Olmütz - Der vielleicht schönste Geheimtipp Mitteleuropas
Olmütz ist mit rund 101.000 Einwohnern die sechstgrößte Stadt Tschechiens und gilt dank ihrer prachtvollen Barockarchitektur und der lebhaften Atmosphäre als einer der schönsten Geheimtipps Mitteleuropas. Ungefähr 25.000 Studierende leben in der Stadt, was also ungefähr ein Viertel der Gesamtbevölkerung ausmacht. Olmütz besitzt dadurch die höchste Studentendichte in Mitteleuropa und gilt als klassische, lebendige Studentenstadt. Bei unserem Besuch im Sommer, wirkte die Stadt fast ein wenig ausgestorben, was vermutlich an der vorlesungsfreien Zeit lag. Es war aber durchaus entspannend und für uns ganz wunderbar durch die hübsche, kompakte Altstadt zu spazieren, vorbei an den pastellfarbenen Häusern. In Olmütz kann man sich schnell orientieren und die vielen tollen Restaurants und Cafés und Sehenswürdigkeiten sind gut zu Fuß zu erreichen.







Unsere bisherigen Aufenthalte in Olmütz:
06.08. – 08.08.2026 (2 Nächte)
Unsere Anreise nach Olmütz:
Wir reisten mit dem Auto an, da wir einen Roadtrip durch Mähren machten. Aber auch mit dem Zug ist Olmütz ganz gut erreichbar. Es gibt zwar keine durchgehenden Direktverbindungen von Wien, aber hervorragende, schnelle Verbindungen mit nur einem einzigen Umstieg in z.B. Brünn oder Přerov (manchmal auch in Břeclav). Die Gesamtfahrzeit soll dabei um die 2,5 bis 3 Stunden dauern.
Unsere Low(er)-Budget Unterkunft in Olmütz:
Olomouc NEW2: Unsere gebuchte Unterkunft befand sich etwas außerhalb des Stadtzentrums (ca. 2,5 km), hatte dafür einen kostenfreien öffentlichen Parkplatz direkt vor der Haustüre. Ein gemütlicher Spaziergang ins Zentrum war in nicht ganz 30 Minuten machbar. Einmal fuhren wir mit dem Taxi, um Zeit zu sparen. Wir bezahlten € 56,70 pro Nacht und bekamen dafür ein kleines Apartment zur Selbstversorgung. In der kleinen Küchenzeile war ein Backofen mit Herd, eine Mikrowelle, ein Wasserkocher und etwas Geschirr vorhanden. Im Badezimmer gab es auch eine Waschmaschine, die wir aber nicht nutzten. Die Wohnung roch etwas muffig und war auch schon älter und etwas abgewohnt, aber ausreichend sauber. Für den Preis fanden wir den Deal ganz gut. Ein kleiner Nachteil war, dass es keine Fliegengitter an den Fenstern gab und so abends bei geöffnetem Fenster manchmal Insekten hereinkamen. Der Self-Check-in funktionierte problemlos. Wir bekamen die Anleitung rechtzeitig per Mail und den Code für die Schlüsselbox. Ein sehr großes Plus war die Pizzeria Hradlo nebenan, die ausgezeichnete Pizza serviert (auch mit veganem Käse!).



Fortbewegung in Olmütz:
Zu Fuß: Olmütz gilt als eine der fußgängerfreundlichsten Städte in Tschechien. Das gesamte historische Stadtzentrum ist kompakt, flach gebaut und lässt sich ohne Probleme ausschließlich zu Fuß erkunden. Von einer Seite der Innenstadt bis zur weitest entfernten gelangt man in maximal 18 Minuten zu Fuß.
Taxi: Auch in Olmütz funktioniert der Fahrdienstanbieter Bolt problemlos. Er und bietet die Möglichkeit den exakten Fahrpreis im Vorhinein zu sehen und direkt über die App auch bargeldlos zu bezahlen, wenn man das möchte. Wir persönlich sparen hier gerne Geld und gehen lieber zu Fuß, weichen aber ab und zu doch auch auf die Taxi-App aus, wenn wir z.B. Zeit sparen wollen. Einmal haben wir in Olmütz ein Taxi über Bolt gerufen und um die € 5,- für eine Fahrt von ca. 3,5 Kilometern bezahlt (ca. 7 Minuten Fahrt).

