Phetchaburi – Stadt der Diamanten
Phetchaburi ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und befindet sich im südwestlichen Teil der Zentralregion von Thailand, ungefähr 170 Kilometer von Bangkok entfernt. Der Beiname „Stadt der Diamanten“ ist rein sprachlicher Natur und stammt nicht von einem tatsächlichen Diamantenvorkommen ab. Er setzt sich aus den Sanskrit-Wörtern Phet (Diamant) und Buri (Stadt) zusammen. Umgangssprachlich wird der Ort überall nur „Phet’buri“ genannt. Die noch sehr authentische thailändische Stadt ist reich an Geschichte und berühmt für ihre Tempelanlagen, königliche Paläste, den nahegelegenen Kaeng-Krachan-Nationalpark sowie ihre traditionelle Küche mit regional angebautem Palmzucker. Khanom Tan (Toddy Palm Cake) ist beispielsweise ein sehr berühmtes, traditionelles Dessert, das aus dieser Gegend stammt. Es handelt sich um kleine, gedämpfte Küchlein aus der reifen Frucht der Zuckerpalme (Toddy-Palme), Reismehl, Kokosmilch und Palmzucker. Sie werden klassisch in Bananenblättern gegart und mit frischen Kokosraspeln serviert. Das Markenzeichen dieser Spezialität ist ihre leuchtend gelbe Farbe, die fluffige, schwammige Textur und der intensive, exotische Geschmack. Da man in Phetchaburi, im Vergleich zu anderen Orten Thailands noch sehr wenige Touristen antrifft, ist auch Englisch hier weniger verbreitet. Es ist hilfreich ein paar Worte Thai zu sprechen, oder Internet am Handy zu haben, um die Übersetzungs-App bei Verständigungsschwierigkeiten zu verwenden.



Unsere bisherigen Aufenthalte in Phetchaburi:
- 29.09. –02.10.2025 (3 Nächte)
Unsere Anreise nach Phetchaburi:
Nach Phetchaburi gelangten wir von Hua Hin aus mit dem Zug. Die Tickets kosteten uns unglaubliche 13 Baht (= ca. € 0,35) pro Person und waren für die 3. Klasse (ohne reservierten Sitzplatz). Wir kauften sie eine Stunde vor Fahrtantritt. Es gab ausreichend Platz im Zug, auch für unsere Rucksäcke in den Gepäckfächern über den Sitzen. Die Fahrt dauerte ungefähr eine Stunde, der Zug fuhr aber 30 Minuten verspätet ab. Am Bahnhof in Phetchaburi angekommen, riefen wir per Bolt-App ein Taxi, das uns zu unserer Unterkunft brachte.


Unsere Low(er)-Budget Unterkunft in Phetchaburi:
A Plus Hometel (A+ Hometel): Als wir im Guesthouse ankamen, wurden wir von einer freundlichen Thai-Familie in Empfang genommen. Für den Schlüssel hinterließen wir 300 Baht Kaution, die wir bei unserer Abreise natürlich wieder zurückbekamen. Das Zimmer war nichts Besonderes, aber völlig in Ordnung und wir bezahlten ca. € 21,50 pro Nacht, inklusive Frühstück. Das Frühstück war hier in jedem Fall das Highlight, denn das Ehepaar gab sich die allergrößte Mühe an jedem einzelnen Tag Besonderheiten der Thai-Küche, insbesondere Spezialitäten aus der Region Phetchaburi, aufzutischen. Dabei wurde auch nach unserer Bitte auf unsere vegetarische Ernährung Rücksicht genommen. Täglich wechselte das Frühstücksmenü und beide waren sehr stolz uns die Gerichte zu erläutern und waren gespannt, wie sie uns schmecken würden. Als wir einmal erwähnten, dass wir so gerne Toddy Palm Cake probiert hätten, aber es ihn nie gab, wenn wir ihn im Restaurant bestellten, stand der Vater für unseren letzten Tag extra früh auf, um für uns welchen am Markt zu besorgen. Das war so entzückend. Wir haben uns sehr willkommen gefühlt und wirklich geschätzt, wie sehr sich die Familie bemüht hat uns bei ihnen eine gute Zeit zu verschaffen. Die Mutter machte es sich einmal zur Aufgabe uns die Zahlen und ein paar wichtige Phrasen auf Thai beizubringen, damit es uns auf Märkten leichter fallen würde zu verhandeln. Wir sind beim Üben drangeblieben und können seit unserem Besuch hier nun die Zahlen auf Thai verstehen und sprechen. Allein aus diesem Grund wird uns unser Aufenthalt hier ewig in Erinnerung bleiben. In der Unterkunft konnten wir Fahrräder kostenlos leihen und auch einen Motorroller bekamen wir für 250 Baht (= ca. € 6,60) pro Tag. Da die Familie erst im November 2024 begann ihre Zimmer zu vermieten, ist alles noch recht neu und sie freuen sich sehr über gute Bewertungen, damit mehr Reisende auf sie aufmerksam werden.






