Tam Coc – Die trockene Halong-Bucht in Ninh Binh
Tam Coc ist ein kleinerer Ort in der Ninh-Binh-Provinz, die auch bekannt ist als „trockene Halong-Bucht“, da diese malerische Umgebung durch Kalksteinkarstfelsen, unendlich scheinende Reisfelder und den Fluss Ngo Dong geprägt ist. Übersetzt heißt Tam Coc „Drei Höhlen“ und die gibt es auch am Fuße des Flusses. Der Touristenort hat generell viel zu bieten, weshalb hier auch ganzjährig viel los ist. Allgemein gelten die Wintermonate ab Oktober bis ungefähr März als die stabilste Reisezeit, da es zumeist trocken bleibt. Die Gegend ist dann häufig in tiefen Nebel eingehüllt, was sie mystisch erscheinen lässt. Alternativ sind die Reisfelder in den Monaten Mai bis September in satten Farben zu sehen, was daher kommt, dass dann Regenzeit herrscht. Hierbei muss natürlich beachtet werden, dass das Wetter häufig instabil ist und man sich auf Regen und eine höhere Luftfeuchtigkeit einstellen sollte. Zu unserer Reisezeit im November blieb es durchgehend trocken, auch wenn der Himmel immer wieder bedeckt war. Die Temperaturen sind dann allgemein kühler, so zwischen 15 und 22 Grad Celsius. In der Stadt selbst gibt es einige kleine Shops, in denen man Jacken, Wanderhosen, Rucksäcke etc. kaufen und sich so für das Klima und mögliche Wanderungen eindecken kann.
Wichtig für Klarheit bei der Reiseplanung, ist vielleicht noch zu erwähnen, dass eigentlich nie die Stadt Ninh Binh gemeint ist, wenn Menschen davon sprechen hierhin gereist zu sein, sondern immer die Provinz. Da der Ort Tam Coc nur ca. 2 Autostunden von Hanoi entfernt ist, machen einige Touristen Tagesausflüge hierhin, kommen zumeist gegen 11 Uhr in dem Ort an und fahren am frühen Abend wieder zurück. Möchte man gerne mehr Zeit in der wunderbaren Umgebung verbringen, dann ist es sinnvoll direkt in Tam Coc zu übernachten. Hier gibt es Unterkünfte und Restaurants in allen Preiskategorien. Übrigens kommen auch nicht selten viele einheimische Touristen am Wochenende nach Ninh Binh, da kann es dann auch schon mal ganz schön voll werden.

Unsere bisherigen Aufenthalte in Tam Coc:
20.11. – 24.11.2025 (4 Nächte)
Unsere Anreise nach Tam Coc:
Die mehr als 370 Kilometer aus Phong Nha legten wir per Sleeper-Bus zurück. Wir buchten den Bus (per App „12go Asia“) für 10:00 Uhr. Am Tag zuvor bekamen wir eine E-Mail, dass der Bus erst gegen 10:30 starten würde und wir 20 Min. vor Abfahrt am Abfahrort sein sollten. Als wir gegen 10:00 Uhr dort waren, hieß es, dass der Bus um 10:20 da wäre. Dieser kam dann auch relativ pünktlich, blieb aber noch an einer anderen Stelle recht lang stehen und wirklich los ging die Fahrt erst um 11:00 Uhr. Es ist üblich, dass die Bus-Zeiten in Vietnam oft ungefähre Richtwerte sind und es ist daher auch empfehlenswert schon einige Zeit vor der geplanten Abfahrt bereit zu sein und keine zu knappe Anschlussfahrt zu buchen. Die lange Fahrt verlief problemlos und es wurde einmal eine 30-minütige Pause und ein zweites Mal eine kürzere WC-Pause eingelegt. Da wir auch einmal länger im Stau standen, dauerte die Fahrt in Summe 7,5 Stunden bis wir in Tam Coc ankamen. Für unsere Bustickets bezahlten wir € 18,15 pro Person.