Öffentliche Verkehrsmittel: Das öffentliche Verkehrsnetz in Olmütz ist hervorragend ausgebaut, pünktlich und sehr günstig. Es basiert auf einer Kombination aus Straßenbahnen und Bussen, die die historische Altstadt perfekt mit dem Hauptbahnhof und den Außenbezirken verbinden. Die Straßenbahn ist das Rückgrat des Olmützer Nahverkehrs und ideal für Touristen. Die Linien kreuzen das Stadtzentrum und verbinden fast alle wichtigen Sehenswürdigkeiten. Da die Altstadt aber nicht sehr groß ist, waren wir dort ausschließlich zu Fuß unterwegs. In nur wenigen Minuten kommt man hier problemlos auch zu Fuß von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten.
Unsere Aktivitäten & Sehenswürdigkeiten in Olmütz
Bevor wir an einen Ort kommen, suche ich immer mögliche Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten im Internet zusammen, um dann vor Ort spontan einfacher entscheiden zu können, was gerade passt, oder worauf wir Lust haben. Das Pensum hierbei ist nicht nur von Mensch zu Mensch unterschiedlich, sondern oft auch sehr tagesabhängig. Es gibt Tage, an denen hat man einfach mehr Energie und andere wiederum, an denen braucht man etwas Pause. Auch das Wetter spielt bei uns hin und wieder eine nicht unwichtige Rolle. Die Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten, die wir selbst gesehen und erlebt haben, beschreibe ich hier ausführlicher und weitere, die noch auf unserer Liste waren, führe ich ebenso an. Vielleicht sparst du dir dann ein bisschen Zeit für die Recherche.
Hinweis: Aktivitäten mit Tieren in Gefangenschaft (z.B. Zoos, Aquarien etc.) sparen wir bewusst aus, da wir diese Orte nicht unterstützen wollen und daher in den meisten Fällen auch gar nicht erst besuchen.
Naturwissenschaftliche Fakultät der Palacký-Universität (Přírodovědecká fakulta Univerzity Palackého v Olomouci): Die forschungsstarke, moderne Institution betreut etwa 4.000 Studierende und deckt das gesamte Spektrum der Naturwissenschaften ab, aufgeteilt in fünf strategische Kernbereiche (Mathematik & Informatik, Physik, Chemie, Geowissenschaften, Biologie & Ökologie). Sie genießt international einen hervorragenden Ruf im Bereich der Spitzenforschung (etwa in der Quantenoptik, Nanotechnologie oder Pflanzenbiotechnologie). Betritt man die Eingangshalle, trifft man direkt auf das längste Foucaultsche Pendel in ganz Tschechien. Es misst 25,5m und reicht im Atrium des modernen Fakultätsgebäudes über sechs Stockwerke. Eine vollständige Drehung dauert aufgrund des Breitengrades etwa 31 bis 32 Stunden.






Wenzelsdom (Katedrála sv. Václava Olomouc): Der Wenzelsdom ist das unübersehbare, monumentale Wahrzeichen der Stadt Olmütz. Als Metropolitankathedrale des Erzbistums Olmütz gehört er zu den bedeutendsten und historisch wertvollsten Kirchenbauten in ganz Tschechien. Mit einer Höhe von exakt 100,65 Metern besitzt der Wenzelsdom den höchsten Kirchturm in Mähren und den zweithöchsten in ganz Tschechien (nach der Kathedrale St. Bartholomäus in Pilsen).







Archbishop’s Palace (Arcibiskupský palác): Der Erzbischöfliche Palast ist eine prachtvolle frühbarocke Residenz, die seit Jahrhunderten der offizielle Sitz der Olmützer Erzbischöfe ist. Der monumentale Palastbau gehört zu den bedeutendsten Denkmälern der Stadt und ist eng mit der mitteleuropäischen Geschichte verknüpft. Im Gegensatz zu vielen anderen Bischofssitzen ist ein Teil des Palastes für die Öffentlichkeit im Rahmen von geführten Touren zugänglich.

