Hoi An – Vietnams charmante Laternenstadt
Hoi An ist eine Küstenstadt in Zentralvietnam und bekannt für ihre gut erhaltene Altstadt, die UNESCO-Weltkulturerbe ist und für die zahlreichen Kanäle. Die verschiedenen Einflüsse aus chinesischem, japanischem, vietnamesischem und französischem Stil kann man überall erkennen. Abends erstrahlt die Stadt in bunten Laternenlichtern, besonders am Ufer des Thu-Bon-Flusses. Die Blütezeit des einstigen Handelsknotenpunktes, der Händlern aus Fernost und dem Westen als Treffpunkt diente, bestand zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert. Danach wurde der Handel in das knapp 30 Kilometer entferne Da Nang verlagert. Ungefähr eine Woche vor unserer Anreise hatte Hoi An mit heftigem Hochwasser zu kämpfen. Der Wasserstand des Thu-Bon-Flusses war angeblich 3,5 bis 4 Meter über dem sonstigen Stand und die Altstadt und viele Häuser in der Umgebung geflutet. Ein paar Tage bevor wir ankamen wurde der Schlamm beseitigt und die Stadt gesäubert, um für Touristen wieder zugänglich zu sein und damit die Einheimischen ihre Geschäfte wieder öffnen und ihrem Alltag nachgehen können. Zusätzlich war während unseres Aufenthaltes die Ankunft des Taifuns Kalmaegi an der Ostküste Zentralvietnams vorausgesagt worden. Dieser näherte sich mit um die 200 km/h Geschwindigkeit, traf aber ca. 300 Kilometer südlicher – in der Nähe von Quy Nhon auf das Festland und zog von dort aus Richtung Kambodscha, Laos und Thailand weiter. In Hoi An bemerkten wir, außer etwas Wind und Regen, davon nichts. Die Überschwemmungen kamen leider wieder zurück, einige Tage nachdem wir aus Hoi An abreisten und überfluteten, soweit wir das in den Medien mitverfolgen konnten, ein weiteres Mal die Altstadt. Ist einem ein Besuch der Stadt durch die häufigen Überschwemmungen zu unsicher, sollte man die Monate September bis Dezember vermutlich eher meiden und seine Reise in diese Gegend besser innerhalb der Monate Februar bis August legen.





Unsere bisherigen Aufenthalte in Hoi An:
05.11. – 10.11.2025 (5 Nächte)
Unsere Anreise nach Hoi An:
Nach Hoi An reisten wir von Quy Nhon aus an. Da der Taifun Kalmaegi im Anmarsch war und mit um die 200 km/h auf Quy Nhon zusteuerte, buchten wir einen Bus schon einen Tag früher als ursprünglich geplant, der uns in ca. 6 Stunden nach Hoi An bringen sollte. Wir buchten über die App „12go Asia“ und bezahlten € 20,81 pro Person für die Fahrt. Wir buchten die Klasse „Royal Cabin“ und hatten im Bus dieses Mal so viel Platz wie noch nie zuvor. Die Schlaf-Koje, war breit, gepolstert und überaus komfortabel. Es gab einen USB- und USB-C-Steckplatz, was optimal war, um das Handy während der Fahrt zu laden. Außerdem wurde eine 20-Minuten-Pause an einer Raststätte gemacht, an der man die Möglichkeit hatte Snacks und Getränke zu kaufen und auf die Toilette zu gehen. Ein zweites Mal hielt der Bus für eine kurze Toilettenpause an. Für uns verging die Fahrt tatsächlich wie im Flug und es war mit Abstand die komfortabelste Fahrt auf unserer bisherigen Vietnam-Reise. Von der Ausstiegsstelle, die noch ein ordentliches Stück von Hoi An entfernt war, da der Bus bis Da Nang weiterfuhr und wir an der Straße rausgelassen wurden, buchten wir ein Grab-Taxi zu unserer Unterkunft. Die Fahrt kostete dann noch umgerechnet um die € 5,-.