Fortbewegung in Phetchaburi:
Zu Fuß: Innerhalb der Stadt kommt man – je nach Unterkunftsstandort – ganz gut zu Fuß zurecht, aber die meisten Sehenswürdigkeiten sind etwas außerhalb, daher fanden wir es besser mit dem Motorroller unterwegs zu sein.
Motorroller: In der Stadt gibt es keinen übermäßigen Verkehr, wie man es sonst aus anderen Städten Thailands kennt, daher ist das Fahren dort ziemlich entspannt. Im Umkreis gibt es einen großen Highway, der wohl etwas gefährlicher ist, aber für uns auch kein Problem zu befahren war. Bei der Miete von Motorrollern in Thailand ist es immer gut, schon etwas Erfahrung mitzubringen und im Idealfall einen internationalen Führerschein (inkl. Vermerk für Führerscheinklasse A) zu haben.
Taxi: Wir haben es zweimal ausprobiert und Taxi-Apps, wie Bolt, funktionieren hier einwandfrei.
Unsere Aktivitäten & Sehenswürdigkeiten in Phetchaburi:
Bevor wir an einen Ort kommen, suche ich immer mögliche Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten im Internet zusammen, um dann vor Ort spontan einfacher entscheiden zu können, was gerade passt, oder worauf wir Lust haben. Das Pensum hierbei ist nicht nur von Mensch zu Mensch unterschiedlich, sondern oft auch sehr tagesabhängig. Es gibt Tage, an denen hat man einfach mehr Energie und andere wiederum, an denen braucht man etwas Pause. Auch das Wetter spielt bei uns hin und wieder eine nicht unwichtige Rolle. Wir haben das besonders bei unserem Langzeitreisen beobachtet, dass wir an manchen Tagen auch einfach dankbar über ein bisschen Pause von den vielen Eindrücken waren. Generell reisen wir sehr gerne langsamer und gemütlicher und mögen vollgepackte 10-Stunden-Sightseeing-Tage nicht unbedingt. Wir sitzen zwischendurch gerne mal im Kaffeehaus oder am Laptop, um z.B. an den Inhalten für diesen Blog zu arbeiten. Die Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten, die wir selbst gesehen und erlebt haben, beschreibe ich hier ausführlicher und weitere, die noch auf unserer Liste waren, führe ich ebenso an. Vielleicht sparst du dir dann ein bisschen Zeit für die Recherche.
Hinweis: Aktivitäten mit Tieren (auch Zoos, Aquarien etc.) sparen wir bewusst aus, da wir diese Orte nicht unterstützen wollen und daher in den meisten Fällen auch gar nicht erst besuchen.
Phetchaburi Railway Road Market Bus Terminal Market (Penang Market): Dieser Markt wurde uns von der Familie unseres Guesthouses empfohlen. Es handelt sich um einen lokalen, traditionellen Markt im Zentrum von Phetchaburi, ganz nahe an unserer Unterkunft. Der Markt bietet ein authentisches, touristisch unberührtes Erlebnis mit Fokus auf Streetfood, frischen Lebensmitteln und Alltagswaren. In der GoogleMaps-App war der Markt nur in Thai-Schriftzeichen eingetragen, weshalb ich sie in der Übersetzungsapp auf Deutsch übersetzen ließ und nun das Ergebnis hier so angebe. Wir fuhren mit Fahrrädern zum Markt, fanden aber keine Speisen für Vegetarier, außer natürlich Früchte und Desserts bzw. Süßigkeiten. Es war jedenfalls ein tolles Erlebnis, einen Thai-Markt zu besuchen, auf dem zu dem Zeitpunkt sonst keine anderen Touristen waren.


