Jaisalmer - "Golden City":
Jaisalmer wurde im 12. Jahrhundert gegründet und ist eine Wüstenstadt im indischen Bundesstaat Rajasthan. Die Gebäude aus gelbem Sandstein geben ihr auch den Namen „Goldene Stadt“, da sie in der Sonne goldgelb leuchten. Das Jaisalmer Fort ist ebenfalls besonders, da sich in seinem Inneren Geschäfte, Hotels, Restaurants und historische Havelis (Häuser) befinden, in denen heute noch Generationen leben. Das Fort wird auch „Sonar Qila“ genannt, also goldene Festung. Bei Touristen ist die Stadt besonders durch die vielen Angebote für Kamelsafaris in der Wüste Thar bekannt und beliebt. Auch für uns stand Jaisalmer aus diesem Grund auf der Liste und wir waren sehr gespannt auf den Ort.



Unsere Anreise nach Jaisalmer:
Wir reisten mit dem Zug aus Jodhpur an. Die Fahrt für die 294 km dauerte nicht ganz 6 Stunden und die Tickets für den 2A-AC Schlafwagen kosteten uns € 12,38 pro Person, die wir wie immer über die Plattform „12go Asia“ länger im Voraus gebucht hatten.
Unsere Low(er)-Budget Unterkunft in Jaisalmer:
Crazy Camel Hotel: Wir buchten uns für 4 Nächte im Crazy Camel Hotel ein, da ich gelesen hatte, dass die Lage recht gut sein sollte. Das kleine Hotel lag nämlich nicht innerhalb des Forts, aber direkt davor in einer Seitenstraße, was das Fort fußläufig problemlos erreichbar machte. Außerdem – und das war für uns ein großer Pluspunkt – wussten wir, dass die Familie des Besitzers, Jami, eine kleine Kamelfarm besaß. In den Rezensionen lasen wir davon, dass die Kamele für die Wüstentouren dort gesund waren und gut genährt, was offensichtlich in dieser Gegend häufig auch anders ist. Für das kleine Doppelzimmer mit eigenem Badezimmer bezahlten wir ca. € 8,50 pro Nacht.
Am Ankunftstag erreichten wir den Bahnhof erst gegen Mitternacht, aber Jami schickte uns einen Mitarbeiter mit dem kleinen Jeep, der uns und noch ein paar andere indische Gäste von dort kostenfrei abholte. Da es schon so spät war, wurde uns nur unser Zimmer gezeigt und der Check-in auf den nächsten Tag verschoben. Das Zimmer war sehr basic, aber auf den ersten Blick in Ordnung. Wir stellten alles ab und als wir die Bettdecke aufschlugen, mussten wir feststellen, dass mehrere lange, schwarze Haare darin zu finden waren. Das Bettzeug war ganz eindeutig nicht gewaschen und frisch überzogen worden. Auf Nachfrage bei dem Mitarbeiter wurde diese aber anstandslos gewechselt, weshalb wir nach kurzem Überlegen doch blieben. Um diese Uhrzeit wären Alternativen wohl auch schwierig zu finden gewesen. Am nächsten Morgen lernten wir Jami kennen und er erklärte uns den genauen Ablauf seiner Wüstentour und die Kosten. Jami ist ein wirklich liebenswerter, junger Mann und wir unterhielten uns eine Zeitlang mit ihm. Für unseren Abreisetag organisierte Jami ein Taxi für uns, das uns für 400 Rupien (= ca. € 4,50) zum Flughafen brachte.


Unsere Aktivitäten & Sehenswürdigkeiten in Jaisalmer:
Jaisalmer Fort: Das Jaisalmer Fort ist noch eines der sehr seltenen „lebenden Forts“ der Welt, da fast ein Viertel der Altstadt immer noch innerhalb des Forts wohnt. Es ist das zweitälteste Fort in Rajasthan und wurde 1156 n. Chr. von Rawal Jaisal erbaut. Das Fort steht inmitten der sandigen Weite der großen Thar-Wüste auf dem Trikuta Hill. Im Jahr 2013 wurde das Jaisalmer Fort zusammen mit fünf weiteren Forts in Rajasthan zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Die 4,6 Meter hohe Basiswand bildet den äußeren Ring des Forts und hier gibt es mehrere Eingangstore, die Besucher passieren müssen, um ins Innere zu gelangen. In der Festung gibt es viel zu sehen, zum Beispiel den Raj Mahal Palast, das Baa Ri Haveli, insgesamt sieben Jain-Tempel, die im 12. – 16. Jhdt. gebaut wurden, den Laxminath-Tempel, das Nathmal Ki Haveli und zahlreiche Händler-Havelis mit kunstvollen Sandsteinschnitzereien. Wir haben in den verschiedenen Restaurants im Fort ausgesprochen gut gegessen und gemütlich Kaffee getrunken mit Blick auf die Stadt Jaisalmer, außerhalb des Forts. Es ist immer viel los und man kann an den vielen kleinen Straßenständen auf dem Markt alles Mögliche kaufen.





