Thailand – Land des Lächelns

Unsere Individual-Reisen durch Thailand:

Thailand hat für uns einen besonderen Stellenwert. Das erste Mal waren wir auf unserer zweiten gemeinsamen Fernreise im Sommer 2018 dort und verliebten und ziemlich schnell in das Land, die Leute, die Kultur und die Küche. Bei unserem zweiten Besuch im Februar 2025 im Zuge unserer Langzeitreise, die im Oktober 2024 begann, fühlte es sich fast ein wenig an, wie heimzukommen. Seitdem lieben wir es immer wiederzukommen und können eigentlich gar nicht mehr genug von diesem wunderbaren Stückchen Erde bekommen. Es ist so vielfältig und es gibt so viel zu sehen, dass wir das Gefühl haben hier niemals mit dem Erkunden „fertig“ zu sein. Seit wir den Motorrad-Führerschein haben und Thailand nun auch mit dem Motorroller erkunden können, hat sich überhaupt alles noch einmal gewaltig geändert. So unabhängig und frei auf Entdeckungstour gehen zu können ist quasi der Inbegriff von Freiheit und fühlt sich unsagbar gut an. Und zu entdecken gibt es viel: traumhafte Inseln mit Bilderbuch-Stränden, schweißtreibende Wanderwege zu Aussichtpunkten und Wasserfällen, bunte Nachtmärkte, unzählige buddhistische Tempel und vieles mehr. Es gibt günstiges Essen an Straßenständen und teure, hippe Cafés. Thailand hat wohl für jeden Geschmack etwas zu bieten. Als einziges Land in Südostasien, das nie kolonialisiert war, zeigt es eine reiche Kultur, die tief in Traditionen und Religion verwurzelt ist. Die Menschen geben dem Land mit ihrer Herzlichkeit und Gastfreundschaft den Beinamen „Land des Lächelns“. Vielleicht wird es aber auch nicht nur aus dem Grund so genannt, sondern auch, weil man ständig selbst lächeln muss, sobald man hier ist. Für mich gilt das in jedem Fall.

Unsere Anreise(n) nach Thailand:

Anreise Route 1: Unsere erste Anreise nach Thailand während unserer Langzeitreise fand im Februar 2025 statt. Wir flogen direkt von Kolkata nach Bangkok mit der Fluggesellschaft „Air Asia“. Der Flug dauerte ungefähr 2,5 Stunden und kostete ca. € 122,- pro Person. In Bangkok landeten wir am Don Mueang Flughafen und von dort aus war es sehr einfach mit einem Bus in die Stadt zu fahren. Da sich unsere Unterkunft in der Nähe des Lumphini Parks befand, stiegen wir in den Bus A3 NGV und bezahlten für die Tickets bis zu unserer Haltestelle 50 Baht pro Person (= ca. € 1,35). Den Bus zu finden ist dank der Ausschilderung sehr einfach. Im Bus gab es eine Fläche, auf der Koffer oder Rucksäcke abgelegt werden konnten und einige Sitzplätze. Da unsere Busfahrt sehr zeitig in der Früh war, war der Bus fast leer. Wie das zu anderen Tageszeiten ist, kann ich nicht sagen. Die Tickets bekommt man im Bus vom Schaffner, der durch den Bus geht, wenn alle Platz genommen haben.

Anreise Route 2: Die zweite Anreise während unserer Langzeitreise fand im Juni 2025 statt. Wir reisten von Kambodscha aus über den Landweg nach Thailand ein. Dazu buchten wir über die App „12go Asia“ einen Transfer von Siem Reap (Kambodscha) nach Pattaya (Thailand) per Minibus. Für die komplette Fahrt (inklusive aller Abwicklungen an der Grenze, Wartezeiten etc.) bezahlten wir ca. € 31,40 pro Person. In Siem Reap stiegen wir in einen Minibus ein, der uns an die Grenze „Poipet“ brachte. Da das gerade zu der Zeit war, in der kurz zuvor die Unruhen an der Grenze zwischen Kambodscha und Thailand begannen, startete der Minibus früh morgens, um die Chance über die Grenze zu kommen zu maximieren. An der Grenze war viel los, aber wir wurden glücklicherweise vorgelassen und konnten auch problemlos passieren. Auf der thailändischen Seite wurden wir zu einem anderen Minibus gebracht, der uns dann bis nach Pattaya brachte.