Tham Khao Luang: Die Khao Luang Höhle ist eine spektakuläre Tropfsteinhöhle, die auch als buddhistischer Tempel dient. Berühmt ist sie für magische Lichtstrahlen, die mittags durch Deckeneinstürze fallen und die zahlreichen Buddha-Statuen beleuchten. Bei Ankunft wird eine Eintrittsgebühr von nur 10 Baht pro Person (= ca. € 0,26) fällig. Von unserer Unterkunft war die Höhle nur eine ca. zehnminütige Rollerfahrt entfernt.







Geschichtspark Phra Nakhon Khiri: Es handelt sich hier um einen historischen Palastkomplex aus dem Jahr 1860, der sich über drei Hügelkuppen erstreckt und ein Nationalmuseum beherbergt. Phra Nakhon Khiri bedeutet „Heiliger Stadthügel“, doch die Einheimischen nennen ihn Khao Wang, den „Palasthügel“. Schon bei unserer Ankunft bemerkten wir viele Affen auf dem Areal, weshalb es ratsam ist nichts Essbares mitzubringen und auf seine Taschen, Kopfbedeckungen und Sonnenbrillen gut aufzupassen. Es gibt eine Seilbahn, die auf den mehr als 90 Meter hohen Hügel führt, aber man kann auch gut zu Fuß hinaufspazieren, was wir gemacht haben. Beim Tickethäuschen bezahlt man 200 Baht pro Person (= ca. € 5,30), die genau genommen für das Museum sind, durch welches man als erstes geht und worin Gegenstände des Königs ausgestellt sind. Im Museum sind Fotos nicht erlaubt und die Schultern und Knie müssen vor Eintritt bedeckt sein. Auch die Schuhe werden ausgezogen und in einem Sack durch das Museum getragen, da man an einer anderen Stelle das Gebäude wieder verlässt. Nach dem Museumsbesuch geht es weiter zum Tempel und Stupa, in die man hinein- und hinaufgehen kann. Wir fanden es wirklich sehenswert und zum Zeitpunkt unseres Besuches waren auch kaum andere Menschen dort.








Phetchaburi Riverside Old Market: Der Riverside Old Market ist ein authentischer, über 100 Jahre alter thailändisch-chinesischer Markt direkt am Phetchaburi-Fluss, der täglich sehr früh am Morgen geöffnet hat (angeblich 04:00 bis 07:00). Nach 07:00 Uhr schließen die meisten Marktstände, aber der Ort bleibt wegen der historischen Architektur, der entspannten Stimmung und der Flusskulisse sehenswert. Als wir ankamen, waren nur sehr wenige Stände geöffnet. Mit Englisch kommt man kaum weiter und es ist hilfreich ein paar Worte auf Thai zu kennen, oder Internet am Handy zu haben, um die Übersetzungs-App zu nutzen. Wir probierten Banana-Roti und Palmzucker-Eis und die Leute waren super freundlich und hilfsbereit.




Chao Samran Beach: Der Chao Samran Strand ist ein ruhiger, untouristischer Küstenabschnitt, der ca. 30 Minuten mit dem Motorroller von der Stadt Phetchaburi entfernt liegt. Als Schutz steht am Rand des Strandes eine kleine Mauer und größere Steine. Vermutlich gibt es schönere Strandabschnitte in der Gegend, dafür hat man dort seine Ruhe. Im Grunde waren zum Zeitpunkt unseres Besuches ausschließlich ein paar wenige einheimische Familien dort, die picknickten und deren Kinder im Wasser spielten.

Hua Tan Beach: Hua Tan ist ein weiterer Strandabschnitt in der Gegend. Dort findet man einige offene Holzhütten, in die man sich für 20 Baht pro Person (= ca. € 0,50) setzen darf. Man kann dann auch direkt Speisen und Getränke bestellen, wobei es hauptsächlich Seafood gibt. Auch hier kommt man mit Englisch kaum weiter und wir hatten eine kurz unangenehme Situation, in der auf Thai auf uns eingeredet wurde und wir nicht wussten, wie wir jetzt reagieren sollten. Mit Übersetzungs-App lässt sich aber jedes Missverständnis meist recht einfach auflösen.



