf Englisch, was die Fahrradlady da verkauft: eine vegane, typisch vietnamesische Süßspeise aus Tofu. Mochten wir sehr und hätten uns alleine wohl nicht getraut es zu probieren, ohne zu wissen was es genau ist.
- Für 2x veganes Banh Mi bezahlten wir umgerechnet ca. € 1,-.




Loving Vegan: Als wir ankamen, befanden wir uns wohl gerade mitten in der Stoßzeit, denn vor der Tür standen mehrere Menschen an und im Lokal schienen alle Tische besetzt. Wow, muss ziemlich beliebt sein. Die Dame dort bemühte sich sehr Platz für alle zu finden und wir mussten uns auch nur ein paar wenige Minuten gedulden bis wir einen Tisch bekamen. Die Gerichte waren vegan, preiswert und schmeckten uns gut. Sie waren eher deftiger, was aber sicher auch an unserer Wahl lag.
- Für 1x Crispy Dumplings, 1x 4 in 1 Combo (BBQ Cauliflower, Broccoli, Mac’n’Cheese, Potato-Salad), 1x Extra Tofu, 1x American Panini, 1x Mixed Fruitjuice, 1x Mango-Smoothie bezahlten wir umgerechnet ca. € 10,40.





AN MỘC NHIÊN VEGAN Nhà hàng thuần chay: Hier frühstückten wir an einem Tag und hätten es am liebsten noch sehr oft wiederholt. Ich habe bisher noch nie eine bessere Smoothie-Bowl gegessen. Natürlich ist das Geschmackssache, aber die Nut-Choco-Bowl, die ich hatte, war richtig fluffig, fast wie Mousse, was ich sehr mochte. Ich mag die etwas dickere Konsistenz dabei immer lieber als einfach einen Smoothie in einer Schale zu bekommen, den man sonst auch hätte trinken können. Hier muss die Banane aber irgendwie so gemixt worden sein, dass viel Luft dazukam und ich fand es wirklich fantastisch gut. Der Preis war auch super, da Consti und ich uns eine Combo teilen konnten.
- Für 1x Combo mit Americano, Kale Pesto Bread, Smoothie-Bowl, 1x Cashew-Cappuccino bezahlten wir umgerechnet ca. € 6,70.




Weiterreise zum nächsten Stopp:
Von Da Nang fuhren wir weiter nach Hue. Dafür buchten wir einen Minivan über die Plattform „12go Asia“ und bezahlten € 6,60 pro Person für die 2-stündige Fahrt. Es waren viele Fahrten mit unterschiedlichen Zeiten und verschiedenen Abfahr- und Ankunftsorte angegeben und ich konnte eine Fahrt wählen, bei der wir zu Fuß gehen konnten, sowohl zum Abfahrtsort in Da Nang, also auch vom Ankunftsort in Hue aus zur neuen Unterkunft – praktischer Spartipp! Am Tag unserer Weiterreise bekam ich früh morgens eine E-Mail mit der Bitte meine WhatsApp-Nummer zu senden, da sie uns vom Hotel abholen wollen. Die Rucksäcke für den 10 Minuten-Fußmarsch zum angegebenen Abfahrtsort nicht schleppen zu müssen, fanden wir verlockend, also machten wir alles Weitere über WhatsApp aus. Einziger Nachteil war, dass die Abfahrt eigentlich für 11:30 Uhr gebucht war und dann aber über WhatsApp gesagt wurde, dass wir zwischen 10:30 und 10:40 bereit sein sollten. Um 10:17 bekamen wir allerdings schon eine Nachricht, dass das Auto vor dem Hotel auf uns wartete, was uns ein wenig in Stress versetzte. Es ging sich aber alles noch gut aus. Wir wurden im Endeffekt über eine Stunde vor der geplanten Abfahrtszeit abgeholt und kamen dann natürlich auch früher am Zielort an. Häufig sind die Bus-Zeiten in Vietnam eher Richtwerte und man sollte damit nicht zu knapp kalkulieren.
Das war unser Abenteuer in Da Nang. Was sagst du dazu? Könntest du dir vorstellen nach Da Nang zu reisen? Warst du vielleicht sogar bereits dort und hast ähnliche oder ganz andere Erfahrungen gemacht? Lass mich gerne an deinen Gedanken oder Erfahrungen teilhaben. Sollten noch Fragen offen sein, schreibe ebenfalls gerne einen Kommentar unten.
Alles Liebe
Jasmin
Wo möchtest du jetzt hin?
