Negombo

Negombo - Stadt in Flughafennähe an Sri Lankas Westküste:

Negombo ist eine Großstadt im Bezirk Gampaha an der Westküste Sri Lankas und liegt nördlich der Hauptstadt Colombo. Die Einheimischen sprechen sie „Negambo“ aus. Ungefähr 142.000 Einwohner leben dort (Stand 2012).

In Negombo haben wir 2 Nächte gebucht, da wir erst einmal in Ruhe ankommen wollten und auch wussten, dass es langsam an der Zeit wäre unsere Wäsche zu waschen. Die Wäsche braucht, bis sie trocken und fertig ist, auf jeden Fall um die 24 Stunden und wir wollten uns am Ankunftstag in der Stadt nach einer Wäscherei umsehen. Da es aber den ganzen restlichen Tag stark regnete, nutzen wir den Laundry Service unseres Hotels.

Unsere Low(er)-Budget Unterkunft in Negombo:

Geschlafen haben wir für 2 Nächte im „Hotel 198 Negombo“ und dort umgerechnet € 13,21 pro Nacht (exkl. Frühstück) bezahlt. Es liegt etwas außerhalb vom Trubel und im Gebäude befindet sich auch ein Pub, bei dem wir abends bei einem Bier und ein paar Snacks sitzen konnten. Bis zum Fischmarkt unten am Hafen sind es ungefähr 5 km, die man in einer knappen Stunde zu Fuß spazieren kann. Für uns war das kein Problem und wir sind oft froh, wenn wir uns zu Fuß fortbewegen können, da durch das viele Sitzen überall (also im Flugzeug, im Taxi, im Tuk Tuk, beim Essen, im Hotelzimmer etc.) einfach die Bewegung fehlt. Natürlich wird am Weg immer wieder von vorbeifahrenden Tuk Tuk-Fahrern gefragt, ob man nicht doch einsteigen will. Aber wenn man einfach freundlich lächelnd abwinkt und weitergeht, sind sie auch nicht weiter aufdringlich.

Außerdem: Die letzte Nacht vor unserem Weiterflug am Ende unserer Rundreise verbrachten wir wieder in Negombo. Allerdings außerhalb in Flughafennähe (ca. 8km und 15 Autominuten entfernt) im „Bethany Homestay“. Dort bezahlten wir umgerechnet nur € 6,72 für die Nacht (exkl. Frühstück) und der Besitzer brachte uns mit seinem Auto am nächsten Tag sehr zeitig zum Flughafen zu einem fairen Preis von 2000 Rs (= ca. € 6,40).

Unsere Aktivitäten & Sehenswürdigkeiten in Negombo:

In Negombo gibt es einen sehr breiten und langen Strand, den Negombo Beach, an dem einige Resorts zu finden sind. Da der Tourismus dort recht ausgeprägt ist, gibt es an der großen Straße, die parallel zum Strand verläuft, einige sehr einladende Restaurants und coole Cafés. Natürlich isst und trinkt man dort auch zu touristischen Preisen. Wir haben das für den Start unseres Sri Lanka-Abenteuers sehr genossen und ich war so positiv überrascht und dankbar, dass es dort so richtig in der Menükarte ausgewiesene vegane Gerichte gab – eine touristische Gegend eben.

Da die Bevölkerung Negombos durch die Christianisierung der portugiesischen Besetzung im 16. Jhdt. bis heute zu einem überwiegenden Teil katholisch ist, gibt es in Negombo einige imposante christliche Kirchen im Kolonialstil zu sehen. Wir haben uns beispielsweise die St. Sebastian’s Church und die St. Mary’s Church von außen angesehen und sind bei unserem Spaziergang auch an einem Friedhof vorbeigekommen. Willst du dir die Kirchen auch von innen ansehen, dann achte darauf, dass du entsprechend gekleidet bist oder etwas Langes zum Überziehen dabei hast.

Am Hafen findet man den lebhaften Fischmarkt, der von vielen Touristen besucht wird. Wir haben ihn von Weitem gesehen und ihn uns aber nicht näher angesehen. Da ich großteils vegan lebe hat er mich verständlicherweise einfach nicht sehr interessiert.

Ganz in der Nähe sind die Überreste des Dutch Forts, wobei man hier allerdings außer einer Mauer und einem Glockenturm nicht mehr viel zu sehen bekommt. Zum Glockenturm kann man hinaufgehen und hat dann einen Blick auf das dahinterliegende Negombo Gefängnis und die Gegend.

Auch, wenn es natürlich interessant ist immer wieder Sightseeing einzubauen, lieben wir es einfach ohne besonderes Ziel in der Stadt zu spazieren. Man bekommt einen Eindruck vom wuseligen Treiben und kann die Einheimischen etwas bei ihrem Alltag beobachten. Wir nehmen uns an jedem Ort auch immer Zeit einfach nur herumzuschlendern, damit man das echte Leben zwischen den Wegen von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit nicht verpasst.

Lokale und Restaurants in Negombo:

Restaurants in denen wir gegessen und die uns auch zugesagt haben:

  • Centella (direkt neben unserem Hotel): 2x Curry, 2x 1l Wasser, 2x Espresso um ca. € 17,50
  • Boho Cafe: 2x Brunch, 2x Kokosnuss, 2x Kaffee, 1x 1,5l Wasser um etwas mehr als € 20,-
  • Zen Cafe: 2x vegane, glutenfreie Pancakes mit Früchten, 2x Kaffee mit Kokosmilch, Wasser um ca. € 14,-

Weiterreise zu unserem nächsten Stopp:

Von Negombo aus kann man wunderbar vom Busbahnhof aus mit den öffentlichen Bussen in verschiedene Teile des Landes weiterreisen. Wir sind mit einem Express-Bus nach Anuradhapura gefahren. Die Fahrt hat ungefähr dreieinhalb Stunden gedauert und uns umgerechnet € 2,19 pro Person gekostet. Nimmt man nicht den Express-Bus kann die Fahrt bis zu 6 Stunden dauern, ist aber auch etwas günstiger und vermutlich weniger wild.

Das war unser Abenteuer in Negombo. Was sagst du dazu? Könntest du dir vorstellen nach Negombo zu reisen? Warst du vielleicht sogar bereits dort und hast ähnliche oder ganz andere Erfahrungen gemacht? Lass mich gerne an deinen Gedanken oder Erfahrungen teilhaben. Sollten noch Fragen offen sein, schreibe ebenfalls gerne einen Kommentar unten.

Alles Liebe

Jasmin

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