Phú Quốc – Vietnams größte Insel
Phu Quoc ist die größte der vietnamesischen Inseln und für ihre weißen Sandstrände und entspannte Atmosphäre bekannt. Sie liegt vor der Küste Kambodschas im Golf von Thailand und kann unter bestimmten Voraussetzungen sogar visafrei besucht werden.
Die Voraussetzungen für eine visafreie Einreise sind:
- Einreise muss direkt (mit Fähre oder Flugzeug) auf der Insel erfolgen
- Aufenthalt darf 30 Tage nicht überschreiten
- das Festland Vietnams zu besuchen darf nicht am Reiseplan stehen
Will man, wie wir, auch das Festland besuchen, dann muss vorab ein eVisa für den passenden Zeitraum der Reise beantragt und bei der Einreise vorgelegt werden.
Auf der Insel herrscht tropisches Klima, wobei als Hauptreisezeit die Monate von November bis März/April angegeben werden. Phu Quoc ist besonders für seine schönen Sandstrände bekannt und auch für die angeblich längste Seilbahn der Welt, die mit knappen 8 Kilometern, begleitet von traumhaftem Ausblick, auf die Nachbarinsel fährt.
Unsere bisherigen Aufenthalte auf der Insel Phu Quoc:
- 08.10.-13.10.2025 (5 Nächte)
Unsere Anreise nach Phu Quoc:
Von Bangkok vom Don Mueang Flughafen flogen wir per Direktflug mit der Fluggesellschaft „Air Asia“ in ca. 1,5 Stunden nach Phu Quoc. Für den Flug bezahlten wir inklusive Aufgabegepäck ca. € 78,50 pro Person. Am Check-in-Schalter in Bangkok mussten wir bereits das vietnamesische Visum und auch ein Weiterreiseticket, das beweist, dass wir Vietnam im passenden Zeitraum wieder verlassen, vorlegen. Auf die Insel Phu Quoc darf man theoretisch auch ohne Visa reisen, aber da auch andere Teile des Landes auf unserem Plan standen, wurde alles genau kontrolliert. Nach der Landung auf Phu Quoc dauerte die Einreise etwas, da eine Menge an Menschen natürlich immer nur einzeln vor die Schalter der Einreisebeamten treten durften. Im Anschluss hatten wir dafür sehr schnell unsere Koffer geholt, da die auf dem Förderband bereits ihre Runden drehten. Vom Flughafen in die (Haupt-)Stadt Duong Dong und retour sollen auch kleine, blaue Busse fahren, die eine gute Alternative zu den Taxis darstellen. An unserem Ankunftstag regnete es ziemlich stark und wir waren froh, dass uns ein Taxifahrer direkt am Ausgang ansprach. Er zeigte uns auch noch den Geldautomaten (nach dem Verlassen des Flughafens auf der rechten Seite) und verlangte nicht übermäßig viel für die Fahrt zu unserer Unterkunft. Da unsere Unterkunft auf Google Maps noch nicht eingetragen war, war es im ersten Moment gar nicht so einfach diese zu finden. Der Taxifahrer hätte uns auch einfach am angegebenen Zielort aussteigen lassen können, aber er war so freundlich die Unterkunft für uns anzurufen und nachzufragen, damit wir nicht im Regen danach suchen mussten. Er konnte kein Englisch aber kommunizierte mit uns über Google Translate auf seinem Handy. Wir waren sehr positiv überrascht von dieser Taxi-Erfahrung.