„Crazy Camel“ Wüstentour mit Übernachtung: Jami, der Besitzer unserer Unterkunft „Crazy Camel Hotel“ erzählte uns viel über seine angebotene Wüstentour. Seine Familie besitzt eine Kamelfarm bereits seit er denken kann. Ihm ist wichtig, dass die Kamele gesund sind, dass sie ausreichend zu fressen und Wasser haben und auch genügend Pausen einlegen können. Er erzählte uns, dass an der Grenze zu Pakistan Soldaten auf Kamelen patrouillieren und nach einiger Zeit diese Kamele gegen neue, jüngere ersetzt werden. Diese „ausgemusterten“ und müden Kamele würden dann manche Tour-Anbieter der Stadt sehr günstig kaufen und für ihre Wüstentouren einsetzen, was Jami nicht gut findet. Wir konnten die Farm seiner Familie nicht sehen, daher kann ich nur weitergeben, was Jami uns erzählte. Die Kamele wirkten gesund auf uns und wir konnten beobachten, dass Fress- und Pausenzeiten regelmäßig eingehalten wurden, aber dennoch will ich hier keinen falschen Eindruck erwecken: sie sind in Indien trotzdem einfach nur Nutztiere. Es muss einem bewusst sein, dass die Tiere das nicht freiwillig tun und ihr Wille erst gebrochen werden muss, damit sie dabei mitspielen. Außerdem haben sie an den Füßen vernarbte Einkerbungen von den „Fußfesseln“, die sie in den Pausen angelegt bekommen, um nicht davonzulaufen, was leider eine sehr übliche Vorgehensweise ist. Ich möchte es gleich vorwegnehmen: die Tour war für uns ein absolut einzigartiges Erlebnis, das ich keinesfalls missen möchte, aber ich denke nicht, dass ich es in dieser Form noch ein zweites Mal machen würde.
Man kann verschiedene Touren mit ein, zwei oder mehreren Nächten buchen. Wir entschieden uns dafür eine Nacht in der Wüste zu bleiben. Der Ablauf der Tour war in unserem Fall dann folgendermaßen:
- Kuldhara, die Geisterstadt
Start: 08:30. Jami brachte uns mit dem Jeep zur Geisterstadt Kuldhara, die sich ungefähr 17 Kilometer westlich von Jaisalmer befindet. Die ganze Fahrt über erzählte er uns seine Geschichte und gab uns auch spannende Informationen zur Gegend, durch die wir fuhren. In Kuldhara angekommen, ließ er uns aussteigen und den verlassenen Ort auf eigene Faust erkunden. Er wartete in der Zeit beim Auto auf uns. Kuldhara wurde 1291 gegründet und war einst ein Dorf von Brahmanen, Indiens höchste Kaste, also ziemlich wohlhabend. Doch eines Nachts im Jahr 1825 verschwanden alle Menschen in Kuldhara und den 83 umliegenden Dörfern in der Dunkelheit. Keiner weiß genau, warum die Bewohner weiterzogen, aber es gibt einige Vermutungen, die angestellt werden. Der Legende nach hatte Salim Singh, der grausame Premierminister, ein Auge auf die Tochter des Dorfvorstehers geworfen und verkündet, er würde sie heiraten, mit oder ohne ihre Zustimmung. Er drohte den Dorfbewohnern mit schlimmen Konsequenzen, falls sie seinen Wünschen nicht nachkämen. Statt seinen Forderungen nachzugeben, beschloss der Rat der Dorfbewohner, ihre angestammten Häuser über Nacht zu verlassen. Doch bevor sie gingen, verfluchten sie Kuldhara, sodass sich niemand jemals dort niederlassen könne. Getreu dem Fluch bleibt das Dorf verlassen. Niemand konnte auch nur eine Nacht darin verbringen. Die Inder glauben, dass es dort spukt, deshalb werden zu Sonnenuntergang auch die Tore Kuldharas geschlossen. Andere Theorien gehen von einer schlechten Wasserversorgung oder einem Erdbeben als Ursache für die Aufgabe des Dorfes aus. Aber aus welchem Grund auch immer es verlassen wurde, es ist jedenfalls eine interessante Erfahrung sich dort aufzuhalten, denn es fühlt sich an, als wäre man an einem Filmset. Man kann in alle Häuser hinein- und auch auf die flachen Terrassen der Dächer gehen. Von einigen Häusern stehen nur noch Ruinen, während andere sehr gut erhalten sind.















