Mumbai – Millionenmetropole am Arabischen Meer:
Bis 1995 hieß Mumbai offiziell „Bombay“. Sie ist die Hauptstadt des indischen Bundesstaates Maharashtra, wichtigste Hafenstadt und das wirtschaftliche Zentrum des Landes. Mit 20,5 Millionen Einwohnern in der Stadt (ohne Vorortgürtel) ist Mumbai Indiens größte Stadt und zählt auch zu den bevölkerungsreichsten Städten der Welt. Das Stadtgebiet erstreckt sich an der Westküste der Maharashtra vorgelagerten, 619 km² großen Insel Salsette. Mumbais Stadtzentrum befindet sich auf einer langgestreckten Halbinsel im Süden von Salsette. Das Zentrum der indischen Bollywood-Filmindustrie befindet sich ebenfalls in Mumbai.












Unsere Anreise nach Mumbai:
Die Anreise von Jaisalmer nach Mumbai wäre mit Zügen und/oder Bussen sehr zeitaufwändig und mühsam gewesen, weshalb wir uns für unseren ersten Inlandsflug entschieden. Das Flugzeug der Fluglinie „IndiGo“ benötigte für die ungefähr 1000 Kilometer nur ca. 1,5 Stunden, dafür bezahlten wir allerdings auch € 77,- pro Person. Aufgabegepäck war automatisch inkludiert und konnte auch nicht abgewählt werden, um eventuell etwas weniger für das Ticket zu bezahlen. Vom Flughafen in Mumbai konnten wir sehr einfach mit der Metro zu unserem Hotel fahren. Wir mussten einmal umsteigen, aber bezahlten für die komplette Fahrt nur umgerechnet ca. € 0,45 pro Person. Das war allerdings nur möglich, da wir eine Unterkunft in Mumbais Vorort-Gegend gebucht hatten, denn die Metro fährt in Mumbai noch nicht bis in die Innenstadt. Die Flughafennähe war jedenfalls für unsere An- und Weiterreise sehr praktisch.
Unsere Low(er)-Budget Unterkunft in Mumbai:
Hotel Golden Sands Inn: Für das Hotel Golden Sands Inn entschieden wir uns aus mehreren Gründen. Zum einen war der Preis pro Nacht für ein Doppelzimmer mit eigenem Bad von umgerechnet ca. € 20,60 für Mumbai ziemlich in Ordnung, zum anderen hat uns die Lage direkt an einer Metro-Station überzeugt. Für viele mag die Lage nicht optimal erscheinen, da die Metro nur in der Vorort-Gegend Mumbais verkehrt. Um in die Innenstadt zu gelangen, musste man also mit der Metro zur Endstation fahren und dort in einen der Local-Trains steigen, also in einen der Züge mit denen täglich unzählige Einheimische in die Arbeit/Schule/Uni, oder wo auch immer sonst hin und wieder nach Hause fahren. Genau das machte aber den Reiz für uns aus. Wir lieben es, uns öffentlich in Städten fortzubewegen. Es ist meistens nicht nur kostengünstig, sondern auch total aufregend sich in einer fremden Umgebung zurecht zu finden. Da man, wie schon erwähnt, mit der Metro auch öffentlich zum Flughafen gelangt, war die Lage zusätzlich für unsere An- und Abreise äußerst praktisch. Denn so konnten wir für wenig Geld ganz einfach in die U-Bahn steigen und mussten nicht aus der Innenstadt mit einem Taxi quer durch den dichten Verkehr und dabei hoffen unseren Flug noch zu erwischen. Um in die Stadt zu kommen, benötigt man jedenfalls von diesem Hotel aus Zeit, denn für die Fahrten mit Metro und Zug fährt man ungefähr eine Stunde. Uns hat das nicht gestört, aber es muss einem einfach vorher bewusst sein, um diese Zeiten einplanen zu können. Das Hotel selbst hat gut gepasst. Das Zimmer war sauber und es gab auch die Möglichkeit Essen über den Room-Service zu bestellen. Die Gerichte wurden nicht im Hotel zubereitet, sondern in Kooperation mit einem Restaurant in der Nähe bestellt. Die Männer an der Rezeption waren freundlich, aber ich vermute, dass sie sonst eher indische Gäste betreuen, da die Unterhaltung auf Englisch eher einseitig war. Übrigens – vielleicht noch gut zu wissen – gab es leider kein Fenster in unserem Zimmer, was aber für die paar Nächte für uns weniger ein Problem war.