Unsere Low(er)-Budget Unterkunft in Hoi An:
Homestay Vinh Khang: Das Preis-Leistungs-Verhältnis in diesem Homestay fanden wir richtig toll und Ann, die Vermieterin, war äußerst freundlich und hilfsbereit. Wir schrieben sie im Vorfeld über den Chat der Booking-App an, da wir einen Tag früher als ursprünglich geplant anreisten und wissen wollten, ob sie unser Zimmer bereits einen Tag früher zur Verfügung stellen könne. Glücklicherweise war das kein Problem und Ann verrechnete uns für die eine Extra-Nacht sogar einen günstigeren Preis als über die Booking-App. Für unser recht großes Doppelzimmer mit eigenem Bad bezahlten wir so umgerechnet um die € 15,- pro Nacht. Das Zimmer war einfach, aber ausreichend. Das Bett war ein wenig hart, aber wir schliefen unerwartet gut darin. Weder im Schlaf- noch im Badezimmer gab es unangenehme Gerüche und beides war verhältnismäßig sauber. Es gab einen kleinen Kühlschrank, eine Klimaanlage, einen Ventilator, einen Wasserkocher und einen TV. Auch, wenn im Zimmer eher wenige Ablageflächen und keine Nachtkästchen vorhanden waren, hatten wir einen sehr guten Aufenthalt im Vinh Khang Homestay. Wir blieben insgesamt für 5 Nächte und hätten es auch noch länger ausgehalten. Ann gab uns bei unserer Ankunft viele Informationen über mögliche Ausflüge und Touren und wir bekamen ein paar Flyer und Visitenkarten, um darüber nachzudenken. In der Unterkunft wohnten auch zwei kleine Hunde, die sehr freundlich waren und Streicheleinheiten mochten. Die Lage war aus unserer Sicht super, denn wir waren in nicht mal 10 Minuten zu Fuß in der Altstadt, überall im Umkreis gab es gute Restaurants und auch Minimärkte zu Fuß gut erreichbar und dennoch war die Gegend weit genug entfernt, um einen ruhigen Aufenthalt zu garantieren.





Fortbewegung in Hoi An:
Taxi (z.B. über Grab): Grab-Taxis zu buchen war in Hoi An möglich, aber eigentlich nicht notwendig, außer man muss zu einer Busstation, die außerhalb der Stadt liegt bzw. kommt dort an, wie es bei uns der Fall war. In der Altstadt findet man in manchen Seitenstraßen Werbung für Taxis, die einen relativ günstig nach Da Nang bringen, günstiger als per Grab.



Zu Fuß: Zu Fuß kommt man in der Altstadt und auch in der Gegend rundherum wunderbar zurecht und es macht auch echt Spaß durch die engen, verwinkelten Gassen zu spazieren.
Fahrrad: Wer nicht so gut zu Fuß unterwegs ist, kann sich auch ein Fahrrad leihen. In unserer Unterkunft, im Vinh Khang Homestay, gab es zwei Fahrräder, die kostenfrei geliehen werden konnten. Wir nahmen dieses Angebot aber nicht in Anspruch.
Motorroller/Motorrad: Will man Sehenswürdigkeiten erkunden, die weiter weg sind, bietet es sich an einen Motorroller oder ein Motorrad zu mieten. Für die Altstadt oder nähere Umgebung ist das nicht notwendig und auch eigentlich nicht so ratsam, da die Gassen oft sehr eng sind und viele Menschen unterwegs sind. Wir mieteten einen Motorroller bei „Hoi An Motorbike & Scooter Rental“ für 24 Stunden, um z.B. die Tempelstadt My Son zu sehen. Dieser Motorrad-Verleih ist äußerst gut bewertet und wir können das nach unserer Erfahrung dort nur bestätigen. Wir kamen unangekündigt an und fanden ein kleines Chaos vor, da ja in der Woche zuvor noch Hochwasser in der Gegend und so auch der Motorradvermieter offensichtlich stark betroffen war. Er erklärte uns, dass er alle Motorräder an einen anderen Ort in Sicherheit hatte bringen müssen und jetzt eigentlich gar keine parat hätte. Einen schwarzen Roller mit 155ccm könne er uns aber spontan geben für umgerechnet ca. € 6,60 pro Tag. Wir waren froh, dass er so schnell eine Lösung für uns fand, obwohl die Familie gerade ganz andere Sorgen zu haben schien. Wir bekamen den Roller in einem super Zustand, er hatte eine Handyhalterung und auch die beiden Helme waren hochwertig. Sogar zwei feste Regenponchos wollten sie uns kostenfrei mitgeben, welche wir aber nicht benötigten, da wir immer selbst welche dabeihaben. Wir verbunden uns nur per WhatsApp, schickten darüber unsere Namen, eine E-Mail-Adresse und den Namen unserer Unterkunft. Reisepass oder andere Kaution mussten wir nicht dort lassen. Per Mail bekamen wir sehr viele hilfreiche Informationen zum Motorradfahren in Vietnam. Dabei handelte es sich um eine wirklich ausgesprochen gut ausgearbeitete Sammlung an Informationen zu Verkehrsregeln, aber auch viele Tipps zu möglichen Sehenswürdigkeiten und Touren. All das wirkte sehr professionell auf uns und muss viel Arbeit gewesen sein. Zum krönenden Abschluss wurde der Roller sogar noch von unserer Unterkunft kostenfrei abgeholt und wir bezahlten erst bei der Übergabe. Ein top Service, den wir uneingeschränkt empfehlen können!

