Koh Chang

Koh Chang – Die Elefanteninsel

Koh Chang in der Provinz Trat an Thailands Ostküste ist nach Koh Phuket und Koh Samui die drittgrößte Insel Thailands und noch deutlich weniger touristisch als ihre größeren Geschwister. Als Geheimtipp kann man die 217km² große Insel dennoch nicht bezeichnen. Regenwald, Wasserfälle und schöne Strände, Boots- und Kajaktouren, Schnorcheln und Tauchen – auf Koh Chang gibt’s es richtiges „Island-Life“ in traumhafter Kulisse, das zum Verweilen einlädt. Von November bis April/Mai ist Trockenzeit auf der Insel und von Mai bis Oktober/November regnet es im Durchschnitt vermehrt. Die trockensten Monate sollen Dezember bis März sein. Grundsätzlich besteht aber ganzjährig ein warmes Klima mit Temperaturen zwischen 26 und 34 Grad Celsius. Koh Chang bedeutet wörtlich übersetzt „Elefanteninsel“ und bezieht sich vermutlich auf die Bergkette der Insel, die aus einer bestimmten Perspektive die charakteristische Silhouette eines liegenden Elefantenkopfes inklusive Rüssel bilden soll. Die Insel ist übrigens das Herzstück des Mu Ko Chang Marine Nationalparks, der 1982 gegründet wurde und ungefähr 50 Inseln umfasst.

Unsere bisherigen Aufenthalte in Koh Chang:

  • 21.02. – 24.02.2025 (3 Nächte)
  • 02.03. – 05.03.2025 (3 Nächte)

Unsere Anreise nach Koh Chang:

Von unserer Unterkunft in Bangkok, in der Nähe des Lumphini Parks, fuhren wir mit BTS und Metro bis zur Station „Ekkamai“, den von dort aus fahren nämlich auch die Busse zum Koh Chang Pier in Trat. Für die Hin- und Retourtickets bezahlten wir in Summe umgerechnet ca. € 15,60 pro Person. Wir bekamen unsere Tickets problemlos dort am Schalter zwei Tage vor unserer geplanten Fahrt. Da es günstiger war direkt ein Hin- und Retourticket zu buchen und wir unser Rückreisedatum nach Bangkok auch schon wussten, kauften wir direkt so ein Kombiticket. Bis zum Pier braucht der Bus ungefähr 5 bis 6 Stunden und sobald man aussteigt, wird man direkt weitergeleitet zum Schalter für die Fährtickets nach Koh Chang. Das war mehr oder weniger einfach ein Tisch und die zwei Damen dort erkundigten sich nach der gebuchten Unterkunft auf der Insel. Im Fährticket ist nämlich auch der Transport zum Hotel inkludiert, was sehr praktisch ist und der Preis von ca. € 5,- pro Person dafür auch echt in Ordnung, wie wir finden. Mit der Fähre fuhren wir dann noch ungefähr 30 Minuten bis zur Insel, die man vom Pier aus bereits gut sehen kann. Auf Koh Chang brachten wir unser Gepäck erst auf das Areal außerhalb des Hafens, wo einige Shuttles bereitstanden und ein paar Thais emsig versuchten die Touristen auf die passenden Wägen zu verteilen. Diese Organisation schien gar nicht so einfach zu sein, denn bis wir im richtigen Auto saßen, mussten wir dreimal wechseln. Hier ist es also gut, wenn man ein wenig Geduld mitbringt, denn ich bin sicher, jeder gibt sein bestes dort. Am Ende kommt man am richtigen Hotel an und das ist es doch, was zählt.

Unsere Freunde übrigens, mit denen wir uns auf der Insel trafen, flogen mit dem Flugzeug von Bangkok nach Trat, ließen sich zum Pier bringen und fuhren dort dann auch mit der Fähre auf die Insel. Wer also nicht gerne so lange im Bus sitzt, oder weniger Zeit und dafür mehr Geld hat, kann auch diese Art der Anreise wählen.