Unsere Low(er)-Budget Unterkunft in Tam Coc:
Tam Coc Tropical Garden: Da der Ort nicht besonders groß ist, war es einfach von der Busausstiegsstelle zu Fuß in nicht mal 10 Minuten zu unserer Unterkunft zu gelangen. Die Unterkunft hat mehrere Gebäude und Namen, was im ersten Moment etwas verwirrend war. Alles in der Straße mit „Tropical“ im Namen gehört jedenfalls zusammen und es kümmert sich eine einheimische Familie um die Reisenden. Einchecken konnten wir im „Tropical Homestay“ und wurden dann zu unserem Zimmer in einem schönen Garten („Tropical Garden“) gebracht. Das Zimmer war leider nicht mehr ganz so in Schuss, wie es die Fotos auf der booking-Plattform im Internet zeigten. Die Wände waren fleckig und es lag ein leichter, feuchter Schimmel-Geruch in der Luft. Da der Geruch glücklicherweise nicht zu stark war, konnten wir damit umgehen und mit der richtigen Lüftung und Entfeuchtung bekamen wir das rasch in den Griff. Eine Renovierung würde der Unterkunft aber definitiv guttun. Ein großes Plus war, dass die Heizfunktion der Klimaanlage gut funktionierte und wir so abends und nachts zu dieser Jahreszeit nicht frieren mussten. Für den „Deluxe Bungalow mit Gartenblick“ bezahlten wir umgerechnet ungefähr € 17,40 pro Nacht und hatten dafür auch Frühstück inkludiert, welches hier unbedingt hervorzuheben ist. Im kleinen Restaurantbereich im Gebäude des Tropical Homestay wird Frühstück täglich von 07:00 bis 09:00 angeboten und liebevoll angerichtet serviert. Wir wurden im Vorfeld nicht über Ernährungsgewohnheiten oder Allergien befragt, also wäre das im Bedarfsfall bei der Anreise wichtig zu erwähnen. Das Frühstück war jedenfalls grundsätzlich vegetarisch und es gab auch einige Früchte. Der Gastgeber der Unterkunft gab uns eine Karte mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten eingezeichnet und es war auch möglich über die Unterkunft Fahrräder (50.000 Dong/ca. € 1,65) und Motorroller (120.000 Dong/ca. € 4,-) zu mieten, seine Wäsche abzugeben (50.000 Dong pro Kilo/ca. € 1,65) und Weiterreisetickets zu buchen. Die Familie war sehr freundlich und wir fühlten uns wohl. Über die Unterkunft bestellten wir auch unsere Weiterreisetickets, allerdings muss ich hier auch erwähnen, dass dies teurer war, als wenn wir uns in der Stadt selbst darum gekümmert hätten. Den letzten Tag verbrachten wir am Balkon und konnten dort gut am Laptop arbeiten, da es dort sogar drei Steckdosen gab. Zum perfekten Arbeitstag fehlte nur noch, dass es auch die Sonnenstrahlen bis zu uns geschafft hätten. Dafür wäre allerdings ein Balkon auf der gegenüberliegenden Seite nötig gewesen. Es war jedenfalls sehr idyllisch im grünen Garten bei milden Temperaturen und Vogelgezwitscher zu arbeiten.