Unsere Aktivitäten & Sehenswürdigkeiten in Hoi An:
Bevor wir an einen Ort kommen, suche ich immer mögliche Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten im Internet zusammen, um dann vor Ort spontan einfacher entscheiden zu können, was gerade passt, oder worauf wir Lust haben. Das Pensum hierbei ist nicht nur von Mensch zu Mensch unterschiedlich, sondern oft auch sehr tagesabhängig. Es gibt Tage, an denen hat man einfach mehr Energie und andere wiederum, an denen braucht man etwas Pause. Auch das Wetter spielt bei uns hin und wieder eine nicht unwichtige Rolle. Wir haben das besonders bei unserem Langzeitreisen beobachtet, dass wir an manchen Tagen auch einfach dankbar über ein bisschen Pause von den vielen Eindrücken waren. Generell reisen wir sehr gerne langsamer und gemütlicher und mögen vollgepackte 10-Stunden-Sightseeing-Tage nicht unbedingt. Wir sitzen zwischendurch gerne mal im Kaffeehaus oder am Laptop, um z.B. an den Inhalten für diesen Blog zu arbeiten. Die Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten, die wir selbst gesehen und erlebt haben, beschreibe ich hier ausführlicher und weitere, die noch auf unserer Liste waren, führe ich ebenso an. Vielleicht sparst du dir dann ein bisschen Zeit für die Recherche.
Hinweis: Aktivitäten mit Tieren (auch Zoos, Aquarien etc.) sparen wir bewusst aus, da wir diese Orte nicht unterstützen wollen und daher in den meisten Fällen auch gar nicht erst besuchen.
Erkunden der Altstadt: Am besten geht man einfach mal drauflos. Die Altstadt ist wirklich hübsch und es gibt viel zu sehen. Souvenirstände, Restaurants und Cafés wechseln sich ab und überall hängen bunte Laternen, die im Wind wippen. Wer Platz im Koffer hat und gerne shoppt, kommt hier voll auf seine Kosten. Neben den üblichen Souvenirs, die man häufig sieht, gibt ganz viele Läden mit handbemaltem Porzellan, Schneidereien, die Anzüge oder Kleider maßschneidern, Rucksäcke und Taschen aus Leder, Laternen in allen Farben und Formen und vieles mehr. Es gibt übrigens auch die Möglichkeit selbst Laternen in eigenen Workshops dafür zu basteln. Für die Altstadt gibt ein eigenes Kombi-Ticket für angeblich insgesamt 5 Sehenswürdigkeiten innerhalb Altstadt, die man ausschließlich mit diesem Ticket besuchen kann, wie z. B. die „Fujian Assembly Hall“. Wir haben beschlossen nur daran vorbei zu spazieren und das Ticket nicht zu kaufen.







Japanische Brücke (Chùa Cầu): Die japanische Brücke in der Altstadt von Hoi An ist ein historisches Wahrzeichen aus dem 16. Jahrhundert und gilt als Symbol für die multikulturelle Geschichte und den Kulturaustausch der Stadt. In der Mitte beherbergt sie einen kleinen Tempel (Ticket erforderlich!), der dem Wettergott Tran Vo Bac De gewidmet ist. Übrigens ist ein Bild von ihr auf der Rückseite der 20.000-Dong-Banknote zu sehen.



