Nha Trang – Küstenstadt und touristisches Zentrum
Nha Trang ist eine Küstenstadt in der Provinz Khán Hòa im Süden Zentralvietnams. Der Ort ist berühmt für seine langgezogene, mit Palmen gesäumte Strandpromenade, warmes, türkisfarbenes Wasser und eine lebendige Strandkultur. Beliebt ist auch die Unterwasserwelt um die Inseln Hon Mun und Hon Tam, deren Erkundung sich für Taucher und Schnorchler anbietet. Zudem gibt es historische Stätten, Thermalquellen in der Umgebung und eine lebhafte Bar- und Restaurantszene. Auffällig ist, dass wohl besonders viele russische Touristen hier ihren Urlaub verbringen, denn wir sahen immer wieder Schilder und Menükarten, die auch in russischer Sprache beschriftet waren. Die Trockenzeit von Februar bis August soll angenehme, sommerliche Temperaturen bringen. Von September bis Jänner bringt dann die Monsunzeit häufiger Regen und zieht weniger Touristen an. Besonders für die Monate Oktober und November soll der meiste Niederschlag verzeichnet sein. Da wir während unseres Aufenthalts quasi an jeder Ecke frische Früchte kaufen konnten, werde ich die Stadt wohl immer damit in Verbindung bringen. Jeden Tag gab es bei uns frische Papaya, Jackfruit und Drachenfrucht – ich war in Nha Trang im totalen Früchte-Himmel!





Unsere bisherigen Aufenthalte in Nha Trang:
29.10. – 03.11.2025 (5 Nächte)
Unsere Anreise nach Nha Trang:
Nach Nha Trang fuhren wir von Da Lat aus mit einem FUTA-Bus. Die Tickets dafür buchten wir wieder im Vorfeld über die App „12go Asia“ und bezahlten hier ca. € 8,- pro Person. Wir wurden von einem im Preis inbegriffenen Shuttle vom Hotel abgeholt und zum FUTA-Bahnhof gebracht. Nach dem Einchecken am Schalter warteten wir vor dem Eingang im Außenbereich bis der Bus vorfuhr. Die Fahrt war angenehm und dauerte inklusive 30-minütiger Pause ungefähr dreieinhalb Stunden. Für die Pause hielten wir an einer kleinen Raststätte mit der Möglichkeit die Toilette aufzusuchen und etwas zu essen und zu trinken. Die Fahrt von Da Lat nach Nhat Trang ist sehr kurvenreich, aber wunderschön, da man über die Berge und vorbei an mehreren Wasserfällen und sattgrüner Natur fährt. Ich hatte glücklicherweise einen Fensterplatz (an der linken Seite) und die vorbeiziehende Natur mit Musik auf den Ohren zu beobachten, war ein tolles und sehr entspannendes Erlebnis. In Nha Trang angekommen wurden wir wieder mit einem kleineren Shuttle zu unserem Hotel gebracht (ebenso im Ticketpreis inbegriffen).