Triton Fountain (Kašna Tritónů): Der Tritonbrunnen ist ein Meisterwerk der Steinmetzkunst und gehört zu dem berühmten Ensemble der barocken Brunnen in Olmütz. Er wurde im Jahr 1709 nach einem verheerenden Stadtbrand errichtet und zeigt eine dynamische Figurengruppe bestehend aus Meeresgöttern, Delfinen und eine riesige geöffnete Muschel. Er befindet sich zentral auf dem Platz der Republik (Náměstí Republiky) in der Altstadt.

Jesuitenkirche Maria Schnee (Kostel Panny Marie Sněžné): Die Jesuitenkirche Maria Schnee wurde im frühen 18. Jahrhundert erbaut, dient heute als Universitätskirche für die römisch-katholische Hochschulgemeinde und steht unter Denkmalschutz. Der Zugang ist tagsüber oft durch ein Schutzgitter im Vorraum möglich, das einen ungestörten Blick auf das prachtvolle Innere der Kirche gestattet.



Lomená gallery: Die Lomená galerie ist einer der außergewöhnlichsten Kunsträume in Olmütz. Es handelt sich dabei um eine kostenlose Open-Air-Galerie für Street-Art und zeitgenössische urbane Kunst, die sich mitten in einer historischen, barocken Passage befindet. Die Wände der Passage werden in regelmäßigen Abständen komplett neu gestaltet. Nationale und internationale Street-Art-Größen durften sich hier bereits verewigen.


St.-Mauritius-Kirche (Kostel sv. Mořice): Der monumentale Sakralbau aus dem 13. Jahrhundert vereint spätgotische Architektur mit barocker Innenausstattung. Die Kirche ist weltberühmt für ihre Engler-Orgel, die zu den größten Orgelinstrumenten in ganz Europa zählt. Der Südturm dient Besuchern als Aussichtsplattform. Nach dem Aufstieg über eine steile Treppe eröffnet sich in 46 Metern Höhe ein spektakulärer 360-Grad-Panoramablick über die Altstadt, das Rathaus und die umliegenden mährischen Hügel – ein echtes Highlight und dazu kostenlos (Spenden möglich).





Chapel of St. Jan Sarkander (Kaple svatého Jana Sarkandra) Die Sarkander-Kapelle ist ein eleganter Sakralbau im Neubarock-Stil mit imposanter Kuppel und auch eine bedeutende Pilgerstätte in Olmütz.


Church of Saint Michael (Chrám sv. Michala): Die St.-Michaels-Kirche ist mit ihren charakteristischen drei markanten Kuppeln eines der bekanntesten Wahrzeichen des Stadtpanoramas von Olmütz. Auch, wenn sie von außen eher unscheinbar wirkt, ist das Innere der Kirche überwältigend schön.
Rathaus Olmütz (Magistrát města Olomouce) mit astronomischer Uhr: Seit mehr als sechs Jahrhunderten dient das Rathaus von Olmütz als Sitz der Stadtverwaltung und ist damit der historische und administrative Stadtmittelpunkt. Weltberühmt ist es vor allem für seine einzigartige Astronomische Uhr (Olomoucký orloj), die an der Nordfassade eingelassen ist. Sie stellt ein europaweit seltenes Denkmal des sozialistischen Realismus dar. Täglich soll um 12 Uhr mittags hier ein Glocken- und Figurenspiel zu sehen sein. Es dauert mehrere Minuten und wird von lokaler mährischer Volksmusik untermalt.



Dreifaltigkeitssäule (Sloup Nejsvětější Trojice): Die Dreifaltigkeitssäule auf dem Oberring (Horní náměstí) ist das bedeutendste Wahrzeichen der Stadt und ein Meisterwerk des mitteleuropäischen Barocks. Mit einer Höhe von 35 Metern ist sie die größte freistehende Barockskulptur in Mitteleuropa. Aufgrund ihrer einzigartigen künstlerischen Ausführung, der enormen Figurendichte und ihrer monumentalen Dimensionen wurde sie im Jahr 2000 in die UNESCO-Weltkulturerbeliste aufgenommen. Zu unserem Besuchszeitpunkt konnten wir sie leider nur eingerüstet sehen, da sie einer umfassenden und recht aufwendigen Generalsanierung unterzogen wird, die im April 2024 begann und noch bis ungefähr Ende 2026 andauern soll.

