Thakhek – Ausgangspunkt des berühmten Motorrad-Loops
Thakhek liegt in der Provinz Khammuan, am Ufer des Mekong. Die Kleinstadt ist vor allem als Ausgangspunkt für den Thakhek Loop bekannt – eine 450 km lange Motorrad- bzw. Rollertour, die durch spektakuläre Karstlandschaften, tiefe Höhlen und idyllische Dörfer führt. Optimal eignet sich die Trockenzeit, von November bis April, um den Loop zu fahren. Die Hauptstraßen sind gut ausgebaut und zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten führen meist Schotterstraßen, die aber auch nicht sonderlich schwierig zu befahren sind. Es war unser allererster Motorrad-Loop, den wir auf unserer Reise fahren wollten und wir waren überaus gespannt darauf. Um übrigens legal einen Motorroller (mit mehr als 50ccm) fahren zu dürfen braucht man in jedem Fall den Führerschein der Klasse A (bzw. A1 oder A2) und einen passenden internationalen Führerschein.


Unsere bisherigen Aufenthalte in Thakhek:
02.05. – 04.05.2025 (2 Nächte)
+ 04.05. – 07.05.2025 (3 Nächte) – Thakhek-Loop
07.05. – 08.05.2025 (1 Nacht)
Unsere Anreise nach Thakhek:
Für unsere Anreise von Vientiane nach Thakhek buchten wir über die App „12go Asia“ einen Bustransfer für ca. € 14,20 pro Person. Die ungefähr 340 Kilometer fuhr der größere Reisebus in ca. fünfeinhalb Stunden. Es wurde keine Pause gemacht, daher war es gut, dass wir uns zuvor mit Snacks und Wasser eingedeckt hatten. Am Busbahnhof in Thakhek angekommen, lauern bereits Fahrer, die überteuerte Taxi-Fahrten anbieten. Sie wollten 70.000 Kip pro Person (= ca. € 2,75) für die kurze Fahrt zu unserer Unterkunft. Wir wollten uns auf den Preis aber nicht einlassen und weil die Fahrer nicht mit sich verhandeln ließen, verließen wir einfach zu Fuß das Busbahnhofareal. Draußen dauerte es nicht lange, bis uns zwei jüngere Männer mit Tuk Tuk ansprachen. Mit ihnen einigten wir uns dann auf 40.000 Kip pro Person (= ca. € 1,60). Für diese Fahrten ist es immer wichtig ausreichend kleine Scheine Bargeld dabei zu haben, denn Wechselgeld gibt es häufig nicht.

Unsere Low(er)-Budget Unterkunft in Thakhek:
Villa Thakhek (Google & booking) bzw. Thakhek Travellodge: Unser erstes Zimmer war wundervoll, leider war das Schloss der Eingangstür kaputt, weshalb wir wechseln mussten, sobald es uns auffiel. Das zweite Zimmer war aber ebenso in Ordnung und wir fühlten uns sehr wohl. Pro Nacht bezahlten wir hier knappe € 18,- und buchten für zwei Nächte vor dem Start des Loops und eine danach. Die Mitarbeiter im kleinen Empfangshäuschen waren sehr freundlich und hilfsbereit. Während der 4 Tage, an denen wir unterwegs waren, um den Loop zu fahren, konnten wir unser übriges Gepäck kostenlos bei ihnen unterstellen. Motorroller waren über einen Verleih direkt am Grundstück möglich zu mieten. Wir mieteten hier allerdings nur einen von zwei benötigten, da sie keine Handyhalterung hatten und wir aber für den Loop zumindest eine brauchten. Der 125ccm Roller (Honda Click) kostete uns hier umgerechnet ca. € 10,30 pro Tag. Als Kaution musste wieder ein Reisepass abgegeben werden, der aber bei der Rückgabe des Rollers anstandslos ausgehändigt wurde. Wir buchten auch die Weiterreisetickets über eine Firma, die im Empfangshäuschen beworben wurde, würden das allerdings nicht mehr tun, da wir im Nachhinein bemerkten, dass wir damit doppelt so viel bezahlt hatten, als wenn wir die Tickets direkt am Busbahnhof gekauft hätten. Die Lage der Unterkunft ist für den Loop in Ordnung, allerdings braucht man einen Roller (oder Tuk Tuks), wenn man in die Stadt gelangen möchte, um Restaurants zu besuchen.