Anreise Route 3: Unsere dritte Anreise während der Langzeitreise fand im September 2025 statt. Nach unserem achtwöchigen „Heimaturlaub“ in Österreich flogen wir mit der Fluggesellschaft „Austrian Airlines“ direkt nach Bangkok. Der Flug dauerte 10 Stunden und 15 Minuten und kostete uns mit inkludiertem Handgepäck ca. € 338,80 pro Person. Wir buchten ein Hin- und Retourticket (BKK – VIE & VIE – BKK) und das bereits 8 Monate im Voraus, weshalb wir hier einen sehr guten Preis für die Direktflüge erzielen konnten. Das Flugzeug landete am Flughafen Suvarnabhumi und auch von dort war es sehr einfach in die Stadt zu gelangen. Mit dem Airport Rail Link (City Line) kommt man kostengünstig in die Stadt. Wir fuhren beispielsweise für ca. € 0,95 pro Person bis zur Station „Makkasan“, um dort in die MRT Blue Line umsteigen zu können. Da sich unsere Unterkunft wieder in der Nähe des Lumphini Parks befand, brachte uns die MRT Blue Line dann noch um € 0,70 pro Person bis zur Station „Lumphini“. Vom Flughafen bis zu unserer Unterkunft (inklusive allen Fußwegen und Wartezeiten) benötigten wir so ungefähr eine Stunde. Die Tickets für den Airport Rail Link und auch für die MRT bekommt man an den jeweils dort vorzufindenden Automaten oder Ticketschaltern.

Unsere Einreise(n) in Thailand:

Die Einreise nach Thailand war für uns bei allen drei Malen eigentlich kein Problem. Besonders bei der Einreise von Route 1 mussten wir nur unsere Reisepässe vorlegen, in die wir einen Stempel mit Aufenthaltsgenehmigung für 60 Tage bekamen. Ab der zweiten Einreise hatten wir im Vorfeld das neue digitale Einreiseformular auszufüllen, das seit Mai 2025 verpflichtend ist. Es handelt sich hier aber einfach um eine digital Arrivalcard in der einige Informationen zum Aufenthalt und zur An- und Abreise angegeben werden sollen. Im besten Fall hat man diese dann ausgedruckt dabei, aber es reicht sicherlich auch sie am Handy vorzeigen zu können. Wichtig ist, sie dann aber auf das Handy zu laden, da man häufig zu dem Zeitpunkt noch kein Internet am Handy hat. Bei der dritten Einreise innerhalb eines Jahres, war die Einreisebeamtin schon etwas strenger. Sie verlangte ein Rückreise- oder Weiterreiseticket von mir und wollte wissen, was wir hier in Thailand machen. Als ich das Weiterflugticket nach Vietnam vorlegte, vergewisserte sie sich noch, ob wir danach aber auch nicht bald wieder nach Thailand einreisen würden, deutete damit also einen möglichen „Visarun“ an, bei dem Touristen nur kurz aus- und im Anschluss wieder einreisen, um weitere 60 Tage im Land bleiben zu können. Ich verneinte und zählte ein paar geplante Stopps unserer Route auf, womit sie sich dann zufriedengab und die Einreise für 60 Tage bewilligte. Um ein Visum mussten wir uns bei keiner der Einreisen kümmern und es fielen auch keine zusätzlichen Kosten an.

Geld in der Landeswährung bekommen:

In Thailand ist es relativ einfach bei den verschiedenen Geldautomaten Bargeld zu bekommen. Wir heben dafür immer mit unserer DKB Visa Debitcard ab, da bei dieser Bank keine zusätzlichen Gebühren zu entrichten sind. Es macht Sinn die Automaten der unterschiedlichen Banken auszuprobieren, da die maximal zu behebenden Beträge häufig anders sind, aber die Abhebegebühr unabhängig von der Höhe des abgehobenen Betrag ausfällt. Ich habe beispielsweise an manchen ATMs den Maximalbetrag von 10.000 Baht (= ca. € 270,-) gesehen, aber an andere den Höchstbetrag von 30.000 Baht (= ca. € 808,-) und bei beiden wurde eine Gebühr von 250 Baht (= ca. € 6,75) fällig. Je nachdem wie lange man also im Land bleibt, kann es Sinn machen gleich einen höheren Betrag zu beheben, um bei den Bankgebühren etwas zu sparen.

Lokale Sim-Karte mit Datenvolumen:

An den beiden Flughäfen in Bangkok beispielsweise werden Tourist-Simcards zu horrenden Preisen angeboten. Am Flughafen gibt es eigentlich immer für zumindest eine Stunde kostenloses WLan und mit der App „Organic Maps“ kommt man bezüglich Navigation für die erste Zeit auch ohne Internet ganz gut weiter. Für uns war die günstigste Möglichkeit dann in der Stadt in einen 7eleven Supermarkt zu gehen und eine Simcard von dtac zu kaufen. Die Simkarte kostete uns bei unserer ersten Einreise im Februar 2025 ca. € 5,40 und hatte 30 GB Datenvolumen für 30 Tage aktiviert. Bei den weiteren beiden Einreisen war die Simcard noch gültig und wir konnten im 7eleven Supermarkt einfach immer „200 Baht Top-Up“ aufbuchen. Damit kann man dann ein gewünschtes Package für einen bestimmten Zeitraum wählen. Die Packages ändern sich immer wieder, daher ist es sehr ratsam die dtac-App runterzuladen und mit der thailändischen Telefonnummer zu verknüpfen, um damit den Überblick behalten zu können.