Unsere Low(er)-Budget Unterkunft auf Phu Quoc:
Respect Homestay Phu Quoc: Das Respect Homestay ist ein schon etwas in die Jahre gekommenes kleines Hotel, das wie uns schien sich gerade erst langsam auf die kommende Hauptsaison vorbereitete. Es waren kaum Gäste anwesend und auch das Restaurant im Erdgeschoss war noch nicht für Gäste bereit. Der Gastgeber Toan war aber überaus freundlich und hilfsbereit. Er war eigentlich immer anwesend und für Fragen ansprechbar. Außerdem organisierte er uns einen Motorroller für vier Tage zu einem richtig guten Preis und auf Nachfrage auch einen Wasserkocher für unser Zimmer. Bei unserem Zimmer durften wir übrigens bei der Ankunft aus zwei wählen: dem kleinen, welches wir gebucht hatten, oder ein größeres Dreibettzimmer ohne Aufpreis, weil es gerade frei war. Wir nahmen natürlich dankend das größere Zimmer und hatten so zumindest gut Platz. Allerdings muss man schon erwähnen, dass das Zimmer ziemlich modrig war und in der Holzwand und auch in manchen Holzmöbeln wohl Holzwürmer wohnten, die man immer wieder mal nagen hörte. Dass Sauberkeit hier anders verstanden wird als in Europa, muss ich vermutlich nicht zusätzlich erwähnen. Nichtsdestotrotz fanden wir den Deal für umgerechnet ca. € 11,40 pro Nacht wirklich gut. Die Lage war überhaupt toll, da das Hotel direkt an der Meeresküste lag, aber dennoch war man zu Fuß auch schnell im Geschehen, bei guten Restaurants und in ein paar Minuten am Nachtmarkt. Auch den Strand konnte man in ein paar Gehminuten erreichen. Wenn man keine allzu großen Ansprüche hat, was das Zimmer betrifft, dann ist das Hotel auf jeden Fall optimal. Wir hatten eine gute Zeit dort und blieben 5 Nächte, waren dann aber auch froh wieder weiterzuziehen.




Fortbewegung auf Phu Quoc:
Taxi (über Apps wie Grab): Wir bekamen die WhatsApp-Nummer von dem Taxifahrer, der uns vom Flughafen zur Unterkunft brachte und hatten so die Möglichkeit ihm jederzeit zu schreiben, wenn wir einen Fahrer brauchten. Auf der Insel funktioniert aber auch die App „Grab“, mit der man sich ein Taxi für eine bestimmte Strecke buchen kann. Zum Hafen fuhren wir mit einem Grab-Taxi, da das günstiger war, als das Angebot, dass uns der Fahrer per WhatsApp machte.
Motorroller: Einen Motorroller zu leihen macht Sinn, wenn man die Insel gerne auf eigene Faust etwas erkunden möchte. Es gibt einige Stellen, an denen man Roller leihen kann. Wir hatten das Glück, dass Toan, unser Gastgeber im Respect Homestay, das für uns erledigte. So einfach war das Ausleihen eines Rollers selten und wir bekamen einen zu einem sehr guten Preis von umgerechnet ca. € 4,90 pro Tag sogar direkt ans Hotel geliefert. Zwei Helme und Handyhalterung waren inklusive und das Fahrzeug war in einem recht guten Zustand. Wir mussten weder Pfand noch Kaution abgeben und durften auch einfach am Ende unseres Aufenthaltes bezahlen. Super bequem!
Zu Fuß: Hat man seine Unterkunft in der (Haupt-)Stadt Duong Dong, dann kann man zu Fuß wohl den Long Beach und mehrere Restaurants und Shops erreichen. Da die Insel an sich aber sehr groß ist, kommt man sonst nur per Taxi oder mit dem Roller an andere Orte.
Unsere Aktivitäten & Sehenswürdigkeiten auf Phu Quoc:
Mit dem Roller die Insel erkunden: Die Insel ist ziemlich groß, was man bei einer Roller-Rundfahrt bedenken sollte. Uns macht es aber immer total viel Spaß auf eigene Faust zu erkunden und den Alltag der Bewohner im Vorbeifahren zu beobachten. Leider war bei unserem Besuch Anfang Oktober noch häufig Regen an der Tagesordnung, weshalb wir nicht ganz so unbeschwert einfach drauflosfahren konnten. Regenschutz im Kofferraum zu haben ist aber nie ein Fehler. Die Straßen sind ganz gut ausgebaut und es ist nicht schwierig herumzukommen.
Phu Quoc Night Market: Laut Google Maps öffnet der Nachtmarkt gegen 17 Uhr. Wir waren erst abends gegen 21 Uhr dort. Es ist ein relativ großer Markt und es gibt viele Restaurants und Streetfood-Stände. Außerdem findet man Früchte in allen Varianten, auch Shakes und Eis (auch dieses gerollte Eis, das erst mit Spachteln gehakt wird). Wie immer auf Märkten gibt es auch Kleidungs- und Schuhstände, Schmuck und andere Souvenirs findet man ebenso. Leider sieht man auch viele lebende Meerestiere, die dort in kleinen Aquarien darauf warten müssen getötet und verspeist zu werden.