Fortbewegung in Mumbai:
Wie schon angesprochen, haben wir uns hauptsächlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Mumbai fortbewegt. Wenn man genug Zeit und ein bisschen Mut mitbringt, ist das auch überhaupt kein Thema. Zeit, weil Mumbai mit seinem Vorortgürtel sehr groß ist und es einfach ein bisschen dauert, bis man sich zurechtfindet und am gewünschten Ziel ankommt. Und Mut, weil die erste Berührung vor allem mit den Local Trains schon auch verwirrend und überwältigend sein kann. So hat beispielsweise der berühmte Chhatrapati Shivaji Maharaj Terminal (CSMT) insgesamt 18 Bahnsteige. Aber keine Sorge – es wird einem unserer Erfahrung nach überall weitergeholfen.
Metro: Die Metro ist in Mumbai noch relativ neu (jedenfalls zu unserer Reisezeit im Jän./Feb. 2025) und operiert aus dem Grund bisher nur in den Vororten. Sie soll auch noch weiter ausgebaut werden, aber zurzeit kreuzt sie Bahnhöfe, damit man mit den Local-Zügen gut weiterkommt. Die Fahrt mit der Metro ist komfortabel und mit den Kosten von ein paar Euro Cent sehr günstig. Die App „m-Indicator“ ist hier zur Orientierung hilfreich. Dort kann man den Metro-Plan einsehen. Für uns war die Metro-Linie 3 interessant, da sie vom/zum Flughafen führt und die Metro-Linie 1, da unser Hotel dort an der Station „Asalpha“ lag. Um von dort in die Stadt zu gelangen, fuhren wir mit Linie 1 bis zur Endstation „Ghatkopar“ und stiegen von dort aus in einen der Local Trains um.




Local Train: Das Zug-Netz ist sehr gut ausgebaut und die Einheimischen nutzen es viel. Die Fahrten sind günstig, aber meist ziemlich voll, was aber nicht heißt, dass sich nicht immer doch noch jemand reinquetschen kann. An den Bahnhöfen gibt es häufig Automaten, um Tickets zu erwerben. Dies war für uns Touristen allerdings nicht möglich, da man diese nur mit einer App und indischem Bankkonto erwerben konnte. Es ist also wichtig einen Ticketschalter für die Barzahlung zu finden, was bei der Größe mancher Bahnhöfe nicht immer so einfach ist. Es hat in unserem Fall keine zwei Minuten des Gegend-Absuchens mit fragenden Blicken gedauert, bis uns ein freundlicher Inder zur Hilfe eilte und uns ansprach. Er half uns Tickets zu kaufen und übernahm dann sogar die Kosten mit den Worten: „Welcome to Mumbai and safe travels!“ So viel Gastfreundschaft wie in Indien wurde uns noch selten zu teil. Als wir dann mit unseren Tickets nicht wussten welcher Bahnsteig und auch welche Seite davon die richtige war, half uns dort sofort der nächste Einheimische weiter. Dieser erklärte uns dann auch noch, dass es für uns Touristen wichtig wäre immer die „Slow Trains“ und nie die „Fast Trains“ zu nehmen. Wie der Name schon sagt, fahren die Slow Trains etwas langsamer, bleiben öfter stehen und brauchen demnach länger. Aus dem Grund wollen die meisten Einheimischen lieber mit den Fast Trains fahren und diese werden deshalb auch richtig voll. Und mit voll meine ich, dass Menschen bei den Türen raushängen, mit der einen Hand ihre Aktentasche umklammernd und mit der anderen irgendwo am Zug Halt suchend. Egal wie voll diese Züge auf uns scheinen mögen, es passen immer noch Menschen hinein. Das zu beobachten war ein unglaubliches Erlebnis an sich. Einmal stiegen wir unwissend an der Endstation in einen noch fast leeren Fast Train und wieder machte uns ein freundlicher Einheimischer darauf aufmerksam, dass dieser Zug gleich zum Bersten voll sein wird und wir lieber aussteigen und auf den nächsten warten sollten. Auch die Slow Trains können zu den Stoßzeiten mal voller werden, aber wir hatten immer ein paar Einheimische Beschützer, die uns halfen durch die Menge zum Ausgang zu gelangen. Da der Zug in den meisten Stationen nur sehr kurz hält, müssen alle gleichzeitig ein- und aussteigen, was das Gedränge natürlich extrem verstärkt. Zur Not muss man eben mal eine Station später aussteigen und ein Tuk Tuk zurück nehmen. Wir sind während unseres Aufenthaltes mehrmals mit den Local Trains gefahren und machten durchgehend gute Erfahrungen. Es hat total Spaß gemacht und war ein sehr spezielles Erlebnis, das wir nur empfehlen können auszuprobieren. Auch hier ist die App „m-Indicator“ sehr hilfreich. Man kann alle Zuglinien, Haltestellen und sogar die Pläne der Bahnhöfe einsehen.