Fortbewegung in Tam Coc:
Taxi (über Grab): Ein Taxi über die Grab-App zu buchen ist auch in Tam Coc möglich. Wir haben dies allerdings nicht genutzt.
Zu Fuß: Der Ort ist nicht sehr groß und so kann man zu Fuß ganz gut zurechtkommen. Man erreicht viele Restaurants und auch Supermärkte in wenigen Minuten. Um zu den Sehenswürdigkeiten in der Gegend zu gelangen, benötigt man einen Roller, ein Fahrrad oder ein Taxi.
Fahrrad: In Tam Coc ist es an vielen Stellen möglich Fahrräder zu leihen, um die Gegend zu erkunden. Es soll wunderbar sein zwischen den Reisfeldern zu fahren. Wir haben uns bei unserem Besuch dagegen entschieden, da zwei Fahrräder zu leihen ungefähr so viel gekostet hätte, wie einen Motorroller zu mieten. Ganz einfacher Grund diesmal: Zeitersparnis.
Motorroller: Wir mieteten einen Roller für 120.000 Dong (= ca. € 4,-) direkt über unsere Unterkunft. Der Gastgeber unserer Unterkunft gab uns den Tipp bei der Tankstelle „PV Oil“ (Petro Vietnam) zu tanken, da es überall sonst zu teuer wäre.
Unsere Aktivitäten & Sehenswürdigkeiten in Tam Coc:
Bevor wir an einen Ort kommen, suche ich immer mögliche Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten im Internet zusammen, um dann vor Ort spontan einfacher entscheiden zu können, was gerade passt, oder worauf wir Lust haben. Das Pensum hierbei ist nicht nur von Mensch zu Mensch unterschiedlich, sondern oft auch sehr tagesabhängig. Es gibt Tage, an denen hat man einfach mehr Energie und andere wiederum, an denen braucht man etwas Pause. Auch das Wetter spielt bei uns hin und wieder eine nicht unwichtige Rolle. Wir haben das besonders bei unserem Langzeitreisen beobachtet, dass wir an manchen Tagen auch einfach dankbar über ein bisschen Pause von den vielen Eindrücken waren. Generell reisen wir sehr gerne langsamer und gemütlicher und mögen vollgepackte 10-Stunden-Sightseeing-Tage nicht unbedingt. Wir sitzen zwischendurch gerne mal im Kaffeehaus oder am Laptop, um z.B. an den Inhalten für diesen Blog zu arbeiten. Die Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten, die wir selbst gesehen und erlebt haben, beschreibe ich hier ausführlicher und weitere, die noch auf unserer Liste waren, führe ich ebenso an. Vielleicht sparst du dir dann ein bisschen Zeit für die Recherche.
Hinweis: Aktivitäten mit Tieren (auch Zoos, Aquarien etc.) sparen wir bewusst aus, da wir diese Orte nicht unterstützen wollen und daher in den meisten Fällen auch gar nicht erst besuchen.
Hang Múa: Die Mua-Höhle ist eines der beliebtesten Touristenzielen in der Ninh Binh-Gegend. Wenn man mit dem Fahrrad oder Motorroller anreist, dann ist zu beachten, dass schon sehr früh Einheimische auf der Straße stehen und dir bedeuten, dass du hier parken sollst. Sie sind alle nicht offiziell und passen einfach für eine gewisse Gebühr (Fahrrad = 5000 Dong/€ 0,16 & Motorroller 10000 Dong/€ 0,33) auf dein Fahrzeug auf, was auch in Ordnung ist. Bleibst du aber beim ersten bereits stehen, hast du noch ein ganz schönes Stück bis zum Eingang zu gehen. Man kann hier ganz einfach bis zum Ende durchfahren und sein Fahrzeug bei einem der inoffiziellen Plätze oder direkt am Eingang der Sehenswürdigkeit abstellen. Die Gebühr ist überall dieselbe. Für den Eintritt werden dann am Ticketschalter 100.000 Dong pro Person (= ca. € 3,30) fällig. Wegen der Höhle kommen allerdings die wenigsten hierhin, denn bekannt ist diese Attraktion aufgrund der beiden Aussichtsplattformen in den Hügeln, die man über einige Steinstufen erreicht. Zuvor kommt man aber noch am Lotus Lake vorbei, wo man ein Meer aus Lotus-Pflanzen sehen kann. Diese blühen allerdings nur in den Sommermonaten (Mai – Juli). Geht man dann die Steinstufen zum Viewpoint hinauf, kommt man bald an die Stelle an der sich die Treppen in zwei Richtungen trennen: rechts kommt man zur kleinen Pagoda und links zum berühmten Steindrachen, der noch ein Stückchen höher liegt. Für uns hat es sich in jedem Fall ausgezahlt beide Seiten zu erkunden, denn der Ausblick auf die Gegend ist ein Traum. Noch besser hätte es nur sein können, wenn auch die Sonne an diesem Tag geschienen hätte. Kommt man dann wieder die Stufen hinunter, kann man der Mua-Höhle ebenfalls einen kurzen Besuch abstatten. Sie ist aber vielmehr ein kleiner Höhlendurchgang und nicht wirklich spektakulär.