Unsere Low(er)-Budget Unterkunft auf Koh Chang:

THARA PHLU Bungalows (bei unserer Buchung: Kannika Resort): Diese Unterkunft wählten wir für unsere beiden Aufenthalte und waren schwer begeistert. Die Lage ist allerdings nur gut, wenn man auch Roller fährt, denn die Bungalows befinden sich nicht am Strand, sondern im Landesinneren in der Nähe eines Wasserfalls. Für Rollerfahrer ist das natürlich kein Thema und ein Fahrzeug kann man auch zu einem fairen Preis direkt über die Unterkunft mieten. Wir sagten vor unserer Anreise über die booking.com-Chat-Funktion Bescheid und die Roller standen bei Ankunft schon für uns bereit. Die Mitarbeiterin, die sich um die kleine Anlage kümmert, kann zwar kein Englisch, aber die Kommunikation funktionierte auch über den Google-Translator sehr gut. Außerdem wurden unsere Fragen immer sehr rasch über die booking.com-Chat-Funktion beantwortet. Wir hatten beide Male einen kleinen Bungalow („Suite mit Kingsize-Bett und Balkon“) mit eigenem Badezimmer und die Grundausstattung darin war absolut ausreichend. Bei unserem zweiten Aufenthalt reiste ein Freund mit uns und buchte für sich das große Zimmer („Villa mit Gartenblick“), in das wir auch einen Blick werfen durften und morgens mit ihm in seiner Küche frühstücken konnten. Im Badezimmer gab es immer wieder auch Ameisen, aber das ist in Thailand (und generell Südostasien) eher nichts Ungewöhnliches, da man sich ja mitten in der Natur befindet. In großen, teureren Hotels wird vermutlich häufig Gift gespritzt, weshalb es dort dann vielleicht anders ist. Uns jedenfalls stören die kleinen Tiere im Bad nicht, solange sie dort auch bleiben und nicht in Bett oder Rucksäcke kommen (was nie der Fall war). Da sich die Unterkunft etwas abseits des Geschehens befindet, ist es dort nachts auch angenehm ruhig und man hört, wenn, dann nur die Hunde, die dort im Umkreis leben. Während unseres Aufenthaltes waren auch immer ein paar Welpen direkt an der Unterkunft, die sich jedes Mal total über unsere Aufmerksamkeit gefreut haben. Bezahlt haben wir für den Bungalow übrigens beim ersten Aufenthalt ca. € 24,- pro Nacht und beim zweiten um die € 22,-. Die Preise variieren und es kommt wohl darauf an wann man bucht und auch welche Rabatte man über die App durch den jeweiligen Status bekommt.

Fortbewegung auf Koh Chang:

Motorroller: Um die Insel zu erkunden, bietet sich ein Roller sehr an. Man kann die Insel nicht ganz umrunden, da im Süden ein Teil dichter Regenwald ist und es dort keine Straße gibt, aber man kann wunderbar einmal bis ganz in den Süden dorthin und dann über den Norden um die Insel herum auf die andere Seite im Süden fahren. Für diese Strecke benötigt man beispielsweise (ohne Pause) ungefähr 1 Stunde und 30 Minuten mit dem Roller (ca. 55km). Wir konnten unseren Roller direkt über unsere Unterkunft mieten und bezahlten dafür ca. € 8,50 pro Tag. Auf Koh Chang gibt es auch einige Tankstellen, an denen man vorbeikommt und wo man seinen Roller tanken kann. Häufig wird in Thailand Sprit auch in Flaschen am Straßenrand angeboten, was genauso funktioniert, aber oft ein bisschen teurer ist.

Songthaew: Diese Sammeltaxis fahren auf ihren bestimmten Strecken über die Insel. Man wartet, um mitfahren zu können, einfach am Straßenrand und winkt, wenn eines vorbeifährt. Nach dem man Ziel und Preis ausgemacht hat, geht’s auch schon los.

Zu Fuß: Ist man ausschließlich zu Fuß unterwegs, dann ist es sicher von Vorteil ein Hotel direkt an einem schönen Strand zu buchen und darauf zu achten, dass auch Restaurants in Gehnähe vorhanden sind.

