Mirissa - Beliebter Ort an Sri Lankas Südküste:
Die Siedlung Mirissa ist ein Touristenhotspot und befindet sich an der Südküste Sri Lankas. Sie ist wohl bekannt für ihren Sandstrand und ist ein beliebter Ausgangspunkt für die Beobachtung von Blauwalen und Delfinen. Wir wurden mit Mirissa nicht sofort warm, vermutlich weil wir nicht auf die vielen, doch sehr knapp bekleideten Touristen gefasst waren. Die Einwohner Sri Lankas sind Großteils in langen Hosen und Hemden gekleidet und man erkennt Touristen ohnehin schnell spätestens an der kürzeren Kleidung. In Mirissa waren allerdings viele mit Bikinioberteil und knappen Hosen in der Stadt unterwegs und dieses Bild war für uns neu. Durch die vielen hippen Lokale und Bars kam bei uns ein wenig „Canggu-Stimmung“ auf, da wir uns während unserer Bali-Reise im Jahr 2017 dort ähnlich gefühlt haben. Die Preise in den Restaurants und Bars sind klarerweise auch an die Touristenmassen angepasst. Mirissa wirkte auf uns wenig authentisch. Ich denke aber, man kann hier sicherlich gut Party machen und Spaß haben, wenn man das möchte.
Unsere Low(er)-Budget Unterkunft in Mirissa:
In der günstigen Unterkunft „Mila Rest Garden“ verbrachten wir 2 Nächte und bezahlten umgerechnet ca. € 10,- pro Nacht (exkl. Frühstück). Hier hatten wir ein Doppelzimmer mit eigenem Bad und durften eine Küchenzeile und Terrasse mitbenutzen. In der Küchenzeile gab es eine Gasplatte, einen Wasserkocher und ein wenig Geschirr. Im Supermarkt kauften wir Haferflocken, Kokosmilch und Bananen und konnten uns so zum Frühstück selbst Porridge machen, was finanziell gesehen bestimmt die bessere Lösung war. Bier und andere alkoholische Getränke kann man übrigens nicht im Supermarkt besorgen. Dafür gibt es eigene „Wine Stores“. Dort steht man wie an einem Ticketschalter und sagt, was man haben möchte. Durch die Gitterwand wird einem dann das Gewünschte gereicht. Für eine 500ml und eine 330ml Bierdose haben wir hier beispielsweise insgesamt umgerechnet € 2,43 bezahlt.
Unsere Aktivitäten & Sehenswürdigkeiten in Mirissa:
Coconut Tree Hill: Der Coconut Tree Hill ist ein roter Felsen mit vielen, hohen Kokospalmen darauf. Er ist als Aussichtspunkt auch ein populäres Fotomotiv und ganztägig sowie zum Sonnenuntergang gut besucht. Als wir dort standen, bot der Mann, den man unten auf dem dritten Foto sehen kann, an Fotos von Consti und mir zu machen. Dann stellte er sich in Pose und wollte, dass wir ihn fotografieren. Ich denke, er wollte uns damit Ideen geben, wie wir am besten posieren können. Uns hat das eigentlich ziemlich wenig interessiert und natürlich wollte der freundliche Herr im Anschluss Geld von uns, das wir ihm aber nicht gaben.
Turtle Beach, Parrot Rock & Mirissa Beach: Wir haben erst dem Turtle Beach einen Besuch abgestattet. Dort kann man Schnorchel-Equipment ausborgen und im Meer nach Schildkröten Ausschau halten. Weiter spaziert sind wir dann am Parrot Rock vorbei zum Mirissa Beach. Der Parrot Rock ist ein Felsen im Wasser, zu dem man bei Ebbe gehen kann und der als Aussichtspunkt auf den Marissa Beach dient. Der Marissa Beach war gut besucht und man findet dort viele Liegen mit Sonnenschirmen nebeneinander sowie einige Lokale.
Lokale und Restaurants in Mirissa:
In Mirissa gibt es viele eher höherpreisige Restaurants. Wir haben eines gefunden, das gut bewertet und leistbar war und nur dort gegessen: No.1 Dewmini Rotishop. Vom Namen darf man sich nicht beirren lassen, denn es war keineswegs ein Shop. Das Ambiente des kleinen Restaurants war wunderbar und die Preise sehr fair. Für veg. fried Noodles, 2x Roti und Wasser haben wir insgesamt knappe € 8,- bezahlt. In manchen anderen Restaurants, die wir gesehen haben, hätten wir wohl das Doppelte oder Dreifache für Abendessen bezahlt.
Weiterreise zu unserem nächsten Stopp:
Mit dem öffentlichen Bus fuhren wir ganz easy von Mirissa nach Galle und bezahlten für die Tickets umgerechnet € 0,60 pro Person. Busbahnhof gibt es in Mirissa nicht. Hier wartet man einfach an einem Busstop auf der richtigen Straßenseite auf vorbeifahrende Busse und winkt den, der in die passende Richtung fährt, heran.
Das war unser Abenteuer in Mirissa. Was sagst du dazu? Könntest du dir vorstellen nach Mirissa zu reisen? Warst du vielleicht sogar bereits dort und hast ähnliche oder ganz andere Erfahrungen gemacht? Lass mich gerne an deinen Gedanken oder Erfahrungen teilhaben. Sollten noch Fragen offen sein, schreibe ebenfalls gerne einen Kommentar unten.
Alles Liebe
Jasmin
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