Taxi: Mit der App „Rapido“ ist es sehr einfach Taxis zu einem angemessenen Preis zu rufen. Man sollte aber, vor allem in Stoßzeiten, viel Zeit mitbringen, da es oft etwas dauert, um durch den dichten Verkehr der Innenstadt zu kommen. Wir haben nur einmal die Option gewählt ein Taxi bis zum Hauptbahnhof (CSMT) zu nehmen, da wir müde waren und nicht mehr gehen wollten. Dabei steckten wir für eine Zeit im Stau. Allerdings war das auch abends und offensichtlich „Rush Hour“. Es gibt aber auch die Möglichkeit ein Motorrad-Taxi zu rufen, was sicherlich eine gute Möglichkeit darstellt, wenn man alleine unterwegs ist, um schneller durch den Verkehr zu kommen.
Tuk Tuk: Tuk Tuks stehen überall bereit und bieten ihre Fahrten an. Wie überall wo es Tuk Tuks gibt gilt natürlich auch hier: Preis vorher aushandeln! Wir haben diesmal kein Tuk Tuk genutzt.
Zu Fuß: Wir sind sehr viel auch zu Fuß gegangen. Es reicht ja sich mit einem der Züge in die Innenstadt bringen zu lassen und dann die Gegend zu Fuß zu erkunden. Es gibt mehrere Bahnhöfe in der Innenstadt und so kann man in der Kombination von Zug und Gehen einige Ecken von Mumbai selbst entdecken.
Unsere Aktivitäten & Sehenswürdigkeiten in Mumbai:
Chhatrapati Shivaji Maharaj Terminus (CSMT): Von Bahnhöfen und Zügen habe ich nun schon viel erzählt. Wichtig zu erwähnen ist aber noch, dass der Chhatrapati Shivaji Maharaj Terminus, kurz CSMT eine Sehenswürdigkeit an sich ist. Das Bahnhofsgebäude im Stil der viktorianischen Neugotik wurde von einem britischen Architekten entworfen, 1888 fertiggestellt und ist seit 2004 UNESCO Weltkulturerbe. Wir fanden sein Äußeres und Inneres absolut beeindruckend und sehenswert. Auch, wenn man nicht vor hat den Zug zu benutzen, lohnt sich unserer Ansicht nach, ein Besuch des Bahnhofes. Sobald es dämmert wird das Gebäude außen bunt beleuchtet. Übrigens ist der Chhatrapati Shivaji Maharaj Terminus einer der größten und geschäftigsten Bahnhöfe der Welt. Täglich passieren etwa 1000 Züge und ungefähr 3 Mio. Menschen diesen Bahnhof. Ein richtiges Spektakel!