Hon Thom Departure Terminal – Sun World Hon Thom Nature Park: Die Hauptattraktion der Insel ist definitiv die Seilbahn auf die Insel Hon Thom. Es handelt sich um die längste Seilbahn der Welt (7899,9 Meter) und allein die Fahrt damit ist schon ein Highlight. Im Ticket, das uns pro Person umgerechnet ca. € 24,50 gekostet hat, ist aber noch viel mehr inkludiert als nur die Hin- und Retourfahrt mit dem Cable Car. Kommt man zum Abfahrtspunkt der Seilbahn befindet man sich inmitten einer Retortenstadt in mediterranem Design. Wir wussten erst nicht, was auf uns zukommt und fanden es ziemlich verrückt durch diese „Fake-Stadt“ zu spazieren. Sogar die Abnutzungen an den Häusern sind unecht und man fühlt sich wie an einem Filmset. Die Tickets für die Seilbahn kann man einfach vor Ort am Schalter kaufen. Häufig wird empfohlen die Tickets zuvor online zu buchen, um lange Warteschlangen zu vermeiden. Wir waren im Oktober, also in der Nebensaison, und relativ spät noch für den ersten Slot (gegen 11 Uhr vormittags) dort und vor uns war genau ein Mann am Ticketschalter. Wie das in der Hauptsaison und früh morgens aussieht, kann ich nicht sagen. Im Ticketpreis ist die Seilbahn-Fahrt zur Insel Hon Thom und zurück, der Eintritt für „Exotica Park“, der Eintritt für „Aquatopia Waterpark“, ein Glas Saft oder ein Glas „Sun KraftBeer“ und der Eintritt zur „Kiss Bridge“ inkludiert. Der Ausblick während der ca. 15-minütigen Fahrt ist atemberaubend und wir hätten die Tickets schon allein dafür gekauft. Auf der Insel Hon Thom allerdings verbrachten wir dann doch ein paar Stunden. Der Wasserpark ist nämlich richtig cool und es gibt einige tolle Wasserrutschen. Manche der Rutschen kann man nur zu zweit (auf einem Doppelreifen) benutzen, andere kann man auch alleine ausprobieren. Es gibt im Park mehrere Möglichkeiten Speisen und Getränke zu konsumieren und auch immer wieder Liegen mit Sonnenschirmen, um zu entspannen. Es gibt direkt am Eingang des Wasserparks eine Umkleide und Schließfächer, die man mieten kann, um seine Sachen zu deponieren – ähnlich wie in einem Schwimmbad. Ein Vorteil ist auf jeden Fall, wenn man eine Gruppe an Leuten ist, denn dann können immer ein paar miteinander rutschen und die anderen in der Zwischenzeit auf Handtücher, Geld etc. schauen. Flip-Flops dabei zu haben ist sicher auch vorteilhaft, da sich der Boden in der Sonne ziemlich aufheizt. Ich habe dort häufig beobachtet, wie Leute immer schnell von Schatten zu Schatten gelaufen sind, weil es für die Füße viel zu heiß war langsam zu gehen. Wir holten uns unser gratis Bier dann beim Rausgehen noch kurz bevor wir wieder in die Seilbahn stiegen. Wenn man gerne Bier trinkt, ist das sehr empfehlenswert, da das „Sun Kraftbeer“ von einem bayerischen Braumeister gebraut wird. Wir fanden es echt lecker und sehr süffig. Wir hätten auch nicht gedacht, dass man ein großes Glas Bier bekommt und merkten die Auswirkungen des Alkohols ziemlich schnell, da wir davor noch nichts gegessen hatten. Wir mussten dann also dort noch eine Kleinigkeit essen, damit wir mit dem Roller auch sicher wieder zurückfahren konnten. Ich denke der Alkohol war es auch, der uns völlig auf die „Kiss Bridge“ vergessen ließ. Davon kann ich also leider nicht berichten, habe aber gelesen, dass sie besonders zum Sonnenuntergang schön sein soll.
Wichtig – es gibt zwei Slots für die Seilbahn, dazwischen kann man nicht fahren.
- Slot 1: 09:00 bis 11:30
- Slot 2: 13:30 bis 17:00 (um spätestens 17 Uhr muss man von Hon Thom also wieder nach Phu Quoc zurückfahren)



