Arionbrunnen (Ariónova kašna): Der Arionbrunnen ist das jüngste und außergewöhnlichste Element des berühmten Ensembles antiker Brunnen in der Stadt. Er wurde im Jahr 2002 an der südwestlichen Ecke des historischen Rathauses auf dem Oberring (Horní náměstí) errichtet. Er vervollständigt nach rund 300 Jahren die barocke Idee, den zentralen Platz der Stadt mit einem siebten mythologischen Brunnen zu schmücken. Das Thema des Brunnens fügt sich nahtlos in die benachbarten Barockbrunnen (wie den Caesar- oder Herkulesbrunnen) ein, die alle auf der antiken griechischen und römischen Mythologie basieren.



Vila Primavesi: Die Vila Primavesi in Olmütz ist eines der wertvollsten Baudenkmäler des Wiener Jugendstils (Wiener Secession) in ganz Tschechien. Erbaut zwischen 1905 und 1906 gilt sie seit 2009 als nationales Kulturdenkmal. Es gibt angeblich auch geführte Touren durch die historischen Räume (Wohnhalle, Speisesaal, Gemächer) und im Erdgeschoß (und auf der hübschen Gartenterrasse) befindet sich das Café Kafec ve Vile Primavesi.



Botanischer Garten (Botanická zahrada v Bezručových sadech) & Ziegel-Treppenturm (Bezručovy sady/Cihlová věž v olomouckých hradbách v Bezručových sadech): Der Botanische Garten im Bezruč-Park ist eine weitläufige Grünoase direkt an den historischen Stadtkern von Olmütz angrenzend. Die Anlage erstreckt sich über eine Fläche von rund 7,5 Hektar. Hier kann man spazieren gehen oder sich auf einer der Parkbänke entspannen. Am Weg kommt man auch am Ziegel-Treppenturm vorbei, eines der charmantesten architektonischen Details der mittelalterlichen Stadtmauer im Park.



Theresientor (Terezská brána): Das Theresientor ist das bedeutendste und am besten erhaltene Stadttor der ehemaligen barocken Bastionsfestung Olmütz. Das im Stil eines römischen Triumphbogens erbaute Denkmal steht heute frei auf dem Palach-Platz (Palachovo náměstí) am westlichen Rand des historischen Stadtkerns und erinnert an die imperiale Militärgeschichte der Habsburgermonarchie.

Mariensäule (Mariánský sloup): Die Mariensäule ist ein barockes Denkmal auf dem Dolní náměstí und wurde zwischen 1715 und 1723 als Symbol für das Überstehen der schweren Pestepidemie errichtet, die die Region Mähren zu Beginn des 18. Jahrhunderts heimgesucht hatte.

Regenbogen-Windräder (Duhové větrníky): In einer Fußgängerzone in der Altstadt hängen hier viele bunte Windräder über den Köpfen der Fußgänger, aufgespannt zwischen den Hauswänden. Dies stellt ein hübsches Fotomotiv dar, ganz besonders, wenn die Sonne dadurch viele kleine Schatten auf den Gehweg zaubert.

Weitere Aktivitäten & Sehenswürdigkeiten auf unserer Liste:
- History museum in Olomouc (Vlastivědné muzeum Olomouc): beleuchtet sowohl die Naturgeschichte als auch die bewegte, 15 Jahrhunderte alte Historie der Region Mähren und der Stadt Olmütz
- Kunstmuseum Olomouc (Muzeum umění Olomouc): zählt mit einer Sammlung von fast 200.000 Exponaten zu den bedeutendsten Kunstinstitutionen in Tschechien
- Moravian Theater Olomouc (Moravské divadlo Olomouc): das kulturelle Herzstück der Region Mittelmähren (vereint Schauspiel, Oper/Operette und Ballett)
Lokale und Restaurants in Olmütz:
Wie bei all meinen Kostenangaben sollen sie der Orientierung dienen und, um das Preislevel der Restaurants miteinander vergleichen zu können. Die Summe ist immer schon mit etwas Trinkgeld inklusive angegeben. Hinweis: Wir ernähren uns ausschließlich vegetarisch, vorzugsweise vegan. Das bedeutet, dass in all den angegebenen Lokalen für diese Ernährungsform auch etwas zu finden war. Möglicherweise ist dies ja für den ein oder anderen, der nicht lange suchen möchte, hilfreich. Natürlich sind Erfahrungen und Geschmack immer sehr subjektiv.
Pizza Hradlo: Was für ein Glück, dass diese Pizzeria direkt neben unserer Unterkunft war. Sie befindet sich also etwas außerhalb der Innenstadt, aber die Pizza war wirklich unsagbar gut. Besonders toll ist, dass es auch veganen Käse im Angebot gibt. Wir hatten Glück und bekamen noch einen Tisch, aber es scheint als wäre zu reservieren hier sonst die Regel. Die Schokotarte war übrigens nicht vegan, aber dennoch traumhaft gut.
- Für 1x Pizza Margherita, 1x vegane Pizza Margherita, 1x 0,5l Bier, 1x Apfelsaft, 1x Karaffe Wasser, 1x Schokotarte bezahlten wir ca. € 37,25.