Unsere besuchten Strände auf Koh Chang:

Etwas, worauf man sich auf Koh Chang vorbereiten muss, sind die kleinen Quälgeister, die einem das Leben manchmal schwer machen können. Die Rede ist hier von Sandfliegen, mit denen wir auf den Inseln Koh Chang, Koh Kood und Koh Mak das erste Mal in Berührung kamen. Im Grunde sind sie absolut nicht gefährlich, aber ganz schön hinterlistig. Man bemerkt sie nämlich nicht, da sie sehr klein sind und auch ihre Stiche sind erst Stunden später spürbar. Dann dafür umso stärker. Mit Moskito-Stichen kaum vergleichbar jucken sie um ein Vielfaches mehr und es dauert leider auch länger bis sie wieder abheilen. Die Gefahr besteht einzig darin, dass man die Stiche aufkratzt und diese sich dann entzünden. Vorbeugend kann man natürlich Insektenrepellent verwenden, oder aber in einer natürlicheren Variante seine Haut vor dem Strandbesuch richtig gut mit Kokosöl einreiben. Sollte man dennoch gestochen werden, hilft eine Insektenstich-Creme gegen den Juckreiz oder ein Heater (z.B. „Heat-it“), den wir häufig benutzen. Genauso wie bei Moskitos auch, gibt es Menschen, die mehr und andere die weniger gestochen werden. Ich beispielsweise ziehe diese Tiere stark an und werde immer viel mehr gestochen als Consti. Das ist bei Moskitos schon manchmal nervig, aber auf Koh Chang war das für mich tatsächlich noch einmal eine ganz andere Liga. Dennoch sind es die Inseln in dieser Gegend für mich absolut Wert sie zu bereisen und die Sandfliegen würden mich nicht abhalten noch einmal dorthin zu fahren. Was soll ich sagen… kein Paradies ist perfekt!

White Sand Beach (Had Sai Khao): Im Norden der Westküste liegt der wohl beliebteste Strand Koh Changs, der White Sand Beach. Name ist hier Programm, denn der Strand ist wunderschön. Es muss einem aber auch bewusst sein, dass hier immer viel los ist. Neben weißem Sand und türkisblauem Wasser finden sich eine Vielzahl an Restaurants und Resorts am Strand. Hier befindet sich das touristische Zentrum insbesondere für Familien, daher gibt es auch ein bisschen aktives Nachtleben (mit Bars und Feuershows) in dieser Gegend.

Klong Kloi Beach (auch: Bang Bao Beach): Im äußersten Südwesten der Insel befindet sich der Klong Kloi Beach. Dieser Strand ist deutlich ruhiger als die im nördlichen Teil der Insel. Neben der entspannten Atmosphäre gibt es aber auch ein paar Strandbars, Restaurants und Unterkünfte. Außerdem ist das Stelzendorf Bang Bao nicht weit entfernt.

Long Beach: Ganz im Südosten der Insel befindet sich der Long Beach, welcher für Ruhesuchende sehr geeignet ist, da hier aufgrund der Lage recht wenig los ist. Die Gegend ist noch weniger erschlossen und die Anfahrt vom Trubel im Westen aus ein wenig aufwändig. Dafür gibt es sehr entspannte Atmosphäre, goldgelben Strand, klares Wasser und einige Pflanzen, die ein bisschen Schatten spenden. Bei unserem Besuch war gerade Ebbe und man musste schon weit rausgehen, um im Meer schwimmen zu können. Hier zahlt es sich aus, die Gezeiten vorher ein wenig im Auge zu behalten.

Unsere Aktivitäten & Sehenswürdigkeiten auf Koh Chang:

Bevor wir an einen Ort kommen, suche ich immer mögliche Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten im Internet zusammen, um dann vor Ort spontan einfacher entscheiden zu können, was gerade passt, oder worauf wir Lust haben. Das Pensum hierbei ist nicht nur von Mensch zu Mensch unterschiedlich, sondern oft auch sehr tagesabhängig. Es gibt Tage, an denen hat man einfach mehr Energie und andere wiederum, an denen braucht man etwas Pause. Auch das Wetter spielt bei uns hin und wieder eine nicht unwichtige Rolle. Wir haben das besonders bei unserem Langzeitreisen beobachtet, dass wir an manchen Tagen auch einfach dankbar über ein bisschen Pause von den vielen Eindrücken waren. Generell reisen wir sehr gerne langsamer und gemütlicher und mögen vollgepackte 10-Stunden-Sightseeing-Tage nicht unbedingt. Wir sitzen zwischendurch gerne mal im Kaffeehaus oder am Laptop, um z.B. an den Inhalten für diesen Blog zu arbeiten. Die Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten, die wir selbst gesehen und erlebt haben, beschreibe ich hier ausführlicher und weitere, die noch auf unserer Liste waren, führe ich ebenso an. Vielleicht sparst du dir dann ein bisschen Zeit für die Recherche.