Bai Truong – Long Beach: Der Long Beach ist Phu Quocs Hauptstrand und er erstreckt sich über ca. 20 Kilometer an der Westküste der Insel. Er ist bekannt für den weißen Sand, ruhiges, flaches Wasser und spektakuläre Sonnenuntergänge. Hier reihen sich Resorts an Resorts und es ist von der Straße aus oft gar nicht so einfach einen Weg zum Strand zu finden. Vermutlich kann man einfach durch eines der Resorts Zugang erlangen. Wir sind einmal mit dem Roller an die Stelle gefahren, die Google Maps als Bai Truong eingezeichnet hatte. Dort kann man durch einen Bogen am „Versailles Mud Bath, Spa & Beach Club“ gehen und steht direkt am Strand. Ein zweites Mal gingen wir zu Fuß von unserer Unterkunft aus. Den Weg zeigte uns unser Gastgeber. Es war etwas abenteuerlich und fühlte sich an als würde man bei den Nachbarn durchs Vorzimmer gehen, aber es schien kein Problem zu sein.


Weitere Aktivitäten & Sehenswürdigkeiten auf unserer Liste:
- Strände: Bai Sao, Bai Khem, Bai Ong Lang, Cua Can Beach, Bai Rach Vem (= Starfish Beach), Thom Beach
- Felsentempel Dinh Cau: schöne Aussicht auf Long Beach
- Ho Quoc: buddhistische Tempelanlage im Süden
- Phu Quoc Prison History Museum: „Coconut Prison“
- Pfeffer- und Perlenfarmen im Norden und/oder Osten der Insel
- Suoi-Tranh-Wasserfall
- Wanderung zum Dinh Tien
Lokale und Restaurants auf Phu Quoc:
Tarapaca Cafe: Das Tarapaca Cafe war unser kleines Büro für zwei Tage. Es gibt mehrere Plätze, auch manche mit Steckdosen und als wir dort waren, war es nie voll. Die Mitarbeiterinnen waren sehr freundlich und es war offensichtlich kein Problem, dass wir dort einige Stunden mit unseren Laptops verbrachten. Es gibt eine kleine Auswahl an Frühstücksangeboten, viele Kaffee-Variationen und sogar Hafermilch ohne Aufpreis auf Nachfrage (stand nicht auf der Karte). Es gibt übrigens kostenlos Wasser, das man sich in kleinen Pappbechern bei einer Station holen kann. Da wir aber so viel Zeit dort verbrachten, waren die Mitarbeiterinnen so süß und haben uns beiden ein großes Glas Wasser gebracht, damit wir nicht so oft aufstehen und nachfüllen müssen. So aufmerksam!
- Für 1x Banana Roll, 1x Sesame Bagel, 1x Oat-Cappuccino, 1x Americano bezahlten wir umgerechnet ca. € 9,10.




Bánh Mì Sài Gòn – Phú Quốc: Unser Lieblings-Banh-Mi-Lokal, bei dem wir fast täglich stehenblieben. Es gibt zusätzlich zu den traditionellen Banh Mi eine kleine Karte mit vegetarischen bzw. veganen Banh Mi, von denen eines zwischen € 1,60 und € 2,60 kostete. Außerdem gibt es eine Menge an Säften und Smoothies und auch Kaffee-Variationen. Beim Kaffee hatten wir das Gefühl, dass es sich um Kaffeesirup handelt, was wir aber in der Kombination nicht weniger gut fanden. Noch ein kleiner Tipp für alle, die Koriander nicht mögen: In den Banh Mi ist viel davon drin, also dazusagen, wenn man keinen möchte.
- Für 2x Vegetables & Avocado Banh Mi, 1x Black Coffee, 1x Coconut Coffee, 1x kl. Wasser bezahlten wir umgerechnet ca. € 6,80.