- Oase
Nachdem wir genug Fotos in der Geisterstadt geschossen hatten, brachte uns Jami zu einer Oase. Dort konnten wir ganz alleine die völlige Ruhe genießen. Es gab einen kleinen Friedhof und ein paar einsame Kühe, die unter einem Baum im Schatten ein paar Grashalme fanden. Die Sonne glänzte im Wasser der Oase und all das hatte irgendwie auch etwas Meditatives.



- Kamelritt durch die Thar-Wüste
Jami hätte noch eine zweite Oase im Angebot gehabt, aber wir hatten genug gesehen und freuten uns schon darauf die Kamele und unseren Tourguide Osman kennenzulernen, also brachte er uns zum vereinbarten Treffpunkt. Die Kamele saßen schon gesattelt dort und waren bereit mit unserer kleinen Karawane tiefer in die Wüste zu ziehen. Die drei Kamele hießen Papou, Papaya und Michael Jackson und interessierten sich kaum für uns. Zwei Kamele trugen uns mit unserem Rucksack, das dritte trug die Zutaten für unsere Mahlzeiten, sowie das Kamel-Futter und Osman führte unsere Karawane zu Fuß an. Nach ca. 30 Minuten stand die erste Pause an, in der die Kamele abgesattelt wurden und sich soweit es die Mini-Schritte ihrer Fußfesseln zuließen, frei bewegen und an den Büschen fressen durften. Dort bereitete Osman uns ein Mittagessen am offenen Feuer zu und wir entspannten auf der Decke im Schatten. Danach ging es weiter durch die Wüste und nach weiteren 30 bis 45 Minuten stand die nächste Pause für die Kamele an.












- Besuch eines bewohnten Wüstendorfes
Während die Kamele ausgiebig Wasser tranken, konnten wir uns ein diesmal bewohntes Wüstendorf ansehen. Dort gab es nur ein paar wenige Häuser und viele Kühe und Ziegen. Die Männer standen im Zentrum zusammen und unterhielten sich, zwei junge Buben spielten im Sand und die Damen standen schüchtern, aber neugierig hinter dem Zaun der Grundstücke und winkten uns zu. Mit Tüchern waren ihre Gesichter bis auf die Augen verhüllt und wir haben gehört, dass viele Wüstendorffrauen sich auch nicht mit Fremden zu sprechen trauen. Im Anschluss kam der letzte Kamelritt, bis wir unsere Düne erreichten.







- Sanddünen-Schlafplatz
Wir erreichten die kleine Sanddüne und waren dort komplett alleine. In der Ferne, bei einer anderen Sanddüne, war zu erkennen, dass ebenfalls eine kleine Touristen-Gruppe Halt gemacht hatte. Von den drei oder vier Personen bekamen wir aber während unseres Aufenthaltes kaum etwas mit. Osman richtete unser Lager und machte Feuer. Wir entspannten auf einer der dort bereitgelegten Liegen und bestaunten die untergehende Sonne. Die Kamele hatten Feierabend und entspannten ebenfalls, bekamen Futter und saßen im Sand. Ein kleiner, freundlicher Wüstenhund, den wir „Sandy“ tauften, gesellte sich zu uns. Wir fühlten uns richtig wohl. Osman bereitete unser Abendessen, das wir dann während des Sonnenuntergangs zu uns nahmen. Es gab wieder Reis, einen Gemüse-Kartoffel-Eintopf und im Feuer gebratene Chapati. Besteck gab es keines und so aßen wir sehr traditionell mit unseren Händen. Auch, wenn wir Europäer gewohnt sind, dass unsere Hände beim Essen immer sauber bleiben, so ist diese Erfahrung doch ziemlich empfehlenswert, um alte Muster auch ein bisschen zu hinterfragen. Das Essen mit den Händen fördert vor allem die Achtsamkeit. Es verlangsamt den Prozess und spricht alle Sinne an. In vielen indischen Kulturen wird das Essen mit den Händen auch als eine spirituelle Praxis gesehen, bei der man Dankbarkeit zeigt und eine tiefere Verbindung zu den Lebensmitteln herstellt. Nach dem Sonnenuntergang war es ziemlich schnell sehr dunkel und auch kalt. Wir saßen noch eine Weile mit Osman am Lagerfeuer, bis er unser Bett richtete. Dafür stellte er zwei Liegen nebeneinander und legte ganz viele dicke Decken darauf. Wir schliefen in kompletter Kleidung zwischen all den Decken und uns war keine Sekunde kalt. Die Nacht unter freiem Himmel war wundervoll. So viele Sterne an diesem unendlich scheinenden Himmel sahen wir bisher noch nie und es war wie im Traum, jedes Mal, wenn man wieder die Augen aufschlug. Sandy rollte sich unter unseren Liegen zusammen und schlief dort ganz nah bei uns. Gegen 7 Uhr früh konnte man beobachten, wie der Nachthimmel ganz langsam wieder heller wurde und sich allmählich alles wieder in Farbe tauchte. Der Sonnenaufgang war mindestens genauso schön wie der -untergang am Vorabend und wir spürten so viel Dankbarkeit in diesem Moment, das es kaum zu beschreiben ist. Nach dem Frühstück, das wir mit Sandy teilten, ging es wieder zurück durch die Wüste.


