SoyCaFÉ – Galerie DOLNÍ: Im Inneren der Galerie Dolni findet man dieses kleine Café. Für pflanzliche Milch gibt es hier keinen Aufpreis und die Umgebung ist sehr hübsch. Die Mitarbeiter waren überaus freundlich und wir fanden es einen Besuch wert.
- Für 2x Iced Oat-Cappuccino bezahlten wir ca. € 6,60.



Café na cucky: Ein tolles kleines Café mit pflanzlichen Milchalternativen und angeblich auch veganen Süßspeisen. Leider entdeckte ich die Vitrine mit den Kuchen und Torten erst zu spät, da sie von unserem Sitzplatz aus etwas versteckt war. W-Lan gibt es übrigens auch und das Passwort dafür steht schon im Menü. Man kann hier also vermutlich auch ein wenig Zeit am Laptop verbringen, wenn man möchte.
- Für 1x Iced Oat-Cappuccino, 1x Iced Americano bezahlten wir ca. € 6,20.


Konvikt Bistro & Bar: Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so ausgesprochen gut zu Mittag gegessen habe. Ok, ich esse sonst eigentlich selten mittags, aber um dieses Restaurant zu testen, „opferte“ ich mich gern. Es gibt eine Wochenkarte mit täglich wechselnden Mittagsmenüs, von denen man immer auch eine vegane Variante bekommen kann. Die Suppe haben wir abgewählt, aber die Hauptspeise war ausgezeichnet. Haute Cuisine für diesen Preis – der Wahnsinn! Man kann draußen im wunderschönen, grünen Innenhof oder direkt im Restaurant sitzen. Kein Wunder, dass die Plätze hier schnell voll sind.
- Für 2x Mittagsmenü vegan, 2x kl. Bier bezahlten wir ca. € 22,-.




CÔDÔ: Hier gibt es asiatische Speisen, die man in einem Innenhof sitzend verzehren kann. Die Maki waren super. Viel mehr vegane Auswahl gab es aber, so weit ich mich erinnere, nicht.
- Für 8x Avocado-Maki, 8x Gurken-Maki, 1x Karaffe Wasser bezahlten wir ca. € 10,35.



Saint Venceslav’s Brewery (Svatováclavský pivovar): Für unseren letzten Abend in Mähren wollten wir noch in einem typisch tschechischen Bier-Lokal einkehren, um ein letztes Bier vor der Heimreise zu trinken. Das Lokal hier hat eine eigene, kleine Brauerei und das Bier war gut und günstig. Theoretisch hätte man auch hier essen können, aber vegane Optionen gab es hier, wie ich mir schon vorher dachte, keine, weshalb wir unser Abendessen vorher schon woanders einnahmen.
- Für 2x 0,5l Bier bezahlten wir ca. € 5,40.



Long Story Short Eatery & Bakery: Ich war richtig enttäuscht, als wir hier zu Abend essen wollten und es leider schon komplett ausgebucht war. Bei unserem nächsten Besuch werde ich definitiv vorher reservieren, denn das Essen hier soll großartig sein.
Das war unser Abenteuer in Olmütz. Was sagst du dazu? Kannst du dir vorstellen nach Olmütz zu reisen? Warst du vielleicht sogar bereits dort und hast ähnliche oder ganz andere Erfahrungen gemacht? Lass mich gerne an deinen Gedanken oder Erfahrungen teilhaben. Sollten noch Fragen offen sein, schreibe ebenfalls gerne einen Kommentar unten.
Alles Liebe
Jasmin
Wo möchtest du jetzt hin?