Gateway of India: Das Gateway of India ist ein monumentaler Triumphbogen, der in den Jahren 1911 bis 1924 im Stadtteil Colaba erbaut wurde. Das im indo-sarazenischen Stil errichtete Bauwerk ist ca. 50m breit und 26m hoch und zeigt drei unterschiedlich breite und hohe Tore. Am Fuß der Steintreppe legen heute noch Fährboote an, die Touristen zur Insel Elephanta übersetzen. Während unseres Besuches im Jän./Feb. 2025 wurde der Triumphbogen gerade restauriert, weshalb er teilweise eingerüstet war. Um auf das Gelände zu gelangen, passiert man erst einen Security-Check, muss aber keinen Eintritt bezahlen. Auf dem Areal wird man häufig von Verkäufern angesprochen. Darunter sind auch einige Fotografen, die anbieten professionelle Fotos von dir vor dem Triumphbogen zu schießen. Wir haben immer dankend abgelehnt, aber beobachtet, dass einige einheimische Touristen dieses Angebot gerne annahmen.







St. Thomas Cathedral: Bei einem Spaziergang durch die Stadt kamen wir hier durch Zufall vorbei. Sie ist eine der ältesten Kirchen in Mumbai und wurde im neugotischen Stil erbaut. Die Kirche ist dem Apostel Thomas geweiht und liegt im historischen Zentrum von Mumbai, nahe dem Horniman Circle und dem Flora Fountain.

Flora Fountain: Der Flora-Brunnen steht am historischen Hutatma Chowk. Er wurde 1864 erbaut und stellt die römische Göttin Flora dar. Der Brunnen ist ein wichtiges architektonisches Denkmal und ein kulturelles Wahrzeichen der Stadt. Der Brunnen ist von denkmalgeschützten Gebäuden im viktorianischen Stil umgeben, die zur Atmosphäre des Platzes beitragen.

Mumbai Maharashtra Police: Das Hauptquartier der Polizei von Maharashtra befindet sich in einem denkmalgeschützten Gebäude, das früher als Royal Alfred Sailors‘ Home – eine Unterkunft für Seeleute und Offiziere – bekannt war. Es befindet sich im Fort-Bereich von South Mumbai und ist UNESCO-Weltkulturerbe. Bei unserem Spaziergang durch die Stadt sind wir durch Zufall daran vorbeispaziert. Es fiel uns sofort ins Auge und wir mussten nachsehen, um welches Gebäude es sich handelt. Mit einem Polizeihauptquartier hätten wir ja jetzt nicht gerechnet. Als wir dort so standen und es von außerhalb des Zaunes bewunderten, bemerkten wir plötzlich einen Adler, der darüber kreiste. Was für ein spannender Moment!

Mumbai Port & Harbor point: Der Hafen von Mumbai, auch bekannt als Mumbai Port, ist ein natürlicher Tiefwasserhafen und erstreckt sich über eine Fläche von 400 Quadratkilometern. Auf Google Maps fanden wir den „Harbour point“ und spazierten zu Fuß dorthin. Es handelt sich um eine Straße mit einer bunten Streetart-Wand. Viel mehr gab es dort nicht zu sehen und wir tranken in einer Parallelgasse einen Kaffee in einem der vielen Third Wave Coffee-Häusern.



Mani Bhavan Gandhi Sangrahalaya: Das Mani Bhavan Gandhi Sangrahalaya ist ein Museum in Mumbai, das dem Leben und Wirken Mahatma Gandhis gewidmet ist. Es handelt sich um Ghandis Wohnsitz in den Jahren 1917 bis 1934. Darin gibt es Räume auf zwei Stockwerken zu besichtigen. Man sieht beispielsweise Bilder aus seinem Leben, Briefe, die er geschrieben hat und einige Ereignisse seines Lebens wurden liebevoll in Puppenschaukästen inszeniert. Der Eintritt ist mit umgerechnet ca. € 0,25 sehr niedrig und man bekommt einen kleinen Folder mit Informationen in der eigenen Landessprache.









Chowpatty Beach: Der Chowpatty Beach ist ein belebter Strand in Mumbai. Uns kam er ziemlich breit und zu unserem Reisezeitpunkt verhältnismäßig sauber vor. Zum Schwimmen ist das Meer an diesem Strandabschnitt allerdings trotzdem nicht geeignet, da es als sehr verschmutzt gilt. Er ist ein beliebter Ort für Einheimische und Touristen, besonders zum Sonnenuntergang und für abendliche Spaziergänge.