- Zurück durch die Wüste
Diesmal ritten wir auf direktem Weg zu einem Treffpunkt, bei dem wir wieder mit dem Jeep abgeholt wurden. Wir hätten auch während der Tour noch für eine Nacht verlängern können, aber hatten nur eine Nacht dafür in unserer Route eingeplant und für uns passte dieses Erlebnis genau so, wie es war. Zum Abschied schenkten wir Osman eine unserer wiederaufladbaren Stirnlampen, da wir das Gefühl hatten, dass er sie für die Wüstentouren gut gebrauchen konnte. Außerdem war er sehr dankbar, dass er sein Handy mit unserer Powerbank laden durfte. Er nahm nach uns bereits die nächsten Touristen in Empfang und hätte keine Möglichkeit gehabt das Handy zu laden.



Kosten der Tour: Wir bezahlten für die Wüsten-Tour mit Übernachtung € 35,- p. P. und inkludiert war auch die komplette Verpflegung, also Wasser und Chai, Mittagessen, Abendessen, Frühstück und einige Snacks und Früchte zwischendurch.
Unsere hilfreichsten Gadgets für die Tour: WC-Papier bzw. Taschentücher, Plastiksackerl für den Müll, Stirnlampen, Powerbank, dünne Hauben und unsere faltbaren Daunenjacken
Fazit: Wie schon erwähnt, war dieses Erlebnis für uns einzigartig. In Jaisalmer gibt es viele Tour-Anbieter, die die verschiedensten Wüstentouren anbieten (manche davon dürften auch sehr touristisch überlaufen sein) und auch, wenn wir natürlich einerseits das Thema mit den Kamelen kritisch sehen, sind wir sehr dankbar es erlebt zu haben.
Gadisar Lake: Der im 14. Jahrhundert künstlich angelegte Gadisar See liegt etwa 1,5 Kilometer von der Festung Jaisalmer entfernt. Er diente sowohl als Wasserquelle für die wüstenartige Region als auch als Ort der Ruhe und Schönheit. Am Ufer des Sees findet man zahlreiche Stufen und Pavillons und die ruhige Atmosphäre dort lädt sehr zum Verweilen ein, um beispielsweise den Sonnenuntergang zu beobachten. Man kann eine Bootsfahrt auf dem See machen oder ein kühles Getränk in einem der Lokale mit Blick auf den See genießen. Jami, der Besitzer unserer Unterkunft, erzählte uns außerdem, dass viele Inder nach Jaisalmer kommen würden, um zu heiraten und dass es dafür eine richtige Saison gibt, in der täglich mehrere Hochzeiten stattfinden. Sieht man dann den Sonnenuntergang am Gadisar Lake, kann man auch gut nachvollziehen warum.



Desert Cultural Centre (Puppet Show): Der Bundesstaat Rajasthan gilt als Geburtsort des indischen Puppenspiels. Die Fähigkeiten der Puppenspieler konnten in keiner Schule gelernt werden, sondern wurden über Generationen innerhalb der Familie weitergegeben. Zweimal am Abend gibt es im „One Teacher’s Museum“, wie es auch genannt wird, eine kleine Vorstellung, damit man sich ein Bild von dieser Kunstform machen kann. Eintritt für den kleinen Museumsraum und die Show waren zum Zeitpunkt unseres Besuches im Jänner 2025 umgerechnet ca. € 2,20 pro Person. Über eine kleine Spende freuen sich die Darsteller selbstverständlich.