Hoi An Central Market: Es ist ein Erlebnis sich auf diesem lebhaften Markt für Lebensmittel zu bewegen. Hier kaufen Einheimische frisches Gemüse und Früchte und es ist spannend sie dabei zu beobachten. Pass aber gut auf den Verkehr auf, den hier spielt es sich ab!
My Son: Vom 4. bis zum 13. Jahrhundert war diese historische Tempelstadt das religiöse und kulturelle Zentrum der Cham-Kultur. Die Tempelstadt wurde 1999 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt, für den kulturellen Austausch und den Einfluss der hinduistischen Architektur in Südostasien, den sie symbolisiert. Im Vietnamkrieg wurden leider 50 der 70 von Archäologen verzeichneten Tempel zerstört, oder schwer beschädigt. Ein Besuch ist dennoch spannend und für den Eintritt bezahlten wir 150.000 Dong pro Person (= ca. € 5,-). Nach dem man an zwei kleinen Museumsräumen vorbeikommt, gelangt man zur Station der Elektro-Mini-Busse, die einen kostenlos ein Stück näher an die Ruinen bringen, die man von dort aus dann zu Fuß erreicht. Es gibt auch Fahrräder, die man für 30.000 Dong (= ca. € 1,-) leihen kann. Aus unserer Sicht zahlt sich das aber überhaupt nicht aus, da man mit ihnen nur ein sehr kleines Stück fahren kann, bevor man sie wieder abgeben muss und die Ruinen dann ohnehin nur zu Fuß besichtigen kann. An einer Stelle werden traditionelle Tänze gezeigt, allerdings nur zu bestimmten Zeiten, die man auf der dortigen Tafel ablesen kann (siehe Foto).















An Bang Beach: Dem Strand statteten wir abends noch einen Besuch ab. Toll fanden wir, dass man von hier aus die Hochhäuser von Da Nang sehen kann. In der Hauptsaison ist der Strand wahrscheinlich ein richtiges Schmuckstück. Bei unserem Besuch konnte man ein wenig die Folgen des Hochwassers sehen und der Strand wirkte ein bisschen dunkel und unruhig auf uns. Die Lokale am Rand bieten jedenfalls Liegebetten an und in der Hauptsaison soll es auch die Möglichkeit für verschiedene Wassersportaktivitäten geben. Bei der eigenen Anfahrt mit dem Motorroller ist jedoch zu beachten, dass man kurz vor dem Strand aufgehalten wird und zu einem Parkplatz an der rechten Seite verwiesen wird. Dort mussten wir 20.000 Dong (= ca. € 0,70) bezahlen, um unseren Roller stehen lassen zu dürfen, was verhältnismäßig hoch ist. Will man das nicht bezahlen, ist es wohl ratsam schon an einer früheren Stelle zu parken und zu Fuß Richtung Strand zu spazieren.




Weitere Aktivitäten & Sehenswürdigkeiten auf unserer Liste:
- Cua Dai Beach: ein weiterer Sandstrand in der Nähe von Hoi An
- Tra Que Vegetable Village: biologischer Gemüseanbau
- Laternen-Workshop: hier kann man lernen, wie man selbst eine Laterne bastelt
- Kaffee-Workshop: hier kann man lernen, wie verschiedene vietnamesische Kaffeevariationen zubereitet werden
- Bambuskorb-Bootsfahrt: einzigartige, runde, aus Bambus geflochtene Boote
- Veganer Kochkurs bei Chickpea-Eatery: leider konnten wir diesmal nicht teilnehmen, da das Restaurant aufgrund der vorhergehenden Überflutung noch geschlossen hatte
Lokale und Restaurants in Hoi An:
Wie bei all meinen Kostenangaben sollen sie der Orientierung dienen und, um das Preislevel der Restaurants miteinander vergleichen zu können. Die Summe ist fast immer schon mit ein bisschen Trinkgeld inklusive angegeben. Hinweis: Wir ernähren uns ausschließlich vegetarisch, vorzugsweise vegan. Das bedeutet, dass in all den angegebenen Lokalen für diese Ernährungsform auch etwas zu finden war. Möglicherweise ist dies ja für den ein oder anderen, der nicht lange suchen möchte, hilfreich. Natürlich sind Erfahrungen und Geschmack immer sehr subjektiv.
The Seeds Plant-Based Foods & Desserts/Tiệm Chay: Das ausschließlich vegane Lokal ist ziemlich klein, aber echt sympathisch. Beim Eintreten durch die blaue Tür findet man drei niedrige Tische, an denen man mit Pölstern am Boden sitzen kann. Es führen Stufen in einen weiteren Stock und oben gibt es noch einen zweiten Raum mit zwei Tischen, an denen man mit Stühlen sitzt. Die Atmosphäre im unteren Bereich schien uns angenehmer, also nahmen wir dort Platz. Das Essen wurde frisch gemacht und hat uns echt gut geschmeckt. Besonders der selbstgemachte Snickers-Caramel-Riegel als Nachspeise war zum Niederknien. Das Bistrot fanden wir in einer sehr verwinkelten Seitengasse und es befand sich nur zwei Gehminuten von unserer Unterkunft entfernt.
- Für 1x Seeds Burger, 1x Chicken-Rice, 2x Hoi An Land (Smoothie) und 1x Snickers-Bar bezahlten wir umgerechnet ca. € 10,30.