Hinweis: Aktivitäten mit Tieren (auch Zoos, Aquarien etc.) sparen wir bewusst aus, da wir diese Orte nicht unterstützen wollen und daher in den meisten Fällen auch gar nicht erst besuchen.

Bang Bao Pier: Der Bang Bao Pier befindet sich im Südwesten der Insel und ist mit dem Motorroller, sowie Sammeltaxi gut zu erreichen. Für Roller gibt es einen Parkplatz, an dem eine kleine Gebühr verlangt wird. Bei dem Pier handelt es sich um ein auf Stelzen über dem Wasser erbauten Fischerdorf mit einigen Souvenirshops, Restaurants und Tauchschulen. Außerdem ist es der Hauptausgangspunkt für Bootstouren zu den anderen Inseln in der Gegend (Koh Kood, Koh Mak).

Kai Bae Viewpoint: An der Westküste zwischen dem Kai Bae Beach und dem Lonely Beach findet man den Kai Bae Viewpoint. Der wohl bekannteste Viewpoint der Insel bietet Ausblick auf die vier vorgelagerten Inseln (Koh Man Nai, Koh Man Nok, Koh Pli, Koh Yuak). Es gibt einen Parkplatz und der Eintritt ist kostenlos. Auch zum Sonnenuntergang soll er ein beliebter Spot sein.

White Sand Beach Viewpoint (Google Maps: „View point“): Direkt an der steilen Küstenstraße nördlich des Hauptstrandes, kann man bei diesem Viewpoint stehenbleiben und die Aussicht genießen. Der Aussichtspunkt bietet einen Panoramablick über die gesamte Bucht, das türkisblaue Wasser und den weißen Sandstrand. Häufig sieht man auch Affen dort, wobei es hierbei natürlich ratsam ist ausreichen Abstand einzuhalten und in ihrer Gegenwart keine Lebensmittel auszupacken.

Aussichtspunkt „A nice view of Koh Chang“: Hier gibt es nicht viel, außer einen langen, alten Steg, der ins Wasser führt. Bei unserer Ankunft standen dort ein paar Fischer, die ihre Angelruten auswarfen und freundlich grüßten. Wir spazierten bis ganz nach vorne und hatten einen schönen Blick zurück auf die Küste. Wenn man ohnehin hier vorbeifährt, dann kann man auch stehenbleiben und sich ein eigenes Bild machen.

Khlong Nonsi Waterfall: Ein Wasserfall, bei dem kein Eintritt zu entrichten war (daher fiel unsere Wahl auf ihn). Um zu ihn zu gelangen, mussten wir ein wenig über die Felsen klettern, was wir schon allein cool fanden. Zu unserem Glück gab es auch einen kleinen Wasserfall und ausreichend Wasser im Becken, um zu schwimmen. In der Trockenzeit ist das nämlich häufig anders. Bei unserem Besuch waren wir fast ganz alleine dort und blieben auch einige Zeit, um zu schwimmen und zu entspannen.

Salak Khok Fishing Village: Im Südosten der Insel befindet sich dieses ruhige, authentische Fischerdorf auf Stelzen, das in eine Mangrovenbucht gebaut wurde. Es bietet Einblicke in das traditionelle Leben, Möglichkeiten für Kajakfahrten, Touren mit Holzbooten durch die Mangroven oder ein kühles Getränk einzunehmen fernab vom Trubel der Westküste.

Wat Salak Phet: Ebenfalls im Südosten der Insel befindet sich dieser farbenfrohe Tempel. Wir kamen hier vorbei, als wir gerade auf dem Weg zum Mangrove Forest waren und blieben spontan stehen. Leider war ich für einen Tempelbesuch nicht angemessen gekleidet, daher bewunderte ich den Tempel nur von außen.