Unsere Low(er)-Budget Unterkunft in Nha Trang:
Mojzo Inn Boutique Hotel: Das Mojzo Inn hat aus unserer Sicht ein großartiges Preis-Leistungs-Verhältnis. Für unser Doppelzimmer in der obersten (7.) Etage bezahlten wir umgerechnet ca. € 13,50 pro Nacht. Das eigene Badezimmer war über den kleinen Balkon zu erreichen, was uns nicht gestört hat. Im Gegenteil, es war angenehm, dass es nach einer heißen Dusche nicht auch im Schlafzimmer noch durch diese Wärme dampfte. Wir fühlten uns sehr wohl, denn es gab eigentlich alles, was es dazu brauchte: ein bequemes Bett, genug Ablagefläche, einen Kühlschrank, Wasserkocher, Kleiderhaken und einen großen Fernseher (der theoretisch unwichtig ist, aber hier nicht unerwähnt bleiben soll). Durch die vielen großen Fenster, die man auch gut abdunkeln konnte, war es sehr hell im Zimmer, was uns morgens immer dabei hilft aufzuwachen und aufzustehen. Die Mitarbeiterinnen sind übermäßig bemüht, erkundigen sich mehrmals, ob alles in Ordnung ist, oder man noch etwas brauchen würde. Sie freuen sich Tipps zur Erkundung der Gegend geben zu können und sind wirklich bemüht den Aufenthalt für jeden so positiv wie möglich zu gestalten. Wir waren sehr froh direkt 5 Nächte gebucht zu haben und hätten das Zimmer auch noch länger nutzen können, ohne dass wir einen Tapetenwechsel gebraucht hätten. Das Angebot für eine tägliche Zimmerreinigung steht ebenfalls und man kann selbst entscheiden, ob und in welchen Abständen man davon Gebrauch machen möchte. Die Lage fanden wir auch ganz besonders gut. Zu Fuß konnte man vieles erreichen und all unsere rausgesuchten, vegetarischen bzw. veganen Restaurants waren in nur ein paar wenigen Minuten Fußweg erreichbar. In Nha Trang gibt es die Möglichkeit abends in Bars mit lauter Musik zu gehen. Wir haben das nicht gesehen, allerdings vom Hotelzimmer aus ein wenig gehört. Die Musik war aber täglich um Mitternacht aus, und weil wir häufig nicht viel früher schlafen gehen, hat uns das beim Schlafen nicht gestört. Vielleicht nicht unwichtig zu erwähnen ist auch, dass man direkt über das Hotel einen Motorroller für 150.000 Dong (= ca. € 5,-) für 24 Stunden mieten kann. Der Roller wird dann direkt ans Hotel geliefert, man gibt seinen Reisepass an der Rezeption ab, unterschreibt den Vertrag und bezahlt am Ende, wenn man beim Check-out das Zimmer bezahlt. Als wir den Schlüssel an der Rezeption abgaben, bekamen wir den Reisepass anstandslos zurück.






Fortbewegung in Nha Trang:
Taxi (über Grab): Taxis können in Nha Trang problemlos über Transport-Apps, wie Grab gebucht werden.
Zu Fuß: Aufgrund der zentralen Lage unseres Hotels konnten wir auch zu Fuß ganz gut herumkommen. Der Strand, Supermärkte und gute Restaurants waren innerhalb weniger Minuten zu Fuß für uns erreichbar. Für weitere Sehenswürdigkeiten zahlt es sich aber auch aus für einen Tag einen Motorroller auszuleihen, oder in ein Taxi zu steigen.
Motorroller: Wir mieteten für 24 Stunden einen Motorroller direkt über unser Hotel. Nach unserer Wunschäußerung wurde dieser innerhalb 15 Minuten ans Hotel gebracht. Wir unterschrieben einen Vertrag und ließen einen Reisepass an der Rezeption, den die Rezeptionistin sicher verwahrte. Der Roller war in einem guten Zustand und funktionierte tadellos. Leider war der Tank wie so oft fast leer und wir mussten erst einmal tanken, bevor wir unsere Sightseeing-Tour starten konnten. Über Nacht ließen wir den Schlüssel an der Rezeption, da der Roller offenbar nachts umgeparkt werden musste und holten ihn am nächsten Morgen wieder ab. Bei der Retournierung bekamen wir anstandslos den abgegebenen Reisepass zurück und das Hotel kümmerte sich um die Abholung des Rollers. Bezahlen mussten wir die umgerechnet ca. € 5,- erst beim Check-Out, als wir auch das Zimmerkosten beglichen.
Unsere Aktivitäten & Sehenswürdigkeiten in Nha Trang:
Bevor wir an einen Ort kommen, suche ich immer mögliche Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten im Internet zusammen, um dann vor Ort spontan einfacher entscheiden zu können, was gerade passt, oder worauf wir Lust haben. Das Pensum hierbei ist nicht nur von Mensch zu Mensch unterschiedlich, sondern oft auch sehr tagesabhängig. Es gibt Tage, an denen hat man einfach mehr Energie und andere wiederum, an denen braucht man etwas Pause. Auch das Wetter spielt bei uns hin und wieder eine nicht unwichtige Rolle. Wir haben das besonders bei unserem Langzeitreisen beobachtet, dass wir an manchen Tagen auch einfach dankbar über ein bisschen Pause von den vielen Eindrücken waren. Generell reisen wir sehr gerne langsamer und gemütlicher und mögen vollgepackte 10-Stunden-Sightseeing-Tage nicht unbedingt. Wir sitzen zwischendurch gerne mal im Kaffeehaus oder am Laptop, um z.B. an den Inhalten für diesen Blog zu arbeiten. Die Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten, die wir selbst gesehen und erlebt haben, beschreibe ich hier ausführlicher und weitere, die noch auf unserer Liste waren, führe ich ebenso an. Vielleicht sparst du dir dann ein bisschen Zeit für die Recherche.
Hinweis: Aktivitäten mit Tieren (auch Zoos, Aquarien etc.) sparen wir bewusst aus, da wir diese Orte nicht unterstützen wollen und daher in den meisten Fällen auch gar nicht erst besuchen.
Tram Huong Tower: Ein Turm am Nha Trang Strand, der einer Sandelholzblüte ähneln soll. Laut Internet sollte man ihn betreten können und man kann auch die Stufen im Inneren durch die länglichen Fenster erkennen. Leider waren beide Türen aber bei unserem Besuch verschlossen, weshalb wir ihn nur von außen bewundert haben.