Wäsche waschen in Thailand:

Das Wäschewaschen in Thailand funktioniert wunderbar. Es gibt viele Wäschereien und die Wäsche duftet in den meisten Fällen danach sehr gut und ist ordentlich zusammengelegt, wenn man sie wiederbekommt. Natürlich kann es auch immer mal wieder vorkommen, dass Kleidungsstücke verloren gehen, aber in den meisten Fällen passiert das nicht. Uns ist es jedenfalls nie passiert, oder wir haben es nicht bemerkt. Neben den vielen Wäschereien, in denen man seine Wäsche abgeben und meistens am nächsten Tag bereits wieder abholen kann, gibt es auch häufig die Möglichkeit in „Self-Laundrys“ selbst Wäsche zu waschen. Günstiger ist das allerdings nur, wenn man wirklich viel Wäsche hat, da die Waschmaschinen meist bis zu 7 kg oder sogar 10 kg mit Wäsche befüllt werden können und man in den anderen Wäschereien pro Kilogramm bezahlt. Außerdem ist man zeitlich dabei ziemlich angehängt, da man die Zeit abwarten muss, bis die Waschmaschine fertig ist und danach auch noch die Zeit, in der die Wäsche im Trockner ist. Manchmal hat man dann Kleidungsstücke, die nicht in den Trockner dürfen und die man dann in seiner Unterkunft zum Trocknen aufhängen muss. Die einfachere Variante ist also definitiv seine Wäsche in einer Wäscherei abzugeben und zu verkraften, wenn dann vielleicht doch mal Socken abhandenkommen sollten.

Otteri wash & dry: Die Otteri-Kette ist uns mit dem Otter-Logo immer wieder in allen möglichen Landesteilen aufgefallen und wir haben sie auch ein paar Mal genutzt, wenn wir Zeit hatten. Es ist alles gut ausgeschildert und kann intuitiv gut gehandhabt werden. Erst lässt man aus einem kleinen Automaten flüssiges Waschmittel in kleinen Päckchen runter und füllt es in die Waschmaschinenkammer. Dann befüllt man die Waschmaschine und wählt das Programm anhand der jeweiligen Temperatur. Nach Ablauf der Zeit füllt man in den Trockner um. Es stehen immer große Wäschekörbe bereit und meistens gibt es auch eine Fläche, auf der man seine Kleidung zusammenlegen kann. Für den Transport sollte man selbst eine Tasche oder einen Sack dabeihaben. Die Automaten und Maschinen benötigen 10-Baht-Münzen, welche man auch dort in einem Geldwechsel-Automaten bekommen kann, wenn man nicht genügend dabeihat. Da es in Thailand nicht immer üblich ist, dass jeder Haushalt auch eine Waschmaschine besitzt, waschen auch häufig Einheimische in den Self-Laundrys ihre Wäsche.

Hilfreiche Apps für die Thailand-Reise:

  • Grab & Bolt & InDrive: Taxis oder anderen Transport per App rufen
  • dtac: mobile Daten und Packages im Blick behalten
  • 12go Asia: Bus-, Zug- und Fährtickets buchen
  • THE SKYTRAINs: Routen und Stationen der Skytrains in Bangkok
  • BAGTAG App: Bangkok Airways, wenn man einen Flug z.B. nach Koh Samui gebucht hat
  • AirAsia MOVE: für gebuchte Flüge der Fluggesellschaft AirAsia

Unsere Route 1:

Reisezeit: 17.02. – 15.04.2025 (8 Wochen)

Bangkok – Koh Chang – Koh Kood – Koh Mak – Koh Chang – Bangkok – Ayutthaya – Chiang Mai – Pai – Mae Hong Son – Pai – Chiang Mai – Chiang Dao – Chiang Mai – Chiang Rai

Unsere Route 2:

Reisezeit: 12.06. – 08.07.2025 (4 Wochen)

Pattaya – Koh Samet – Koh Larn – Koh Sichang – Nakhon Pathom – Kanchanaburi – Bangkok

Unsere Route 3:

Reisezeit: 03.09. – 08.10.2025 (5 Wochen)

Bangkok – Koh Samui – Koh Phangan – Kho Tao – Hua Hin – Phetchaburi – Samut Songkhram – Bangkok

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