KURUMI – Healthy Vegan Food & Desserts – Hoi An: Das Restaurant selbst wirkt ein kleines bisschen wie ein Glashaus und durch die vielen Fenster sehr hell. Es ist hübsch eingerichtet und wir fühlten uns wohl. Das Essen war sehr schmackhaft und ich habe das Banh Mi mit veganem Brie, Pesto und getrockneten Tomaten sehr genossen. Es war nur unheimlich schwierig es mit dem Buttermesser, das ich bekam, zu schneiden. Man könnte fast sagen, es wollte erobert werden, aber es war die Anstrengung auf jeden Fall wert. Salty Coffee tranken wir hier außerdem zum ersten Mal, da er sonst kaum in veganer Variante angeboten wird. Mussten wir also testen und befanden ihn für ziemlich gut. Da es viele Tische gibt und auch ein paar Steckdosen, kann man auch gut einige Zeit mit dem Laptop hier verbringen, was wir an einem Tag auch getan haben.
- Für 1x Italian Baguette with Brie Cheese, 1x Avocado Toast with sundried tomatoes, 2x Salty Coffee bezahlten wir umgerechnet ca. € 11,20.





Lê Hội Bánh MÌ Chay (Le Hoi Vegan Banh Mi): Das hier ist ein sehr cooler Straßenwagen, an dem man nur eine einzige Form von Banh Mi bekommt, nämlich ein veganes und alles, was die freundliche Lady im Schaufenster des Wagens hat, kommt hinein. Bis auf den Koriander (sind immer noch keine Fans) mochten wir es sehr. Es sind so viele verschiedene Geschmäcker vereint und deshalb fanden wir es echt spannend. Der Preis ist noch dazu unschlagbar!
- Für 2x vegane Banh Mi bezahlten wir umgerechnet ca. € 1,30.


Fika Cafe – Western breakfast brunch cakes and books: Ursprünglich wollten wir im iVegan Supershop frühstücken, aber dieser hatte (vermutlich aufgrund der Überschwemmungen) geschlossen. Also musste wegen der spürbaren Unterzuckerung möglichst schnell ein Ersatz her. Diesen fanden wir im Fika Cafe. Hier gibt es nur eine kleine Karte, aber dennoch ein paar vegetarische und auch vegane Alternativen. Der Preis ist eher höher, aber das Frühstück war gut.
- Für 1x Berry Bowl, 1x Hummus Bread + 1 Fried Egg, 1x Coconut Coffee with vegan Condensmilk, 1x Americano (Wasser gab es kostenlos) bezahlten wir umgerechnet ca. € 11,30.





An Hy Vegetarian Restaurant: Das An Hy ist ein charmantes, kleines, vegetarisches Restaurant mit Einrichtung im Retro-Stil. Die bestellten Gerichte waren gut und günstig. Es gibt ein paar Tische im Lokal und zwei draußen an der Straße.
- Für 1x An Hy Rice Noodles, 1x Fried Rice in Claypot, 2x Beer (Larue) bezahlten wir umgerechnet ca. € 6,50.




Minh Kien Vegetarian Restaurant: Ähnlich wie das An Hy Restaurant ist das Minh Kein ein gänzlich vegetarisches und die bestellten Speisen waren gut und günstig. Der Service war hier überaus freundlich und zuvorkommend. Sehr liebe Leute arbeiten hier, die sich ehrlich freuen, wenn man hier speist.
- Für 1x Braised Tofu with Sauce in Clay Pot, 1x Brown Rice, 1x Pho Dry Noodles, 1x Bier, 1x kl. Wasser bezahlten wir umgerechnet ca. € 7,20.



V Vegan – Vegan Cafe & Restaurant: Hier kann man direkt in der Altstadt vegan essen. Die Preise haben es allerdings, vermutlich standortbedingt, in sich. Wir tranken deshalb nur Kaffee und fanden ihn ehrlicherweise im Vergleich überteuert für das Gebotene.
- Für 1x Vietnamese Black Coffee, 1x Vietnamese Milkcoffee bezahlten wir umgerechnet ca. € 3,90.