Wat Tham Chaeng: Der „Drachentempel“ in der Provinz Phetchaburi befindet sich zwischen der Stadt Phetchaburi und Hua Hin und ist bei Einheimischen sehr beliebt. Der Tempel ist besonders für seine gigantische Naga-Statue bekannt. Das Tempelareal befand sich zum Zeitpunkt unseres Besuches noch teilweise in Bau, war aber dennoch ganz gut von gläubigen Thais besucht. Die riesige, bunte Naga-Figur war absolut beeindruckend. Sie soll 31 Meter hoch, 227 Meter lang und damit die größte Naga Thailands sein. Außen links an der Statue vorbei kann man nach hinten gehen und dann unter dem Drachen bis nach vorne durch. Einheimische werfen dort Münzen in die Boxen, um für verschiedene Themen, wie Gesundheit, Familie, Finanzen oder ähnliches zu beten. Nebenbei bemerkt war die WC-Anlage dort top! Als wir mit dem Motorroller das Gelände wieder verließen und rechts abbogen, um weiterzufahren, wurden wir von ein paar kläffenden Hunden verfolgt. Glücklicherweise waren wir schneller und es gab keine weiteren Probleme, aber ich erwähne es hier, um vorzuwarnen und zu sensibilisieren.




Bats View Point: Ähnlich wie in Battambang in Kambodscha kann man in der Provinz Phetchaburi ein spannendes Naturphänomen beobachten: den abendlichen Ausflug von schätzungsweise zwei bis fünf Millionen Fledermäusen auf Nahrungssuche. Man gelangt mit dem Motorroller in ungefähr 30 Minuten zum Viewpoint und darf dort für 50 Baht pro Person (= ca. € 1,30) auf einer kleinen Aussichtsplattform Platz nehmen, die zu einem Lokal gehört und einen optimalen Blick auf den Höhleneingang bietet. Es ist schwer genau vorherzusagen, wann die Fledermäuse ihren Flug starten – manchmal gegen 18:15, manchmal auch schon früher. Jedenfalls ist es ratsam bereits vor 18 Uhr dort zu sein. Als wir ankamen, waren die Fledermäuse bereits dabei auszuschwärmen und wir sahen ihnen einfach vom Parkplatz aus zu, was auch gut geklappt hat. Es war spannend zu beobachten, wie sich auch Raubvögel näherten, die sich aus der Menge an Fledermäusen ein paar rauschnappten.



Weitere Aktivitäten & Sehenswürdigkeiten auf unserer Liste:
- Heaven Cave: Die Höhle ist ca. 25 Kilometer von der Stadt entfernt und ist gut mit Auto oder Motorroller erreichbar. Im Umkreis gibt es mehrere Tempel.
- Wat Yai Suwannaram: ein alter buddhistischer Tempel in der Stadt
- Wat Phai Lom: ein buddhistischer Tempel in der Stadt
- Wat Mahathat Worawihan: ein buddhistischer Tempel in der Stadt, angeblich mit einer Schule
- Laem Luang Beach: ein ruhiger Strandabschnitt an der Küste
- Uncle Tanom Palm orchard: Zuckerpalmen-Plantage bietet authentische Einblicke in die thailändische Landwirtschaft
- Kwangchow Floating Market: 40 Kilometer außerhalb der Stadt, angeblich weltweit der erste und einzige schwimmende Markt an einem Wasserfall
- Cha-Am Beach: Strandabschnitt zwischen Hua Hin und Phetchaburi
Lokale und Restaurants in Phetchaburi:
Wie bei all meinen Kostenangaben sollen sie der Orientierung dienen und, um das Preislevel der Restaurants miteinander vergleichen zu können. Die Summe ist fast immer schon mit ein bisschen Trinkgeld inklusive angegeben. Hinweis: Wir ernähren uns ausschließlich vegetarisch, vorzugsweise vegan. Das bedeutet, dass in all den angegebenen Lokalen für diese Ernährungsform auch etwas zu finden war. Möglicherweise ist dies ja für den ein oder anderen, der nicht lange suchen möchte, hilfreich. Natürlich sind Erfahrungen und Geschmack immer sehr subjektiv.
Anuttra Restaurant VG: Hier bekamen wir wohl eines der günstigsten Abendessen auf unserer gesamten Reise. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass hier relativ selten Touristen vorbeikommen. Mit Englisch kommt man absolut nicht weiter. Es gab einen großen Tisch mit mehreren Töpfen und alle Inhalte waren vegetarisch, daher war es auch nicht ganz so riskant hier zu bestellen. So ganz ohne Worte war es dennoch nicht einfach und wir deuteten dann eben auf ein paar Töpfe und weil wir so fragend aussahen, stellte uns die freundliche Dame eben jeweils einen Teller mit Reis und ein paar Löffel aus verschiedenen Töpfen zusammen. Alles war gut, ein bisschen scharf und am Ende wollte die Lady nur 50 Baht pro Teller haben. Wenn man offen ist und nicht vorher schon eine ganz genaue Vorstellung vom Essen hat, dann kann ich diese Erfahrung nur empfehlen.
- Für 2x Teller mit Reis und verschiedenen vegetarischen Dingen bezahlten wir umgerechnet ca. € 3,20.