Bãi biển Nha Trang: Der mehrere Kilometer lange Sandstrand von Nha Trang ist ein beliebter Ort zum Sonnenbaden und Schwimmen. Er dient als zentraler Ausgangspunkt für Wassersport, sowie Boots- und Ausflugstouren zur Inselwelt der Hon Mun- und Hon Tre-Inseln.


Long-Son-Pagode: Hierbei handelt es sich um eine buddhistische Tempelanlage mit einem imposanten weißen Buddha auf einem Hügel, der auf einem Lotusblatt sitzt und über die Stadt wacht. Die Anlage darf kostenlos betreten werden, wer aber in den Tempel hineinmöchte, muss passend gekleidet sein. Auch für Männer gilt hier: Knie und Schultern ein gutes Stück bedeckt zu halten. Rechts neben dem Tempel kann man einige Stufen emporsteigen, um zur weißen Buddha-Statue zu gelangen. Von dort hat man außerdem einen guten Ausblick auf die Stadt. Geh ruhig eine Runde um die Statue herum, denn hinten gibt es eine Tür durch die man in die Statue eintreten kann. Darin befindet sich ein Altar und einige Holzschnitzereien an den Wänden. Vor dem Betreten Schuhe ausziehen nicht vergessen!











Po Nagar: Dies ist eine hinduistische Tempelanlage, die zwischen dem 8. und 13. Jhdt. erbaut worden sein soll und einen Einblick in die Geschichte der Cham-Kultur bietet. Es gibt einen Parkplatz für Motorräder, der 4000 Dong (= ca. € 0,15) kostet. Bei der Einfahrt bekommt man eine Karte, die man mit den 4000 Dong abgeben muss, wenn man den Parkplatz wieder verlässt. Bevor man das Gelände betritt muss ein Ticket für 30.000 Dong (= ca. € 1,-) pro Person bezahlt werden. Wichtig ist auch hier auf angemessene Kleidung zu achten, wenn man die alten Tempel betreten möchte. Es gibt aber neben dem Haupttempel auch die Möglichkeit lange Kleidung zu leihen. Der Ort ist bei Touristen sehr beliebt und daher auch zu jeder Zeit gut besucht. Vom Hügel aus hat man übrigens eine schöne Aussicht auf die Stadt.









Dam Market: Dies ist ein lebhafter Markt, auf dem man lokale Produkte, Souvenirs und frische Meeresfrüchte kaufen kann. Wir waren nicht gefasst auf seine Größe und waren fasziniert, als wir das Gebäude betraten. Die Aussteller sind hier auf insgesamt 3 Ebenen verteilt, die man über Stufen erreichen kann. Auch im Außenbereich um die Markthalle herum gibt es einige Stände, die Waren anbieten. Hier gibt es definitiv viel zu sehen.




Kathedrale von Nha Trang (Mountain Church): Die sogenannte Bergkirche ließ um 1930 herum ein französischer Priester erbauen, dessen Grabstätte sich am Fuß der Kathedrale befindet. Es gibt theoretisch keinen Eintritt zu entrichten, allerdings wird der Wächter, auf den man trifft, bevor man das Gelände betritt, ungemütlich, wenn man keine Geldspende in die Box wirft. Wir sahen manche Touristen, die deswegen anfingen mit ihm zu streiten und stur weitergingen. Natürlich ist das ihr Recht, denn eine Spende sollte eigentlich ja freiwillig sein. Allerdings geht es bei der erwarteten Spende um 10.000 Dong pro Person (= ca. € 0,30) und wir fanden es in Ordnung diese zu geben. Das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Das Gebäude der im neugotischen Stil gehaltenen römisch-katholischen Kirche fanden wir jedenfalls sehr sehenswert.