Fortbewegung in Thakhek:
Roller: Da wir ja den Loop fahren wollten, war es klar, dass wir Roller mieten würden. Diese waren aber auch hilfreich, um in der Stadt etwas herumzukommen und verschiedene Restaurants und Cafés testen zu können, denn unsere Unterkunft lag etwas außerhalb des Geschehens in der Stadt. Es war möglich Roller über unsere Unterkunft zu buchen. Wir buchten dort aber nur einen, da es keine Handyhalterungen gab und wir aber zumindest eine für die Navigation brauchten. Mit dem gemieteten Roller unserer Unterkunft fuhren wir dann zum wohl bekanntesten Motorradverleih in Thakhek „Mixay Thakhek Motor Rental“ und bekamen dort einen Semi-Automatikroller (110ccm, Honda Wave) für ca. € 6,20 pro Tag. Als Kaution mussten wir leider einen unserer Reisepässe abgeben, was wir grundsätzlich natürlich nicht gerne machen. Bei der Rückgabe gab es aber keine Probleme und wir bekamen unser Dokument anstandslos zurück.



Tuk Tuk: Vorsicht vor der „Tuk-Tuk-Mafia“! Besonders am Areal des Busbahnhofes sind die Preise im Vergleich sehr hoch und die Fahrer lassen nicht mit sich diskutieren. Zum Zeitpunkt unseres Besuches war es leider nicht möglich hier über die Taxi-App „Loca“ ein Taxi zu ordern, weshalb man quasi ausgeliefert ist.
Unsere Aktivitäten & Sehenswürdigkeiten in Thakhek:
Bevor wir an einen Ort kommen, suche ich immer mögliche Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten im Internet zusammen, um dann vor Ort spontan einfacher entscheiden zu können, was gerade passt, oder worauf wir Lust haben. Das Pensum hierbei ist nicht nur von Mensch zu Mensch unterschiedlich, sondern oft auch sehr tagesabhängig. Es gibt Tage, an denen hat man einfach mehr Energie und andere wiederum, an denen braucht man etwas Pause. Auch das Wetter spielt bei uns hin und wieder eine nicht unwichtige Rolle. Wir haben das besonders bei unserem Langzeitreisen beobachtet, dass wir an manchen Tagen auch einfach dankbar über ein bisschen Pause von den vielen Eindrücken waren. Generell reisen wir sehr gerne langsamer und gemütlicher und mögen vollgepackte 10-Stunden-Sightseeing-Tage nicht unbedingt. Wir sitzen zwischendurch gerne mal im Kaffeehaus oder am Laptop, um z.B. an den Inhalten für diesen Blog zu arbeiten. Die Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten, die wir selbst gesehen und erlebt haben, beschreibe ich hier ausführlicher und weitere, die noch auf unserer Liste waren, führe ich ebenso an. Vielleicht sparst du dir dann ein bisschen Zeit für die Recherche.
Hinweis: Aktivitäten mit Tieren (auch Zoos, Aquarien etc.) sparen wir bewusst aus, da wir diese Orte nicht unterstützen wollen und daher in den meisten Fällen auch gar nicht erst besuchen.
THAKHEK-LOOP: Die knapp 450 Kilometer lange Motorradstrecke startet und endet in Thakhek. Optimal lässt sich die Route in 4 Tage einteilen und man kann frei entscheiden, ob man sie im oder gegen den Uhrzeigersinn fahren möchte. Ich gebe hier zur Inspiration eine kurze Auflistung, wie wir den Loop gefahren sind.
Thakhek-Loop Tag 1:
Von Thakhek nach Thalang – ca. 100 km – gute 2 Stunden (reine Fahrzeit) mit dem Roller
Unsere Stopps:
- Xieng Liap Cave: beeindruckende Höhle, wir bezahlten für Parken und Eintritt ca. € 1,70 zu zweit
- Pha Katai Viewpoint: viele Stufen, toller Ausblick
- Song Sa Waterfall: bei uns war kaum Wasserfall sichtbar, aber man konnte im Naturpool schwimmen, für Parken bezahlten wir hier ca. € 0,40.
Weitere mögliche Stopps auf dieser Strecke:
- Elephant Cave
- Phaya In Cave (Tham Pha Nya Inh)
- Thafalang
- Tham Nang Ene Cave
- Lom Yan Cave
- Big Wooden Boat
- Orchid Path to Reservoir Viewpoint
Unsere Unterkunft:
Mind House Bungalow (booking) bzw. Phosy Thalang Gasthaus (Google Maps): Für ca. € 9,40 schliefen wir in einem sehr einfachen Bungalow mit Moskitonetz und Ventilator. W-Lan gab es nur im Restaurantbereich und auch das Datenvolumen unserer local Sim-Karten funktionierte in der Gegend nirgendwo. Zum Zeitpunkt unseres Besuches gab es viele kleine Welpen dort, die zuckersüß und sehr verspielt waren.
Unsere besuchten Restaurants:
Tony Anlee House Restaurant: Wir aßen in diesem Restaurant, das zur Unterkunft gehörte, zu Abend und auch Frühstück am nächsten Morgen und bezahlten bevor wir an Tag 2 dann wieder aufbrachen.
- Für 2x gr. Beerlao, 2x 0,6l Wasser, 1x Mango-Shake, 1x French Fries, 1x Veg. Fried Rice, 1x Fried Vegetables with Rice & 1x Pancakes, 1x Früchteteller, 1x Spiegelei und Brot mit Butter und Jam, Wasser bezahlten wir umgerechnet ca. € 16,50.