Rabieng Rimnam: Im Rabieng Rimnam sitzt man in toller Atmosphäre direkt am Wasser. Die Speisen in der Menükarte sind neben Thai auch auf Englisch beschrieben, was in dieser noch nicht sehr touristischen Gegend eher selten ist. Der größte Pluspunkt war für uns, dass man jedes Gericht in der Karte auch in einer vegetarischen Variante bestellen konnte und viele traditionelle Speisen mit dem in der Gegend angebauten Palmzucker angeboten wurden. Es wurde auch mit dem berühmten Toddy Palm Cake geworben, den es aber leider an keinem unserer Besuche wirklich gab.
- Für 1x Phetchaburi Omelette, 1x Palmtreefruit Curry, 2x Reis, 2x Wasser bezahlten wir umgerechnet ca. € 7,50.







Aisu home café & heartmade bakery: Das kleine Café wirkte auf den ersten Blick auf uns, als hätte jemand einen kleinen Kaffeeshop in seiner privaten Garage eröffnet. Wir tranken hier aber ausgezeichneten Kaffee (tolle Kaffeemaschine!) und konnten ihn sogar gegen einen kleinen Aufpreis mit Hafermilch bestellen. Gebäck oder andere Desserts sahen wir zum Zeitpunkt unseres Besuches keine.
- Für 1x Americano und 1x Oat-Cappuccino bezahlten wir umgerechnet ca. € 3,75.



Weiterreise zum nächsten Stopp:
Von Phetchaburi wollten wir weiter nach Samut Songkhram, was auf den ersten Blick gar nicht so einfach erschien. Zum Glück bekamen wir Hilfe von der Gastfamilie, bei der wir nächtigten und so war unsere Weiterreise auch problemlos machbar. Die Dame unseres Guesthouses war sogar so lieb, uns auf ein Blatt in Thai zu schreiben, wo wir aussteigen wollen, damit es hier auch zu keiner Verwechslung kommen konnte. Sie halfen uns die richtige Bushaltestelle bei der Bolt-App für unsere Taxifahrt einzugeben und erklärten dem Taxifahrer noch einmal auf Thai, was unser Ziel war. Dieser brachte uns zur „Phetchaburi Bus Station“ und erklärte dann auf Thai den dort sitzenden Kassadamen wohin wir wollten. Wir bezahlten unsere Tickets für den Minibus (100 Baht pro Person = ca. € 2,65) und durften direkt einsteigen. Da in der letzten Reihe etwas mehr Platz war, setzten wir uns dort mit unserem Gepäck. Alle waren freundlich und hilfsbereit und machten Platz für uns und unsere Rucksäcke. Ganz vorne, hinter dem Fahrer, gab es auch noch eine Fläche für Gepäck, allerdings wurden bei der Fahrt auch Kisten transportiert, die dann dort standen. Wenn wir es richtig verstanden haben, dann fahren die Shuttlebusse zwischen ca. 06:00 und 18:00 alle 25 Minuten dort ab. Der Bus fährt bis Bangkok und damit wir an der richtigen Stelle rauskonnten, zeigten wir auch dem Busfahrer noch einmal unseren in Thai mit unserem Ziel beschrifteten Zettel. Hat man Internet am Handy, kann man aber per GoogleMaps auch ganz gut verfolgen, wann man am Ziel ist, wenn man weiß, wo der Bus ungefähr halten wird (in unserem Fall war die Ausstiegsstelle „Mae Klong“).


Das war unser Abenteuer in Phetchaburi. Was sagst du dazu? Kannst du dir vorstellen nach Phetchaburi zu reisen? Warst du vielleicht sogar bereits dort und hast ähnliche oder ganz andere Erfahrungen gemacht? Lass mich gerne an deinen Gedanken oder Erfahrungen teilhaben. Sollten noch Fragen offen sein, schreibe ebenfalls gerne einen Kommentar unten.
Alles Liebe
Jasmin
Wo möchtest du jetzt hin?