Salak Phet Mangrove Forest: Hier kann man über einen Holzsteg durch den Mangroven-Wald spazieren. Wir fanden dieses Erlebnis ganz wunderbar. Es gibt einen Parkplatz für den man eine kleine Gebührt bezahlt, aber dafür (in unserem Fall jedenfalls) kostenlos den Naturlehrpfad betreten kann. An einigen Stellen hängen Infoschilder, die allerdings nicht auf Englisch beschriftet sind. Da bei unserem Besuch Ebbe war, sahen wir die Pflanzen erst recht weit hinten im Wasser stehen. Man kann aber ganz bis zur Küste durchgehen und hat dann einen schönen Ausblick auf die Bucht. Viele der Holzlatten am Weg sind bereits morsch oder durchgebrochen, also ist hier ein wenig Vorsicht geboten.

Schnorcheltrip – 3 Stopps: Hier kann ich keine Kostenangabe machen, da wir von unserem Freund Michi nachträglich zum Geburtstag eingeladen wurden. Die Überraschung ist sehr geglückt und wir freuten uns sehr darüber. Er buchte jedenfalls bei „Phrasitchai Tour“ (einem Motorrad- und Touranbieter direkt neben dem Fitnesscenter P.Joon gym koh chang) eine private Tour nur für uns drei mit einem Wooden Boat. Es gäbe auch die Möglichkeit bei einer Gruppen-Schnorchel-Tour dabeizusein oder auch ein Speedboat zu wählen. Die Plätze in einer Gruppentour werden klarerweise günstiger und ein schnelleres Boot statt dem Holzboot zu wählen ist eine teurere Option. Wir wurden von unserer Unterkunft abgeholt und zum Ban Bao Pier gebracht. Von dort aus wurden wir zum Boot gebracht und fuhren auch direkt los. Es gab drei Stopps an verschiedenen Orten (einer war z.B. Koh Wai) und auch ein Mittagessen war inkludiert. Leider gab es dreimal etwas mit Huhn, obwohl wir zuvor angegeben hatten, dass zwei von uns Vegetarier sind und uns versichert wurde, dass darauf Rücksicht genommen wird. Da es aber auch Ananas und Wassermelone gab, war das zu verkraften. Masken, Schnorchel und Flossen bekamen wir ebenfalls an Board.

Weitere Aktivitäten & Sehenswürdigkeiten auf unserer Liste:

  • Khlong Phlu Waterfall: Ein langer schmaler Pfad soll hier zu kleinen Wasserfällen führen – Eintritt angeblich 100 Baht pro Person (= ca. € 2,70)
  • Than Mayom Waterfall: Ein Wasserfall, der nicht immer zum Schwimmen ausreichend Wasser im Becken hat – Eintritt angeblich 200 Baht pro Person (= ca. € 5,40)
  • San Chao Pho Koh Chang: ruhiger, bunter Chinesischer Tempel
  • Prau Talay Waterfall: Ein kleiner Wasserfall über einen kurzen Naturpfad erreichbar, der aber in der Trockenzeit möglicherwiese komplett trocken ist – Eintritt angeblich 100 Baht pro Person (= ca. € 2,70)
  • Hinweis: Das berühmte Geisterschiff „The Galaxy“, das früher häufig als Lost-Place-Fotomotiv diente, wurde nach einem Brand Ende 2024 nun angeblich komplett abgetragen und ist nicht mehr zu besichtigen.

Lokale und Restaurants auf Koh Chang:

Wie bei all meinen Kostenangaben sollen sie der Orientierung dienen und, um das Preislevel der Restaurants miteinander vergleichen zu können. Die Summe ist fast immer schon mit ein bisschen Trinkgeld inklusive angegeben. Hinweis: Wir ernähren uns ausschließlich vegetarisch, vorzugsweise vegan. Das bedeutet, dass in all den angegebenen Lokalen für diese Ernährungsform auch etwas zu finden war. Möglicherweise ist dies ja für den ein oder anderen, der nicht lange suchen möchte, hilfreich. Natürlich sind Erfahrungen und Geschmack immer sehr subjektiv. 