Thakhek-Loop Tag 2:
Von Thalang nach Na Hin – ca. 107 km – gute 2 Stunden (reine Fahrzeit) mit dem Roller
Unsere Stopps:
- Flooded Forest: einzigartige Fotokulisse, an der man vorbeifährt
- Sandstone Buddha Rock Sculptures: sind direkt an der Straße in einer Kurve, leicht zu übersehen
- Dragon Cave & Viewpoint: beeindruckende Höhle und auch ein Viewpoint, wenn man noch weiter geht, Eintritt waren in unserem Besuchszeitraum € 2,- pro Person
- Cool Pool: Naturpool mit türkisblauem Wasser, super für eine Abkühlung, wir bezahlten ca. € 2,- pro Person für den Eintritt
Weitere mögliche Stopps auf dieser Strecke:
- Beautiful Landscape Viewpoint
- Ancient Traditional Lao House
- Kai Waterfalls
- Bomb Boats Viewpoint
Unsere Unterkunft:
Phamarn View Guesthouse: Wir blieben zwei Nächte in dieser Unterkunft und bezahlten ca. € 13,60 pro Nacht. Die Unterkunft war top!
Unsere besuchten Restaurants:
Phamarn Cafe: Das kleine Bistrot, das zu unserer Unterkunft gehörte, war ebenso toll, wie die Unterkunft selbst. Hier aßen wir zu Abend und auch Frühstück. Der Kaffee war ausgezeichnet und es gab auch pflanzliche Milch im Angebot.
- Für 1x Green Curry mit Tofu und Reis, 1x Fried Basil mit Tofu und Reis, 1x 0,6l Wasser, 1x Americano, 1x Oat-Cappuccino, 1x gr. Beerlao bezahlten wir umgerechnet ca. € 11,50.
- Für 1x Pumpkin Soup, 1x Pancakes, 1x Americano, 1x Oat-Cappuccino bezahlten wir umgerechnet ca. € 9,50.

















Thakhek-Loop Tag 3:
Von Na Hin bis zur Kong Lor Cave und wieder zurück nach Na Hin – ca. 90 km – gute 2 Stunden insgesamt (reine Fahrzeit) mit dem Roller
Unsere Stopps:
- Kong Lor Cave: absolutes Highlight und Naturwunder, ca. € 8,- p. P., man bekommt eine Stirnlampe und Flip-Flops (wenn man selbst keine dabei hat) dann wird man mit einem schmalen Holzboot durch die ca. 7 Kilometer lange Höhle gefahren, man steigt immer wieder aus und geht manche Stellen zu Fuß, auf der andere Seite fährt das Boot aus der Höhle heraus und macht Halt in einem kleinen Dorf, in dem man etwas essen und eine Kokosnuss trinken kann, ca. 2 Stunden Zeit einplanen für den Besuch
Weitere mögliche Stopps auf dieser Strecke:
- Nam Sanam Waterfall
- Tham Nam Non Cave