Restaurant Thuỳ Trang: Bei unserem Ausflug nach Mỹ Sơn, lockte uns der Besitzer des Restaurants mit „Free Motorbike Parking“. Es scheint seine Masche zu sein, vorbeifahrende Motorradfahrer aufzuhalten und auf sein Schild zu verweisen. Man ist dann unsicher, ob man näher am Ticketschalter von Mỹ Sơn überhaupt noch parken kann und stellt seinen Roller sicherheitshalber hier ab. Spoiler: Parken ist auch am Eingang der Sehenswürdigkeit gut möglich. Als Dank bestellt man eben irgendetwas zu trinken, wenn man seinen Roller vom Restaurant wieder abholt. Von unseren beiden Kokosnüssen, die immerhin gekühlt waren, war eine leider schon schlecht. Dennoch finde ich, dass so viel Innovation schon auch belohnt werden kann, außerdem ist er echt freundlich. Er hat sich eben etwas überlegt, damit Touristen auf seinen kleinen Laden überhaupt aufmerksam werden.
- Für 2x Kokosnuss bezahlten wir umgerechnet ca. € 2,65.
IVegan Supershop Hoi An – Healthy Plant Based Cafe: Dieses Restaurant will ich hier nicht unerwähnt lassen, auch wenn wir es leider während unseres Aufenthaltes in Hoi An nicht besuchen konnten. Vermutlich wegen der extremen Überschwemmung in den Tagen zuvor hatte es leider geschlossen. Wir kennen das IVegan allerdings aus anderen Orten Vietnams (HCMC, Nha Trang, Da Nang, Hanoi), weshalb wir einen Besuch empfehlen können. Es ist für Frühstück/Brunch geeignet und bietet auch andere warme Speisen an. Ein großer Vorteil ist der „Co-Working-Space“ mit dem sie auch auf der Website werben. Es ist also kein Problem hier mit dem Laptop viel Zeit zu verbringen.


Chickpea Eatery: Vietnamese Vegan Restaurant & Hoi An Vegan Cooking Class | Nhà Hàng Chay Hội An: Die Chickpea Eatery stand lange bevor ich mich über andere Inhalte aus Vietnam informierte, auf meiner Liste. Durch Zufall stieß ich auf das hochgelobte vegane Restaurant, in dem auch vegane Kochkurse angeboten werden und wusste, sollte ich einmal nach Vietnam kommen, ich unbedingt dort essen und auch einen Kochkurs besuchen will. Das Schicksal meinte es aber anders, denn aufgrund der Überschwemmungen in den Tagen vor unserer Ankunft, war das Lokal geschlossen. Zum Glück gibt es zwei Filialen und uns blieb immer noch die Chance die zweite in Da Nang zu besuchen. Solltest du in Hoi An sein und Interesse haben, dann besuche das Restaurant gerne und berichte unbedingt davon in den Kommentaren. Ich würde mich über deinen Erfahrungsbericht freuen.


Weiterreise zum nächsten Stopp:
Von Hoi An fuhren wir nach Da Nang. Ich verschaffte mir erst einen Überblick über die Möglichkeiten auf der App „12go Asia“. Dort gab es große Busse und Mini-Vans, bei denen man für einen Preis zwischen ca. € 4 und € 6,- pro Person mitfahren konnte. Die Servicepauschale der App würde da natürlich noch dazu kommen. In der Altstadt sahen wir aber in einer Seitengasse verschiedene Schilder mit der Werbung für ein privates Taxi nach Da Nang für insgesamt 250.000 Dong (= ca. € 8,30). Da der Preis echt gut schien und man auch direkt vom Hotel abgeholt und zum neuen gebracht wird, entschieden wir uns dazu eines für unsere Weiterreise zu buchen. Die Fahrt nach Da Nang dauert je nach Verkehr zwischen 40 und 45 Minuten, da die Stadt nur um die 30 Kilometer entfernt ist.
Das war unser Abenteuer in Hoi An. Was sagst du dazu? Könntest du dir vorstellen nach Hoi An zu reisen? Warst du vielleicht sogar bereits dort und hast ähnliche oder ganz andere Erfahrungen gemacht? Lass mich gerne an deinen Gedanken oder Erfahrungen teilhaben. Sollten noch Fragen offen sein, schreibe ebenfalls gerne einen Kommentar unten.
Alles Liebe
Jasmin
Wo möchtest du jetzt hin?