Weitere Aktivitäten & Sehenswürdigkeiten auf unserer Liste:
- Thap Ba Schlammbad: entspannende Spa-Behandlung mit mineralreichem Schlamm und heißen Quellen
- Hon Chong Felsen: eine Felsformation, die sich ins Meer erstreckt und einen schönen Blick auf die Stadt und die Küste bietet
- Bo Ho Wasserfälle: ein Ausflugsziel für Naturliebhaber, die gerne wandern
- Vinpearl Land: Vergnügungspark auf der Insel Hon Tre, der mit seinen Fahrgeschäften, einem Wasserpark und einem Aquarium viele Besucher anzieht
- Hon Mun Insel: eine beliebte Insel für Taucher und Schnorchler, da sie bekannt ist für ihre vielfältige Meeresfauna und -flora
- Hon Tam Insel: eine weitere Insel, die mit ihren Resorts und Stränden zum Entspannen einlädt
- Doc Let Strand: ein ruhigerer Strand etwas außerhalb der Stadt
Lokale und Restaurants in Nha Trang:
Wie bei all meinen Kostenangaben sollen sie der Orientierung dienen und, um das Preislevel der Restaurants miteinander vergleichen zu können. Die Summe ist fast immer schon mit ein bisschen Trinkgeld inklusive angegeben. Hinweis: Wir ernähren uns ausschließlich vegetarisch, vorzugsweise vegan. Das bedeutet, dass in all den angegebenen Lokalen für diese Ernährungsform auch etwas zu finden war. Möglicherweise ist dies ja für den ein oder anderen, der nicht lange suchen möchte, hilfreich. Natürlich sind Erfahrungen und Geschmack immer sehr subjektiv.
Phyto Bistro vegan & vegetarian healthy restaurant: Gleich am ersten Abend spazierten wir von unserem Hotel aus zu diesem kleinen Bistro. Passend zur Größe des Lokals gibt es auch nur eine kleine Karte mit Burger, Wraps und anderen Snacks. Alles wird komplett plantbased hergestellt und die westliche Küche war für uns eine gute Abwechslung.
- Für 1x Cheeseburger, 1x Avocado-Burger, 2x Extra Fries, 2x Soda bezahlten wir umgerechnet ca. € 11,40.




Sweet Secret: Das Sweet Secret wird von Russen geführt, soweit ich informiert bin. Es gibt eine tolle Frühstückskarte, auf der wohl für jeden Geschmack etwas dabei ist. Wir freuten uns über die vielen veganen Optionen und fanden alles sehr schmackhaft. Der schwarze Kaffee hat uns ehrlicherweise nicht ganz überzeugt, aber man kann ihn auch mit pflanzlicher Milch bestellen. In der Karte stehen übrigens einige sogar roh-vegane Tortenstücke zur Auswahl und es gibt wohl auch die Möglichkeit per Vorbestellung ganze Torten zu erwerben. Darüber kann ich aber nicht mehr berichten, da wir sie nicht getestet haben.
- Für 1x Nut-Cheese Bread, 1x Salsa Bread, 1x Americano, 1x Coconut-Cappuccino bezahlten wir umgerechnet ca. € 8,30.






Mr. Mac: Hierbei handelt es sich um einen kleinen Fastfood-Laden, der – wie der Name schon verrät – Mac’n’cheese anbietet. Da es auch vegane Optionen gibt, wollten wir es testen. Im Grunde war es ganz gut, aber preislich fanden wir es im Vergleich etwas überteuert für das Gebotene.
- Für 2x vegane Mac’n’cheese, 1x kl. Wasser bezahlten wir umgerechnet ca. € 9,-.




IVegan Supershop Nha Trang – Healthy plantbased Cafe: Laptop-friendly-Café – Die IVegan Supershop-Kette kennen wir bereits aus Ho-Chi-Minh-City und lieben es, da es nicht nur preislich faire und sehr gute vegane Speisen und Getränke gibt, sondern auch die Möglichkeit besteht, dort etwas länger Zeit mit dem Laptop zu verbringen. Auf der Website wird auch mit „Co-Working-Space“ geworben, weshalb man sich keine weiteren Gedanken dazu machen muss. Es gibt zwar in Nha Trang ein paar weniger Tische als in HCMC, aber dennoch ausreichend Platz und Steckdosen.
- Für 2x Smoothie-Bowls, 2x belegte Brote, 1x Americano, 1x Oat-Cappuccino bezahlten wir umgerechnet ca. € 12,20.