Thakhek-Loop Tag 4:
Von Na Hin zurück nach Thakhek – ca. 145 km – gute 2,5 Stunden (reine Fahrzeit) mit dem Roller – diese Strecke fährt man fast die ganze Zeit am Highway zurück nach Thakhek
Unsere Stopps:
- The Rock Viewpoint: der Aussichtspunkt bietet atemberaubende Ausblicke auf eine der größten Karstlandschaften Asiens, angeboten werden auch verschiedene Aktivitäten wie Zipline, Canyoning etc., oder man kann einfach nur den kleinen „Walkway“ für ca. € 2,- p. P. gehen und im Café ein kühles Getränk genießen
Weitere mögliche Stopps auf dieser Strecke:
- The Giant Wall








Weitere Aktivitäten & Sehenswürdigkeiten in Thakhek auf unserer Liste:
- That Sikhottabong: ein rund 30 Meter hoher, historischer Stupa
- Cathedral of St Louis: katholische Kathedrale und ein architektonisches Highlight im Jugendstil
- Thakhek Night Market (Center Point): ein überdachter, lebhafter Food-Court im Zentrum von Thakhek
Lokale und Restaurants in Thakhek:
Wie bei all meinen Kostenangaben sollen sie der Orientierung dienen und, um das Preislevel der Restaurants miteinander vergleichen zu können. Die Summe ist fast immer schon mit ein bisschen Trinkgeld inklusive angegeben. Hinweis: Wir ernähren uns ausschließlich vegetarisch, vorzugsweise vegan. Das bedeutet, dass in all den angegebenen Lokalen für diese Ernährungsform auch etwas zu finden war. Möglicherweise ist dies ja für den ein oder anderen, der nicht lange suchen möchte, hilfreich. Natürlich sind Erfahrungen und Geschmack immer sehr subjektiv.
Vie de France: Das kleine von der Kolonialzeit geprägte Café bietet französisches Gebäck und guten Kaffee (auch mit pflanzlicher Milch). Wir waren hier zum Frühstück.
- Für 1x Fried Egg with bread and salad, 1x Coissant, 1x Chocolate Croissant, 1x Soja-Cappuccino, 1x Americano bezahlten wir umgerechnet ca. € 6,20.





Yo & Ko Café: Ein sehr beliebtes Café ist das Yo & Ko. Die Einrichtung ist modern und stilvoll und es gibt Kaffee (leider keine pflanzliche Milch), sowie verschiedene Süßspeisen. Perfekt für eine Pause am Nachmittag.
- Für 2x hot Americano, 1x Coconut-Cake bezahlten wir umgerechnet ca. € 3,60.



Six Friends Restaurant: Das Six Friends Restaurant öffnet erst abends gegen 17 Uhr und ist immer gut besucht. Touristen und Einheimische besuchen es gleichermaßen gerne, die Portionen sind nicht zu klein und die Preise niedrig. Ich würde behaupten: Hier findet jeder etwas in der Karte. Man schreibt seine Bestellung selbst auf einen Zettel und gibt ihn dann am offenen Küchenbereich ab. Wenn viel los ist, muss man etwas Geduld mitbringen, denn alles wird frisch gekocht und der Reihe nach, wie die Zettel eben abgegeben werden, bearbeitet.
- Für 1x Stir Fried Vegetables and Tofu with Rice, 1x Rice Basil Tofu, 1x Mango-Shake, 1x Pineapple-Shake, 1x 1,5l Wasser, 1x Nutella-Waffel mit Eis bezahlten wir umgerechnet ca. € 8,20.





Bonjour Thakhek: Wir waren in diesem Restaurant nur einmal, um vor unserem Aufbruch zum Loop zu frühstücken. Dafür war es gut genug und auch günstig, aber hier darf man keine Besonderheiten erwarten.
- Für 2x Mango-Shake, 2x Baguette mit Butter, 1x Spiegelei bezahlten wir umgerechnet ca. € 4,50.



Q kafé: Als wir nach dem Loop nach Thakhek zurückkamen, wollten wir als erstes einen guten Kaffee trinken und fanden zu unserem Glück das „Q kafé“. Es war so viel besser als erwartet und gab sogar Hafermilch zur Auswahl. Top!
- Für 2x Oat-Cappuccino bezahlten wir umgerechnet ca. € 2,-.