Trang An Departure Boat Ticket: Da man über die Bootstouren direkt in Tam Coc so einige negative Rezensionen liest, entschieden wir uns schon im Vorfeld dazu eine Bootstour in Trang An zu machen. Trang An ist von Tam Coc aus mit dem Motorroller und Taxi in ca. 15 Minuten erreichbar und in angeblich 45 Minuten mit dem Fahrrad. Beim Ticketschalter kauft man ein Ticket, welches 250.000 Dong pro Person (= ca. € 8,25) kostet und entscheidet danach welche der drei angebotenen Routen man fahren möchte. Im Boot sitzt man immer zu viert und ganz hinten der Bootsführer/die Bootsführerin. Kommt man zum Anlegesteg wird man gefragt welche der Routen man gerne fahren möchte und dann wird man zu einem passenden Boot eingeteilt. Wenn man, wie wir, nur zu zweit ist, dann wartet man dort einfach kurz, bis zwei weitere Gäste sich für die Route entscheiden. Man braucht sich um nichts kümmern, das organisieren alles die Damen vor Ort. Sitzt man im Boot, bekommt man eine orange Schwimmweste, die anzuziehen verpflichtend ist und dann geht es auch schon los. Wer möchte kann mit den extra Paddel im Boot die Fortbewegung unterstützen. Die Touren dauern zumeist zwischen 2 bis 3 Stunden. Während der Fahrt wird unserer Erfahrung nach nichts verkauft und am Ende wird auch kein Trinkgeld erbettelt. Der Ausblick auf die Felsen, durch die Höhlen und an Tempel vorbei ist atemberaubend und hat uns gut gefallen. Natürlich muss einem bewusst sein, dass man in den allermeisten Fällen mit vielen anderen Touristen in einigen weiteren Booten auf dem Fluss fährt. Unser Besuchstag war Samstag und weil am Wochenende auch viele einheimische Touristen vor Ort sind, war es wohl besonders voll. Vor manchen Höhlen haben sich richtige Boots-Warteschlangen gebildet. Es waren auch einige Schulklassen dort und die Schüler und Schülerinnen haben uns häufig Fragen zugerufen, um ihre im Unterricht gelernten Englisch-Sätze zu üben. All das muss man in dem Fall einfach ein wenig ausblenden, wenn man die Natur genießen will. Vermutlich ist es klug eher vormittags hierhin zu kommen, wenn man es zeitlich einrichten kann.
Funfact: Die Ninh Binh Gegend war übrigens Hauptdrehort für den King Kong Film „Kong: Skull Island“ aus dem Jahr 2017.











Weitere Aktivitäten & Sehenswürdigkeiten auf unserer Liste:
- Bich Dong Pagoda: Pagode aus dem Jahr 1428, 1705 wurde sie auf insgesamt drei Ebenen erweitert
- Bái Đính Pagoda: befindet sich auf dem Bai Dinh Berg, beeindruckender und bedeutender Tempelkomplex
- Fahrradtour an den Reisfeldern entlang: An vielen Stellen in der Stadt kann man Fahrräder leihen und damit dann einfach auf eigene Faust zwischen den Reisfeldern fahren. Soll eine schöne Aktivität sein, wenn die Reisfelder üppig leuchten – angeblich am besten von Mai bis Juni und September bis Oktober.
- Tam Coc Van Lam Pier: Diesen Punkt führe ich nur an, um zu sensibilisieren, also Achtung: Die Bootstouren direkt in Tam Coc haben keinen guten Ruf! Natürlich soll die Landschaft, an der man mit dem Boot vorbeizieht, wunderschön sein, gar keine Frage, aber im Allgemeinen ist die Erfahrung oft durch das Verhalten der Bootsfahrer getrübt. Diese versuchen nämlich angeblich während der Fahrt überteuerte Souvenirs zu verkaufen und reagieren manchmal ungehalten, wenn man ablehnt. Zusätzlich sollen sie vehement Trinkgeld am Ende der Fahrt einfordern, mit der Höhe dann oft nicht zufrieden sein und noch mehr verlangen. Wir haben uns aus diesem Grund auch für die Bootstouren in Trang An entschieden, bei denen das alles nicht so abläuft.
Lokale und Restaurants in Tam Coc:
Wie bei all meinen Kostenangaben sollen sie der Orientierung dienen und, um das Preislevel der Restaurants miteinander vergleichen zu können. Die Summe ist fast immer schon mit ein bisschen Trinkgeld inklusive angegeben. Hinweis: Wir ernähren uns ausschließlich vegetarisch, vorzugsweise vegan. Das bedeutet, dass in all den angegebenen Lokalen für diese Ernährungsform auch etwas zu finden war. Möglicherweise ist dies ja für den ein oder anderen, der nicht lange suchen möchte, hilfreich. Natürlich sind Erfahrungen und Geschmack immer sehr subjektiv.
NGON Vegan Restaurant: Das kleine Restaurant bietet gänzlich vegane Speisen in netter Atmosphäre. Die Tische sind häufig gut besetzt, weshalb es – besonders zu den Stoßzeiten – sein kann, dass man sich auch mal einen mit anderen Gästen teilen muss, wenn man hier essen möchte. Uns gefiel es sehr gut hier und wir mochten alle Speisen, die wir bestellten.
- Für 1x Bier, 1x Mango-Banana-Smoothie, 1x kl. Wasser, 1x Teriyaki Tempeh, 1x Chickpea-Coconut-Curry, 1x Black Coffee, 1x Black Coffee with Milk bezahlten wir umgerechnet ca. € 11,60.