Tofu Kitchen Vegetarian Restaurant: Das Tofu Kitchen war unser Lieblingsrestaurant auf der Insel und wir waren ziemlich oft dort essen. Manchmal ist es einfach schön aus der vollen Menükarte schöpfen zu können, statt aus den oft ähnlichen paar wenigen vegetarischen Optionen wählen zu müssen. Die Speisen sind sehr gut und preiswert – wir mochten es dort sehr.

  • Für 1x Pad Med Mamuang + Reis, 1x Red Curry + Reis, 1x Wasser groß, 1x Americano, 1x Espresso bezahlten wir umgerechnet ca. € 11,-

Plearn Koh Chang: Hier haben wir nicht gegessen, sondern nur Saft getrunken als wir auf die Ankunft unserer Freunde warteten. Das Restaurant ist im südlichen Teil des Ortes, neben einem 7eleven gelegen.

  • Für 1x Mango-Shake, 1x Pineapple-Juice bezahlten wir umgerechnet ca. € 2,80.

Jerpordee: Dieses Restaurant besuchten wir mit unseren Freunden, als wir am Bang Bao Pier waren. Wir fanden sehr cool, dass man dort mit Polster auf dem Holzboden sitzt und die Beine direkt über dem Wasser baumeln. Die Preise waren eher höher und die Speisen für Fleisch- bzw. Meeresfrüchteesser geeignet, weshalb wir nur eine Kleinigkeit bestellten.

  • Für 1x Coconut Americano, 1x Bruscetta, 1x 0,5l Wasser bezahlten wir umgerechnet ca. € 8,50.

Fig Cafe: Dieses wunderschöne fancy Cafe hat es uns angetan. Einmal waren wir hier frühstücken und sehr begeistert. Die Atmosphäre fanden wir sehr angenehm und die Speisen und den Kaffee sehr gut. Die Preise sind dementsprechend auch hoch, weshalb es auch unser einziger Besuch war. Aber: wir bereuen nichts!

  • Für 1x Americano, 1x Soja-Cappuccino, 1x Espresso, 1x Pancakes, 1x Sauerteigbrot mit Sternfruchtmarmelade bezahlten wir umgerechnet ca. € 17,-.

Rasta View: Als wir mit dem Roller über die Insel fuhren, kehrten wir hier für Getränke ein. Einen ganz wunderbaren Ausblick gab es on top!

  • Für 1x fresh Coconut, 1x Mangoshake, 1x 0,5l Wasser bezahlten wir umgerechnet ca. € 5,70.

Ronnie’s Organic Coconut Garden: Wenn man im Osten der Insel unterwegs ist, dann bietet es sich an bei Ronnie’s Organic Coconut Garden einen Stopp einzulegen. Es gibt einen wunderschönen Garten, durch den man geht, wenn man die Toilette aufsucht. Es wachsen alle möglichen Pflanzen dort, die man bewundern kann (viele sind mit dem jeweiligen Namen beschriftet). Die Kokosnüsse aus eigenem Anbau sind traumhaft und auch die Speisen waren alle sehr gut. Besonders empfehlenswert ist hier übrigens der Mango Sticky Rice!

  • Für 1x Mix. Veg. mit Reis, 1x Stir fried basil tofu mit Reis, 1x gr. Wasser, 1x Mango-Sticky-Reis, 1x fresh Coconut bezahlten wir umgerechnet ca. € 14,20.

P Joon Gym Cafe: Unser Kaffeekonsum geht ja oftmals ganz schön ins Geld, aber darauf verzichten wollen wir auch nicht. Umso mehr freuen wir uns, wenn wir zwischendurch auch mal Cafés finden, in denen man günstigen, aber trotzdem guten Kaffee bekommt. Dieser kleine Kaffeestand gehört zum angrenzenden Fitnesscenter und es gibt sogar Hafermilch zur Wahl. Echt super! Die Geldbörse dankt.

  • Für 1x Americano, 1x Oat-Cappuccino bezahlen wir umgerechnet ca. € 2,80.