Weitere Aktivitäten & Sehenswürdigkeiten auf unserer Liste:
- Hanging Gardens: sind eine beliebte terrassenförmig angelegte Gartenanlage auf dem Malabar Hill
- Tower of Silence: ist eine kreisförmige, erhöhte Struktur, die von Zoroastriern errichtet wurde, um Leichen Aasvögeln auszusetzen (bekannt als Exkarnation)
- Worli Fort & Bandra Worli Sealink Bridge: eine beeindruckende Schrägseilbrücke, die Bandra und Worli verbindet, ein architektonisches Wahrzeichen der Stadt
- Global Vipassana Pagoda: soll die größte künstliche Steinpagode der Welt und eines der höchsten Steinmonumente der Welt sein
- Elephanta-Höhlen: vor der Küste auf der nahen Insel Elephanta, befinden sich alte Höhlentempel, die dem Hindugott Shiva geweiht sind
Lokale und Restaurants in Mumbai:
Mumbai Murugan: Unser Lieblingsstraßenstand in Mumbai! Hier kann man sehr authentisch zum Beispiel Dosas und Idli essen. Es gibt einen Stehtisch an der Wand, an dem ungefähr fünf Personen Platz haben. Außerdem stehen ein paar Plastikhocker auf dem Gehweg. Als wir ankamen, verbrachten gerade ein paar Inder im Anzug vermutlich dort ihre Mittagspause. Wir wurden freundlich empfangen und der Chef gab uns sofort eine Einweisung in sein Sortiment. Außerdem bekamen wir ein paar Kostproben seines Reisgerichtes, das an dem Tag mit Kokosmilch gemacht wurde. Er erklärte uns, dass sein Reis täglich anders gemacht wird. Wir liebten das Essen dort sehr und haben ziemlich wenig dafür ausgegeben. Trinkgeld wollte der gute Herr keines annehmen, dafür bat er uns um eine Google-Bewertung, die wir sehr gerne schrieben.
- 1x Dosai Masla, 1x andere Dosai, 1x Ragi Idli, 1x Sukku Coffee bezahlten wir umgerechnet ca. € 2,95.





Kala Ghoda Cafe: Ein offensichtlich sehr beliebtes Café, denn als wir ankamen, war kein einziger Platz frei. Wir warteten am Rand, aber ein Kellner bot uns dann an, hinten im Lounge-Bereich an der Bar Platz zu nehmen. Vermutlich auch, damit wir nicht im Weg herumstehen. Das Ambiente war wirklich schön, aber aus unserer Sicht war es viel zu teuer, um noch ein weiteres Mal vorbeizukommen.
- Für 1x Waffeln, 1x Kuchen, 1x Cappuccino mit Cashew-Kokosmilch, 1x Americano, 1x Wasser bezahlten wir umgerechnet ca. € 20,35.
Third Wave Coffee: Die Third Wave Coffee Roasters muss wohl eine Kaffeehaus-Kette sein, denn wir haben sie öfter gesehen und waren auch mehrmals dort Kaffee trinken. Man bestellt und bezahlt am Tresen und bekommt seine Bestellung dann zum Tisch gebracht. Hier haben wir auch immer wieder Leute an ihren Laptops beobachtet.
- Für 1x Iced Americano large, 1x Americano, 1x Banoffee-Torte bezahlten wir umgerechnet ca. € 9,70.
- Für 2x Cookies, 1x Soja-Cappuccino, 1x Filtercoffee bezahlten wir umgerechnet ca. € 10,80.