Bếp Chay Nhà An (Vegetarian Bistro): In diesem Restaurant aßen wir gerne zu Abend. Wenn mich nicht alles täuscht, waren die Gerichte nicht nur vegetarisch, sondern sogar komplett vegan und wir fanden es ausgesprochen gut. Eindeutig unser Lieblings-Dinner-Lokal auf der Insel!
- Für 1x Bananaflower-Salad, 2x Mushroom Stem and Vegetables in Coconutmilksauce with Baguette, 1x kl. Wasser bezahlten wir umgerechnet ca. € 7,50.



Nhà Hàng Chay NẤM (Vegan Restaurant): In diesem kleinen Restaurant herrscht eine angenehme Atmosphäre, was vermutlich der entspannenden Wellnessmusik und den freundlichen Mitarbeitern geschuldet war. Uns kam es chinesisch angehaucht vor und die Preise im Vergleich ein kleines bisschen höher.
- Für 1x steamed Vegetables with caramelized dip, 1x braised Mushrooms, 1x Reis, 1x Dumplings, 1x Guava-Juice, 1x kl. Wasser bezahlten wir umgerechnet ca. € 9,10.





Nhà hàng Chay Minh Tâm (veganes Restaurant): Ein Restaurant, indem man als Vegetarier ebenso bedenkenlos bestellen kann, ist das Minh Tam. Hier haben wir einmal zu Abend gegessen und fanden es ziemlich gut und auch kostengünstig.
- Für 1x Curry with Rice, 1x Kokosnuss, 1x Fried Noodles with Tofu and Vegetables, 1x kl. Wasser bezahlten wir umgerechnet ca. € 6,20.




Weiterreise zum nächsten Stopp:
Der Einfachheit halber buchten wir Tickets für die Fähre über die App „12go Asia“. Wir wollten nicht unbedingt vorab Zeit dafür aufwenden selbst zum Hafen zu fahren, daher erschien uns das den kleinen Aufpreis beim Buchen über die App gerechtfertigt. Die Tickets für die Fähre vom Phu Quoc Bai Vong Hafen zum Rach Gia Hafen kosteten uns so € 13,40 pro Person. Wir buchten Tickets für den Start des Express-Katamarans um 10:00 Uhr, da wir davon ausgingen, dass die Chance auf gutes Wetter vormittags besser sein würde. Angegeben war die Fahrtdauer mit 2 Stunden und 40 Minuten und die stimmte auch ziemlich genau. Am Hafen gibt es einen kleinen Shop, bei dem man Wasser, Kaffee und ein paar Snacks (Kuchen, Chips etc.) kaufen kann. Wir gingen nach einem kleinen Snack-Frühstück erst durch den großen Bogen und dann nach hinten zu den Schiffen. Auf unseren Tickets stand der Name des Bootes und auch die Sitznummer. „C15- Phu Quoc Express 6“ bedeutete: Sitzplatz Nummer C15 auf der Fähre „Phu Quoc Express 6“. Auf der Fähre stand Name und Nummer groß außen angeschrieben, also kaum zu verfehlen. Bevor wir einsteigen durften kontrollierte noch ein Mann in Uniform unsere Reisepässe und verglich Name und Reisepassnummer auf dem Ticket. Nach dem Einsteigen zeigten wir die Tickets noch einmal her und schon wurde uns unser Platz gezeigt und auch, wo wir die größeren Rucksäcke abstellen konnten. Alles ganz einfach. Noch ein Tipp: auf der Fahrt kann es durch die Klimaanlage ziemlich frisch werden und ich war froh, eine Weste griffbereit zu haben. Auch dankbar war ich wegen meiner Kopfhörer, denn es waren einige Kinder an Bord, die lautstark Videos auf dem Handy ansahen. So konnte ich die Welt um mich herum ein wenig abstellen.



Das war unser Abenteuer in Phu Quoc. Was sagst du dazu? Könntest du dir vorstellen nach Phu Quoc zu reisen? Warst du vielleicht sogar bereits dort und hast ähnliche oder ganz andere Erfahrungen gemacht? Lass mich gerne an deinen Gedanken oder Erfahrungen teilhaben. Sollten noch Fragen offen sein, schreibe ebenfalls gerne einen Kommentar unten.
Alles Liebe
Jasmin
Wo möchtest du jetzt hin?