Banh Mi #1: Ein kleines Straßenlokal mit ein paar wenigen Klapptischen, um auch dort essen zu können. Es gibt drei vegetarische Banh Mi im Angebot und uns hat das vegane Avocado-Banh-Mi außerordentlich gut geschmeckt. Deshalb waren wir sogar noch ein zweites Mal dort. Top!
- Für 2x vegane Avocado Banh Mi, 1x Sai Gon Beer bezahlten wir umgerechnet ca. € 3,30.




The Coffee House AB Tower: Laptop-friendly-Café – Beim Warten auf den Mini-Van zur Weiterreise hatten wir noch über eine Stunde Zeit und weil dieses Kaffeehaus an genau der Ecke gegenüber lag, verbrachten wir die Zeit dort. Man kann direkt von der Straßenseite eintreten, das Kaffeehaus befindet sich am eigentlich in einem Einkaufszentrum, was man erst wahrnimmt, wenn man an der Kassa steht. Das Kaffeehaus eignet sich auch, um dort mit dem Laptop zu arbeiten, denn es gibt mehrere Plätze (auch einen oberen Stock) und immer wieder Steckdosen im Boden. Eigenes WC gibt es dort nicht, aber man kann das unweit entfernte im Einkaufszentrum nutzen, das sehr sauber ist.
- Für 1x Iced Black Vietnamese Coffee bezahlten wir umgerechnet ca. € 1,30.

Weiterreise zum nächsten Stopp:
Von Nha Trang fuhren wir nach Quy Nhon. Für die Fahrt buchten wir zwei Plätze in einem Mini-Van für € 14,25 pro Person (mit „An Phu Hoi An Travel“). Die Angebote für Fahrten nach Quy Nhon waren zu dem Zeitpunkt etwas begrenzt. Es hätte noch die Möglichkeit gegeben mit einem Zug zu fahren, was auch günstiger gewesen wäre. Allerdings hätte der nicht direkt in Quy Nhon gehalten und wir hätten dann von der Ausstiegsstation noch eine mind. 20-minütige Taxifahrt bis zu unserem Hotel gebraucht. Da auch die Abfahrtszeiten nicht so ganz passten, entschieden wir uns für den Mini-Van, zu dessen Abfahrtsstelle wir von unserem Hotel aus in 9 Minuten zu Fuß gehen konnten. Die Kommunikation mit der Organisation der Busgesellschaft verlief prinzipiell recht gut über E-Mail und wir wurden auch vorab informiert, dass der Fahrer im Stau steht und uns statt 13:30 Uhr erst gegen 14:00 Uhr am vereinbarten Spot abholen könnte. Dafür bekamen wir ein Foto vom Ort, an dem wir warten sollten, was sehr hilfreich war, da wir quasi vom Straßenrand aufgelesen wurden und es dort kein Büro und keine Haltestelle gab. Als der Fahrer dann kurz nach 14 :00 Uhr ankam, wirkte der ziemlich sauer. Und das spiegelte sich dann auch in seinem Fahrstil wider. Er fuhr wie ein Wahnsinniger und überholte, ohne Rücksicht auf entgegenkommende Verkehrsteilnehmer, einfach alles und jeden mit lautem Gehupe. Da die Straße zusätzlich recht serpentinenreich war, wurden wir ganz schön durchgeschüttelt. Es wurde eine kurze Pause eingelegt, um auf die Toilette zu gehen, aber in Summe waren wir dann in dreieinhalb statt vier Stunden am Zielort. Wir waren ziemlich erleichtert, dass wir überlebt haben und es keinen Unfall gab.



Das war unser Abenteuer in Nha Trang. Was sagst du dazu? Könntest du dir vorstellen nach Nha Trang zu reisen? Warst du vielleicht sogar bereits dort und hast ähnliche oder ganz andere Erfahrungen gemacht? Lass mich gerne an deinen Gedanken oder Erfahrungen teilhaben. Sollten noch Fragen offen sein, schreibe ebenfalls gerne einen Kommentar unten.
Alles Liebe
Jasmin
Wo möchtest du jetzt hin?