Lee & Kims Bistro: Der Besuch in Lee & Kims Bistro war sehr witzig. Wir waren erst ein bisschen irritiert, da überall Bilder und Flaggen mit Deutschland-Bezug hangen. Als dann die Besitzerin, eine Thai, auch plötzlich Deutsch mit uns sprach, war unser Interesse geweckt. Offenbar hat sie einen deutschen Mann geheiratet und die beiden verbringen ungefähr die Hälfte des Jahres hier und die andere in Deutschland. Wir haben uns köstlich amüsiert mit der Dame. Ihren Mann lernten wir leider nicht kennen. Ich kann gar nicht mehr genau sagen, was wir alles zum Frühstück bestellt hatten, aber ich hatte mangels anderer veganer Optionen einen Fruchtteller, der für mich auch ausreichend war. Kokoswasser gab es auch, allerdings nicht frisch, sondern bereits abgefüllt. 

  • Für unser Frühstück dort bezahlten wir umgerechnet ca. € 9,90.

Tamarin Restaurant: Als wir vom Südwesten der Insel, vom Bang Bao Pier, auf dem Weg zurück waren und uns der Hunger überkam, fanden wir dieses Restaurant in einem kleineren Ort und blieben spontan stehen. Zum Glück gab es auch ein paar vegetarische Optionen, die zwar alle recht ähnlich aber gut waren.

  • Für 1x Veg. Burger, 1x Veg. Burrito, 1x Wasser, 1x Bier bezahlten wir umgerechnet ca. € 12,70.

Weiterreise zum nächsten Stopp:

Wir verließen Koh Chang zweimal. Das erste Mal fuhren wir vom Bang Bao Pier mit der „Wooden Boat-Fähre“ in ungefähr 3 Stunden nach Koh Kood weiter. Die Tickets buchten wir ein paar Tage zuvor bei „Phrasitchai Tour“, ein Motorrad- und Touranbieter direkt neben dem Fitnesscenter (P.Joon gym koh chang) und bezahlten umgerechnet ca. € 20,- pro Person. Der Preis beinhaltete die Abholung von der Unterkunft auf Koh Chang, die Fährfahrt und auch wieder die Fahrt zur neuen Unterkunft auf Koh Kood. Neben dem Wooden Boat kann auch ein Speedboat gewählt werden. Da es schneller fährt, dauert die Fahrt natürlich weniger lang, ist aber um fast das Doppelte teurer. Wir genossen die Fahrt mit dem langsameren Holzboot sehr. Langsam schippert man vorbei an wunderschönen kleinen Inseln und grün bewachsenen Felsen. Mit Musik auf den Kopfhörern hätte ich das noch ein paar Stunden so weitermachen können.

Das zweite Mal verließen wir die Insel wieder Richtung Festland nach Trat, um von dort aus mit dem Bus zurück nach Bangkok zu fahren. Um zum Koh Chang Pier (Ao Sapparot Pier) zu gelangen nimmt man im besten Fall eines der Sammeltaxis, die ohnehin diese Strecke fahren. Da an unserer Unterkunft selten Sammeltaxis vorbeifuhren, fragten wir per booking.com-Chat bei unserem Vermieter nach und dieser war so freundlich zu organisieren, dass an dem Tag zur benötigten Uhrzeit eines vorbeikommt und uns mitnimmt. Dies funktionierte einwandfrei, auch wenn man die Zeiten nicht immer so eng nehmen darf und im besten Fall schon vorher etwas mehr Zeit einplant. Für die Fahrt mit dem Sammeltaxi zum Hafen bezahlten wir umgerechnet ca. € 2,80 pro Person. Vor Ort kauften wir dann Tickets für die nächste Fähre zum Festland und bezahlten dafür umgerechnet ca. € 2,30 pro Person. Das Busticket nach Bangkok hatten wir ja schon, da wir in Bangkok gleich ein Ticket für die Hin- und Retourfahrt kauften. Die Busfahrt dauerte wieder ungefähr 6 Stunden (inkl. Pause) und wir stiegen bei der Station Ekkamai aus, da wir hier die beste Anbindung zu unserer Unterkunft in der Nähe des Lumphini Parks hatten.

Das war unser Abenteuer auf Koh Chang. Was sagst du dazu? Kannst du dir vorstellen nach Koh Chang zu reisen? Warst du vielleicht sogar bereits dort und hast ähnliche oder ganz andere Erfahrungen gemacht? Lass mich gerne an deinen Gedanken oder Erfahrungen teilhaben. Sollten noch Fragen offen sein, schreibe ebenfalls gerne einen Kommentar unten.

Alles Liebe

Jasmin

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