Cafe Reed by QUORUM: Wir wollten auch noch ein weiteres Viertel in Mumbai sehen und unsere Entscheidung fiel aus dem Bauch heraus auf „Parel“. Um noch zu essen, bevor wir das Viertel unsicher machten, suchten wir ein Restaurant in der Nähe der Zug-Station heraus und unsere Wahl fiel auf das „Cafe Reed“. Was uns vorher nicht bewusst war: Das Restaurant befindet sich in einem großen Firmencampus namens „One World Center“ (One Indiabulls Centre). Beim Eintreten muss man durch einen Security-Check und sich als Gast in ein großes Buch eintragen. Als wir erst ein wenig im Labyrinth aus 14 Stockwerken umherirrten, halfen uns zwei freundliche Inder das Restaurant im 8. Stock zu finden. Nach unserer Ankunft, aber der kurze Schreck – denn es war wegen einer privaten Veranstaltung geschlossen. Die freundliche Dame am Empfang telefonierte aber kurz und machte für uns eine Ausnahme: wir durften im Members-Bereich Platz nehmen. In so edler Umgeben haben wir zu der Zeit schon länger nicht mehr gespeist und ich fühlte mich zwischen all den gut gekleideten Menschen ziemlich underdressed. Sogar ein Besuch der dortigen Toilette war ein wahrgewordener Toiletten-Traum. Ihr ahnt es schon – das war wohl mit Abstand unser teuerster Restaurantbesuch. Ein bisschen Ausblick auf Mumbais Skyline bekamen wir aber beim Verlassen des Restaurants auch noch und es war sehr spannend die Unterschiede Mumbais so hautnah zu erleben.
- Für 2x vegetarisches Flatbread (sowas in der Art, wie Flammkuchen), 2x Saft, 1x Wasser bezahlten wir umgerechnet ca. € 24,20.







Bombay to Barcelona Library Cafe: Amin Sheikh hat ein Buch über sein Leben als Straßenkind in Indien geschrieben und darüber, wie eine Chance, die sich ihm bot, dieses Leben völlig verändert hat. Das Café „Bombay to Barcelona“ hat er gegründet und gibt damit jungen Menschen von der Straße eine ähnliche Chance, in dem sie im Café Arbeit und eine Mahlzeit bekommen. Mit Spendengeldern und den Einnahmen durch sein Buch baut er Wohngemeinschaften für diese jungen Menschen, damit auch ihr Leben sich ändern kann. Mit Ausbildung, einer sinnvollen Tätigkeit und einer Wohnmöglichkeit gibt er ihnen eine wahre Chance ihr altes Leben hinter sich zu lassen. Das Café befindet sich nicht in der Innenstadt, sondern im Vorort in der Nähe der U-Bahnstation „Marol Naka“, weshalb wir am Weg zum Flughafen hier noch einen Extra-Stopp gemacht haben. Neben Kaffee, anderen Getränken und verschiedenen Speisen, kann man hier Amin Sheikhs Buch (in unterschiedlichen Sprachen) erwerben. Der Erlös des Buches geht angeblich zu 100% in die Wohnungsbau-Projekte für die Straßenkinder. Außerdem wird auch selbstgemachter Schmuck und ausgewählte Kleidungsstücke zum Verkauf angeboten. Uns hat dieses Projekt so beeindruckt, dass wir es unbedingt in Form unseres Besuches unterstützen wollten. Wir haben gut gegessen, ein Buch und ein wenig Schmuck gekauft. Besonders beliebt ist wohl der „Coffee Bon-Bon“, der mit Kondensmilch gemacht wird und mit seinen Schichten richtig cool aussieht.
- Für 1x Americano, 1x Omlette mit 2 Toast, 1x Hummus mit Knoblauchtoast, 1x Wasser, 1x Cappuccino mit Mandelmilch, 1x Pancake und einen Coffee Bon-Bon bezahlten wir umgerechnet ca. € 19,20.








Weiterreise zu unserem nächsten Stopp:
Ursprünglich hätten wir eigentlich geplant von Mumbai nach Goa in ca. 15 Stunden mit dem Zug zu fahren. Leider bekamen wir für diese Strecke auch vier Wochen vorher schon keine Tickets mehr, da sie wohl sehr beliebt zu sein scheint. Daher beschlossen wir wieder einen Inlandsflug zu buchen. Für die Tickets bei der Fluggesellschaft „IndiGo“ bezahlten wir diesmal ca. € 46,20 pro Person und brauchten dann nur ca. eine Flugstunde bis zum Zielort.
Das war unser Abenteuer in Mumbai. Was sagst du dazu? Könntest du dir vorstellen nach Mumbai zu reisen? Warst du vielleicht sogar bereits dort und hast ähnliche oder ganz andere Erfahrungen gemacht? Lass mich gerne an deinen Gedanken oder Erfahrungen teilhaben. Sollten noch Fragen offen sein, schreibe ebenfalls gerne einen Kommentar unten.
Alles Liebe
Jasmin
Wo möchtest du jetzt hin?