Ngo Dong Vegan Restaurant: Dieses vegane Restaurant ist gleichzeitig ein Homestay. Wir waren mittags dort und saßen im schönen Gastgarten. Die Speisen haben uns absolut überzeugt. Ich probierte das erste Mal Pho, weil es sie hier ohne vegetarische Fleischalternativen und ausschließlich mit Tofu, Sprossen, Reisnudeln und Gemüse gab. Ich muss zugeben, ich habe dieses Gericht ganz schön unterschätzt, da ich nie ein richtiger Suppen-Fan war. Diese Pho war in meinen Augen aber sensationell und hat das Restaurant direkt an die Spitze meiner Lieblingslokale hier katapultiert.
- Für 2x vegane Pho, 1x Dumplings, 1x 1,5l Wasser bezahlten wir umgerechnet ca. € 7,60.


Dam khe Speciality Coffee: Ein Traum für Kaffeeliebhaber! Das entzückende kleine Café besticht durch interessante Kaffeeoptionen (gegen Aufpreis auch mit Hafermilch), stimmige Einrichtung, angenehme Musik und handgemachte, zu erwerbende Keramik. Es gibt zwar nur wenige Tische, aber auch ein paar in einem oberen, offenen Bereich und sogar ein paar Steckdosen. Wir konnten hier ohne Probleme ein paar Stunden mit dem Laptop verbringen, da auch nicht zu viel los war und wir so niemandem den Platz blockierten. Der Kaffee ist definitiv höherpreisig und die günstigste Version sind vietnamesische Bohnen, welche eher fruchtigen Geschmack hatten. Die Hafermilch war leider nicht von Oatside, das schmecke ich mittlerweile sofort, aber dennoch ganz ok.
- Für 1x Flat White with Oatmilk (Vietnam), 1x Americano (Vietnam) bezahlten wir umgerechnet ca. € 4,20.




Banh mi tron – CircleT: Ein kleines, unscheinbares Lokal mit einer guten Auswahl an preiswerten Speisen und Getränken. Unsere vegetarischen Banh Mi waren echt gut: ein bisschen scharf, auf den Koriander hätte ich persönlich wieder verzichten können, aber das gehört wohl irgendwie dazu und es soll ja auch Menschen geben, die ihn mögen.
- Für 2x Banh Mi Tofu and Vegetables + Avocado, 1x Salty Coffee, 1x Banana-Smoothie bezahlten wir umgerechnet ca. € 5,-.



SistersFields – Boutique Cafe: Vor unserer Weiterreise hatten wir noch etwas Zeit und beschlossen noch dieses „All day Breakfast, Brunch, Lunch“-Lokal zu testen. Es war sehr entspannend in dem hübschen Innenhof zu sitzen und die (allerdings eher höherpreisigen) Speisen und Getränke waren richtig gut.
- Für 1x Oat-Cappuccino, 2x Black Coffee, 1x kl. Wasser, 1x Chia Pudding Dark Chocolate bezahlten wir umgerechnet ca. € 6,90.



Weiterreise zum nächsten Stopp:
Von Tam Coc fuhren wir nach Hanoi. Um 12:30 wurden wir in der Nähe unserer Unterkunft von der Limousine (Minibus) abgeholt und in ca. 2 Stunden bis Hanoi (Old Town) gebracht. Für die Tickets, die wir über den Gastgeber unserer Unterkunft bezogen bezahlten wir 250.000 Dong pro Person (= ca. € 8,25), was rückblickend gesehen relativ viel ist für diese kurze Fahrt. Wir fanden außerdem heraus, dass Tickets in der Stadt (z.B. von der Organisation HK Bustours) nur 200.000 Dong pro Person (= ca. € 6,60) gekostet hätten. Hier zahlt es sich also aus im Vorhinein zu vergleichen.

Das war unser Abenteuer in Tam Coc. Was sagst du dazu? Könntest du dir vorstellen nach Tam Coc in Ninh Binh zu reisen? Warst du vielleicht sogar bereits dort und hast ähnliche oder ganz andere Erfahrungen gemacht? Lass mich gerne an deinen Gedanken oder Erfahrungen teilhaben. Sollten noch Fragen offen sein, schreibe ebenfalls gerne einen Kommentar unten.
Alles Liebe
Jasmin
Wo möchtest du jetzt hin?