Weitere Aktivitäten & Sehenswürdigkeiten auf unserer Liste:
- Kothari’s Patwon Ki Haveli/Patwa Haveli: Museum mit aufwendigen Schnitzereien, Möbeln und Kunstwerken in mehreren Palästen des frühen 19. Jahrhunderts
- Bada Bagh: auch Barabagh genannt, ist eine sehenswerte Gartenanlage mit königlichen Ehrendenkmälern etwa sechs Kilometer nördlich von Jaisalmer
- Motorrad (Royal Enfield) ausleihen und in der Wüstengegend damit fahren: rund ums Fort herum gibt es einige Anbieter
Lokale und Restaurants in Jaisalmer:
Garh Jaisal’s Kitchen: In diesem Restaurant innerhalb des Jaisalmer Forts sitzt man auf der Dachterrasse mit einem wundervollen Ausblick auf das Fort selbst und auf die Stadt. Das Essen und der Service waren sehr gut.
- Für 1x Kaju Curry, 1x Okra, 1x Garlic-Naan, 2x Plain Chapati, 1x Wasser und 1x Bier bezahlten wir umgerechnet ca. € 13,60.





Kuku Coffee Shop: Das Kuku Coffee befindet sich ebenfalls im Fort und auch hier hat man einen genialen Ausblick. Es gibt verschiedenste Kaffee-Arten zu probieren und über die pflanzlichen Milch-Alternativen habe ich mich natürlich besonders gefreut. Es gibt außerdem Gerichte und Snacks – wir waren aber zum Kaffee dort.
- Für 1x Masala Americano, 1x Zimt-Soja-Cappuccino und 1x Wasser bezahlten wir umgerechnet ca. € 5,70.






Kim Cafe & Restaurant: Das Kim Cafe war unser Lieblingslokal im Fort. Es hat auch Zimmer zu vermieten, aber wir waren zweimal zum Essen dort. Es gibt ausschließlich vegetarische Gerichte und viele typische Rajasthani-Speisen zur Wahl. Die Atmosphäre fanden wir ganz besonders schön.
- Für 1x Tomato-Garlic-Curry, 1x Garlic-Naan, 1x Gatta Curry, 2x Roti und 1x Wasser bezahlten wir umgerechnet ca. € 9,-.




The Big Tree Cafe: Das Big Tree Cafe im Fort wollten wir unbedingt testen, aber hatten gerade absolut keinen Hunger, also tranken wir Tee und aßen ein paar Kekse. Man sitzt hier wieder auf einer schönen Terrasse mit tollem Ausblick und auch das Essen soll angeblich sehr gut sein.
- Für 2x Masala-Tea & Kekse bezahlten wir umgerechnet ca. € 4,50.


Mugs4Buds: Das Mugs4Buds in Jaisalmer ist das einzige Restaurant, das wir außerhalb des Forts besucht haben. Es befindet sich direkt am Gadisar Lake und man kann dort mit Blick auf den See den Sonnenuntergang genießen. So viel ich weiß ist es ebenfalls ein vegetarisches Restaurant und Verkaufsschlager dort ist die Pizza, die Consti ganz gut fand.
Für 1x Pizza, 1x Soda-Zitron, 1x Mint-Masala-Mojito und 1x Wasser bezahlten wir umgerechnet ca. € 8,-.

Weiterreise zu unserem nächsten Stopp:
Da unser nächster Stopp um die 1000 Kilometer entfernt lag und wir mit zwei verschiedenen Zügen wohl zumindest einen ganzen Tag unterwegs gewesen wären, um ihn zu erreichen, entschieden wir uns hier für das Flugzeug als Transportmittel zur Weiterreise. Der Flug mit der Fluglinie „IndiGo“ bis nach Mumbai dauerte ca. 1,5 Stunden und war mit ca. € 77,- pro Person unser teuerster Inlandsflug in Indien. Der Flughafen in Jaisalmer ist sehr überschaubar und wir hätten wohl nicht unbedingt schon 3 Stunden vor Flugstart dort sein müssen. Aufgabegepäck war im Flugpreis inkludiert, weshalb wir es in diesem Fall auch gerne nutzten, um uns ohne unsere schweren Rucksäcke im Flugzeug und an den beiden Flughäfen zu bewegen.


Das war unser Abenteuer in Jaisalmer. Was sagst du dazu? Könntest du dir vorstellen nach Jaisalmer zu reisen? Warst du vielleicht sogar bereits dort und hast ähnliche oder ganz andere Erfahrungen gemacht? Lass mich gerne an deinen Gedanken oder Erfahrungen teilhaben. Sollten noch Fragen offen sein, schreibe ebenfalls gerne einen Kommentar unten.
Alles Liebe
Jasmin
Wo möchtest du jetzt hin?