Giraffe Supermarket Thakhek: Für unsere Weiterreise wollten wir uns ein paar Snacks zulegen und fanden diesen Supermarkt in der Stadt. Er war richtig groß und es gab viel Auswahl. Leider steht in der App „Google Maps“ mittlerweile, dass er dauerhaft geschlossen sei.
Weiterreise zum nächsten Stopp:
Wir buchten unsere Weiterreise über eine Firma, die von unserer Unterkunft beworben wurde. Wie sich im Anschluss herausstellte, wäre es aber etwas günstiger gewesen, hätten wir sie auf eigene Faust gebucht. Da wir in Thakhek kein Taxi per App rufen konnten, waren wir unsicher, wie wir zum Busbahnhof hätten kommen sollen und uns war außerdem nicht klar, wann die Busse zu unserem Zielort Pakse abfahren würden. Es schien uns also einfacher vorab über diese Gesellschaft zu buchen. Wir bezahlten umgerechnet € 10,30 pro Person dafür, dass wir von der Unterkunft mit einem Mini-Bus abgeholt wurden (hier wurden mehrere Stopps gemacht und Touristen abgeholt) und zum Busbahnhof gebracht wurden. Dort angekommen, kaufte der Fahrer direkt am Schalter die Bustickets für den nächsten Local Bus nach Pakse. Wir sahen am Schalter, dass die Tickets dort 160.000 Kip pro Person kosteten, also umgerechnet ca. € 6,30. Sobald die Türen des schon wartenden Busses offenstanden, besetzten alle, die mitwollten, mit Taschen ihre Plätze. Der Bus fuhr noch länger nicht ab und wurde am Ende ziemlich voll. In der Wartezeit können am Busbahnhof noch letzte Getränke und Snacks besorgt werden. Insgesamt saßen wir gute 7 Stunden im Bus und fuhren über 330 Kilometer nach Pakse. Gegen Ende der Fahrt gibt es eine ziemlich dreiste Betrugsmasche, bei der es ebenfalls klug ist, sie vorher zu kennen, um dann richtig reagieren zu können.
Also, hier kommt sie: Ca. neun Kilometer außerhalb von Pakse bleibt der Bus stehen, der Busfahrer ruft laut den Zielort aus und beginnt damit einfach alle Touristen-Rucksäcke aus dem Gepäckraum zu räumen und auf die Straße zu stellen. Der Betrug ist, dass die Touristen aussteigen, dann nicht oder zu spät bemerken, dass sie noch gar nicht direkt am Zielort sind und von dort für die letzten Kilometer noch ein extrem überteuertes Tuk Tuk (die dort im Nirgendwo natürlich schon warten) in die Stadt zu nehmen. So verdienen die Tuk-Tuk-Fahrer auch noch einmal an den Touristen mit und da es weit und breit dort nichts gibt, ist man ihnen und ihren Preisen völlig ausgeliefert. Alles ausgemacht! Die Einheimischen bleiben alle einfach noch im Bus sitzen, da der ja noch weiter in die Stadt fährt und sie das Prozedere bereits kennen. Glücklicherweise habe ich zuvor schon davon gelesen und war darauf vorbereitet. Internet am Handy ist hier übrigens überaus sinnvoll, da man dann in der App „Google Maps“ genau sehen kann, wo man sich gerade befindet. Wir stiegen nur kurz aus, um unsere Rucksäcke einzusammeln und stiegen damit dann einfach wieder in den Bus ein. Die anderen Touristen taten es uns gleich und nach einer Wartezeit, fuhr der Bus auch ohne weitere Diskussion weiter in die Stadt zum eigentlichen Zielort.



Das war unser Abenteuer in Thakhek. Was sagst du dazu? Kannst du dir vorstellen nach Thakhek zu reisen? Warst du vielleicht sogar bereits dort und hast ähnliche oder ganz andere Erfahrungen gemacht? Lass mich gerne an deinen Gedanken oder Erfahrungen teilhaben. Sollten noch Fragen offen sein, schreibe ebenfalls gerne einen Kommentar unten.
Alles Liebe
Jasmin
Wo möchtest du jetzt hin?
